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Mannomann, das ist mir jetzt aber echt peinlich....
Hätt ich doch wissen müssen....x-mal schon durch die Aradena und auch diese Strecke....
Aber der Stein ist mir nicht besonders aufgefallen, die Mauer mit dem Loch schon eher..
Und die alte Frau kenn ich auch noch von 2004, als wir von von Loutro hoch nach Aradena gelaufen sind...
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Na gut, dann kommt nun hier unser Tag in der Aradhena:
Sonntag, 24.06.2012, Wanderung durch die Aradhenaschlucht nach Loutro
Nach dem Frühstück ging es heute erst einmal in Richtung Sfakia. Die Straße zwischen Vrisses und Chora Sfakion ist inzwischen fertig gestellt und sehr angenehm zu fahren. Wir erinnern uns aber auch noch an die Ruckelpisten vergangener Jahre, die auch durchaus reizvoll waren. Heute brauchten wir für die Strecke etwa 60 Minuten. Unseren ersten Jeep parkten wir auf dem bewirtschafteten Parkplatz in Chora Sfakion. Kosten hierfür inzwischen 3.-€. Dann ging es mit dem zweiten Jeep hinauf über Anopolis nach Aradhena.
Auch diese Straße ist inzwischen für große Busse geeignet und ausgebaut. Man benötigt maximal 20 Minuten von Chora Sfakion bis Aradhena. Auch diese Fahrt bietet, wie schon die Anfahrt nach Chora Sfakion wunderbare Blicke auf die Südküste. Glücklicherweise war es hier auch heute windstill. Wobei ich mich in dieser Ecke auch nicht an Starkwind erinnern kann. In Anaopolis gab es heute am 24.06.2012 ein großes Fest. Das Dorf war ausgeschmückt und am Dorfplatz hielten Offizielle „große Reden“. Das Fernsehen war offenbar auch zur Stelle. Kränze wurden am Denkmal niedergelegt.Nun, die Feierlichkeiten waren nicht unser Ziel, also weiter nach Aradhena. Der erste Blick auf die Schlucht und die Brücke über die Schlucht hat nichts von ihrer beeindruckenden Wirkung verloren obwohl wir das ja schon kennen. Für Marion und Klaus ist das heute Premiere. Das unruhige Rappeln der Holzbalken in der Brücke macht zusätzlich Eindruck und es soll Passagiere im Wagen geben, die hier nicht so gerne aus dem Fenster schauen…
Auf der anderen Seite sind wir dann in Aradhena angelangt. Auf einem kleinen Parkplatz parkten wir unseren Jeep um uns für die Wanderung zu rüsten. Inzwischen hat hier eine kleine Taverne eröffnet und hinter dem Haus gibt es sogar eine Toilettenanlage. Vor dem Eingang in das alte verfallene Dorf Aradhena ist ein Schild mit Wanderhinweisen und einer ausführlichen Karte angebracht. Verlaufen kann man sich hier nicht. Es gibt zwei Einstiegsmöglichkeiten von Aradhena in die Schlucht. Die wohl am Häufigsten genutzte ist die, die wir nun auch benutzt haben. Durch das altes Dorf hindurch an der Kapelle vorbei, gelangt man an den Schluchtrand. Ein Eingang mit Metalltor, welches man hinter sich, wie alle Tore wieder schließen sollte, ist der direkte Eingang.
Ein schmaler, steiniger Weg windet sich in Serpentinen die Felswände hinab. Auf der gegenüberliegenden Seite sieht man einen weiteren Weg gleichen Stils, der wieder aus der Schlucht hinaus führt. Zumindest früher einmal war dies die einzige Verbindung zwischen Aradhena und Anopolis, bevor die Brücke gebaut wurde. Eine besondere Sicherung des Weges gibt es hier, wie üblich, nicht. Man sollte sich auf den Weg konzentrieren und mit sicherem Stand stehen bleiben, wenn man Fotos machen möchte oder einfach nur in die Schlucht schauen möchte. Vom Parkplatz aus erreichten wir in ca. 25 Minuten den Schluchtgrund und bestaunten mal wieder die Schluchtwände von unten. Von nun an ging es in der Schlucht bergab über Felsgestein. An manchen Stellen müssen zum Abstützen die Hände zur Hilfe genommen werden. Nach ca. weiteren 25 Minuten erreichen wir eine Stelle, an der uns ein Pfeil nach rechts über einen ansteigenden, treppenstufenartigen Weg führen will.
Dies ist die Umgehung einer etwas schwierigeren Kletterstelle, an der man nur mit Ruhe, Übersicht und der Fähigkeit zum Dreipunktklettern weiterkommt. Wir wählen die schwierigere Variante, weil sie auch etwas Reizvoller ist. Nach den Kletterstellen erreicht man noch ein Seil, an dem man sich rückwärts in den Fels gestemmt abseilen muss. Kurz dahinter befinden sich die bekannten Eisenleitern, die wir hinabstiegen. Auch hier sollte man sich Zeit lassen und sicher sein, dass man immer dreifach sicher ist, bevor man eine Hand oder einen Fuß weiterbewegt. Die etwa 12 und acht Meter hohen Leitern sind zwar stabil, aber nicht mit einer handelsüblichen Bauleiter vergleichbar. Die Stufen sind teilweise durchgebogen, schräg und schon gar nicht gleichmäßig angebracht.
An diesen beiden Kletterstellen wurde natürlich ausgiebig gefilmt und fotografiert. Auch dafür sollte man sich Zeit nehmen. Der Fotograf, also ich, klettert vor, positioniert sich und dann gehen alle anderen der Reihe nach weiter. Dies ist aber auch nicht nur wichtige wenn man die anderen Mitwanderer schön aufs Bild bekommen möchte. An einigen Stellen kann es sein, dass man Geröll los tritt. Deshalb sollte zum Vorauswanderer immer ein großer Abstand gelassen werden. Erst wenn dieser ein „Sicher-Zeichen“ nach oben gibt, sollte der Nächste nachsteigen, um Unfälle zu vermeiden. Das gilt natürlich nicht nur hier, sondern überall in Schluchten in denen Geröll losgetreten werden kann.
Nach einer kurzen Pause hinter den Leitern gehen wir weiter auf dem Schluchtgrund abwärts und sehen rechter Hand den Umgungsweg zu uns herunterziehen. Die teilweise erkennbaren Geländer machen mal wieder nicht den sichersten Eindruck und sie sind es auch nicht. Wir erkennen einen Wanderer, der sich für diesen Weg entschied oberhalb, der sich sichtlich auf dem Geröllweg mühte, abwärts nicht zu rutschen.
Nach etwa 20 Minuten erreichten wir den Abzweig nach Livanina. Hier stiegen wir wieder aus der Schlucht nach links hinauf.
Wenn man dem Weg weiter in der Schlucht folgt, erreicht man die kleine Badebucht Marmara. Auch dieser Weg ist nett. Reizvoller ist jedoch der Weg wieder aus der Schlucht heraus. So erhält man noch schöne Eindrücke und Einblicke in dieselbe. Nach kurzem Anstieg bemerken wir den Duft von Thymian und anderen Kräutern die hier wachsen. Einige Bienen sind hier noch fleißig. Schließlich erreichen wir terrassenförmig angelegte Flächen, auf denen auch immer wieder Ziegen anzutreffen sind. Immer wieder bieten sich hier große Olivenbäume als Schattenspender für eine kurze Rast an um die Natur etwas ruhiger genießen zu können. Auf ca. 360 Höhenmetern erreichen wir eine Art „Steintor“. In Wirklichkeit handelt es sich um die Überreste einer großen alten Mauer in der ein rautenähnliches Loch in Richtung Südküste ist.
Von hier aus sieht man die tiefen Einschnitte der Aradhenaschlucht zum Meer hin. Ein überwältigender Anblick. Links über uns befindet sich noch eine kleine Kapelle. Nach einem kurzen Aufenthalt für einige Fotos führt der Weg unterhalb der Kapelle weiter in Richtung Livaniana. Der Weg ist gut mit roten Punkten markiert. Das erste Haus welches wir schließlich in Livaniana erreichen ist die alte Dorfkirche mit herrlichem Blick auf die Südküste. Unter uns erkennen wir die beiden traumhaften Buchten von Finix. Ein reger Bootsverkehr fand am heutigen Sonntag statt. Viele Griechen nutzen diesen Tag offenbar auch um die Buchten zum Badeausflug zu nutzen.
Vorbei an der Taverne eines deutschen „Aussteigers“ wählen wir diesmal den breiten Schotterweg für den Abstieg nach Finix.
Die mit roten und blauen Punkten markierte Abkürzung in einer scharfen Rechtskurve nach links hinunter ignorieren wir diesmal. Zeitlich bringt die nicht wirklich viel und es ist auch mal schön, die Beine nur laufen zu lassen und in die Ferne zu sehen. Die Schotterstraße führt uns vorbei an einem Fußweg nach Marmara bis oberhalb der ersten Finixbucht. Wir laufen jedoch nicht hinunter zur Bucht sondern bleiben oberhalb auf dem Fahrweg. Kurz darauf zweigt ein Fußweg nach rechts vor einer mit Hunden bewachten Stallung ab. Der Weg ist hier bis nach Loutro gut mit roten und teilweise blauen Punkten markiert. An einigen Stellen gibt es auch noch ein E4-Schild. Wir erreichen Loutro nach ca. 4:40 Std. mit einer Nettogehzeit von 3:10 Std. gegen 16:00 Uhr an der Taverne „Daskalogiannis“ an dem uns ein Graupapagei mit freundlichem „Hallo“ empfängt. Der flugunfähige Papagei ist uns schon aus früheren Aufenthalten hier bekannt. Er sitzt meist auf seinem Käfig, läuft aber auch schon mal im Bereich der Taverne frei herum und amüsiert die Gäste. Nachdem ich mir ein frisches T-Shirt übergezogen hatte, pfiff er mir anerkennend nach. Wir erkundigten uns hier nach dem nächsten Taxiboot und setzten uns erst einmal für ein leckeres Mythos vom Fass für die Männer und eine erfrischende Limonade für die Damen. Das Taxiboot, welches zunächst für 17:00 Uhr angekündigt war, kam dann schon einige Minuten früher. Der Wirt wollte schon gar kein Geld mehr für die Getränke haben und schickte uns direkt zum Boot. Die Zeit zum Bezahlen haben wir uns aber trotzdem noch genommen.
Unser Taxiboot wurde gelenkt von Michailis, einem Griechen, wie man ihn sich hier vorstellt. Geschätzte 60 Jahre alt, schwarze Kleidung, lange zum Zopf gebundene Haare, Rauschebart, lässig eine Zigarette im Mundwinkel, half er allen freundlich ins Boot und legte gleich mal los mit allem was der kleine Motor hergab. Mit uns vieren war noch ein Pärchen aus Frankreich und vier englische Jugendliche an Bord. Alle hatten sichtlich Spaß an der rasanten Fahrt, die dann abrupt zu Ende ging, als plötzlich das Benzin zu Ende ging und der Motor seien Dienst quittierte.
Die zuvor noch überschwenglichen Jugendlichen gerieten sichtlich in Sorge und fragten, ob denn jemand Englisch sprechen würde und was nun zu tun sei. Wir grinsten in unsere nicht vorhandenen Bärte und Michailis klappte locker eine Bank hoch und zog einen Reservekanister hervor. Kurz das Benzin per Mund mit einem Schlauch angesaugt, den Motor versorgt und weiter ging es. 5.-€ kostete die Fahrt, die damit nur 50 Cent teurer war als das reguläre Fährboot. Der Spaß war aber jeden Cent wert. Cooler Typ dieser Michailis.
In Chora Sfakion warteten dann die Damen, während Klaus und ich den abgestellten Wagen aus Aradhena abholten. Dort oben angekommen hatten wir noch Gelegenheit ein Schauspiel anderer Art zu sehen. Auf der Brücke nach rdhena ist mittlerweile eine Sprungplattform für Bungeespringen in die Schlucht hinein angebracht. Und just in dem Moment als wir dort ankamen stand ein junger Mann todesmutig und bereits mit dem Gummiseil angegurtet auf der Plattform. Also beschlossen wir noch zuzusehen. Ein Kameramann stand dort bereit, um den waghalsigen Sprung zu filmen und das Betreuungsteam fragte den jungen Mann, ob dieser nun bereit sei. Der antwortete selbstsicher mit „Ja“ und wurde noch mal gefragt, ob er wirklich sicher sei. Nach einem Kopfnicken wurde die Begrenzung an der Plattform geöffnet und der junge Mann stand nun zum Sprung bereit, als ihn offenbar doch der Mut verließ. Sein Selbstbewusstsein schmolz auf einmal wie ein Eiswürfel in der kretischen Sonne. Nach etwa zwei Minuten „Standzeit“ verließ ihn endgültig der Mut und er gab auf.
Nachdem wir auf der Rückfahrt zwei nette Damen zur Mitfahrt haben einsteigen lassen, fuhren wir gemeinsam zurück zur Villa Adriana in Exopolis, wo uns unsere Eltern schon mit einem kühlen Mythos erwarteten. Nach einer erfrischenden Dusche von innen und außen ging es dann zum Abendessen in die Taverne „Mythos“ am Dorfpatz in Geo. Die von zwei Brüdern betrieben Taverne bietet reichhaltiges und gutes Essen an. An diesem Tag war es jedoch auch etwas hektisch, was an den vielen Gästen lag, die heute hier gleichzeitig zu Gast waren. Insgesamt ein wirklich gelungener schöner Tag.
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Wow-das hört sich nach einer spannenden Wanderung an!
Ich möchte mal zwischendurch herzlich danke sagen für deine tollen Berichte!:blink:
Grüsse von Sabine
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Ich schließe mich Sabine an und danke Dir auch ganz herzlich
für den tollen Bericht und die schönen Bilder !
Freu mich auf den Nächsten !!
Lieben Gruß aus dem grauen Berlin , Luise
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Sabine und Luise, herzlichen Dank für Eure lieben Worte, die Ansporn sind gleich mal weiterzumachen.
Hier zunächst wieder zwei Bilder zum Raten, bin gespannt, ob Ihr das wieder so schnell lösen könnt:
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Hallo Frank,
klar das kennen wir auch.
Mußte aber vorher schon sehr schmunzeln, bei deinem Bericht zur Aradena. Für einen Düsseldorfer dürfte das wohl Dreipunktklettern sein, für uns ist das ein ganz normaler Spaziergang. :blink:
Grüße Gegge
Bild 2 und 3 ist die Antonis-Schlucht oder Schlucht von Patsos.
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Hallo Gegge , also , als Spaziergang würde ich die
Ardhena nicht bezeichnen ! Die Samaria dann schon eher ,
da kletterst Du wenigstens über keine Leitern !
Aber vielleicht hat mich das Flachland auch schon zu sehr geprägt !!
Lieben Gruß , Luise
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super tolle Berichte und Fotos....besonders die Aradena, immer wieder fazinierend.......also für uns(Ostwestfalen)war es schon eine super Herausforderung....wir würden es nicht als Spaziergang bezeichnen, trotzdem müssen wir da unbedingt noch einmal hin, den Ausstieg nach Livaniana kennen wir noch nicht.... Danke Carola
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Ein Spaziergang ist die Aradena-Schlucht sicher nicht. Der Untergrund ist, mindestens in Teilen, anspruchsvoll.
Ich denke, man sollte den Umgehungsweg gehen. Der Zugang zu den Leitern von oben ist schon ziemlich rutschig und die Leitern nicht mehr im besten Zustand (darum gibt es ja von unten auch einen Hinweis auf die Umgehung). Man sollte bedenken, dass es in der Schlucht keinen Handy-Empfang gibt und es in Griechenland auch keine Bergrettung im eigentlichen Sinne existiert. Das nur zum Bedenken - nichts für ungut!
Viele Grüße
Simon
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Außerdem sollte man nicht bei (drohendem) Regen rein. Wir waren so dumm - war nicht lustig.
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Ja, dann noch mal zur Aradhena:
Gegge, für Euch ist das bestimmt ein Spaziergang. Ihr seid ja auch "vorbelastet" und seid sicher auch schon oft durchgelaufen.
Ich sage ja auch nicht, dass die ganze Schlucht "Dreipunktklettern" ist, aber wer die Fähigkeit dazu besitzt, kommt sicher damit klar.
Simon, Du hast schon Recht mit Deinen Hinweisen. Der Untergrund ist teilweise recht anspruchsvoll. Den Hinweis mit der Umgehung teile ich jedoch nur bedingt. Denn die angebrachten Geländer sind teilweise wohl eher was für die Psyche, halten an einigen Stellen aber keinesfalls einen erwachsenen Mann der ins Rutschen kommt. Denn der Untergrund der Umgehung ist insbesondere beim Abstieg wieder in die Schlucht in Richtung Meer genauso rutschig und Anspruchsvoll wie bei der Variante mit den Leitern.
Carola, Dir auch noch Danke für das Lob. Und viel Vergnügen beim Ausprobieren.
Gegge, mit dem Tip auf die Antonius, bzw. Patsosschlucht liegst Du übrigens daneben.:biggrin:
Endlich mal nicht sofort erkannt. :smiley1:
Also es darf noch weiter geraten werden. Wo waren wir denn nun? :dream:
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Zitat:
Zitat von
Frank Joachim
Also es darf noch weiter geraten werden. Wo waren wir denn nun? :dream:
Agia Irini?
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Ich denk mal, dann hier...von S nach L ?????
Gruß Marion
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Sieht ein bisschen aus wie die Lissos-Schlucht
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:biggrin: Meine Rede...
Gruß Marion
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Aber in der Lissos-Schlucht muss man doch nicht picknicken - nach Sougia ist es nur ein Katzensprung, und in Lissos gibt es einen Rastplatz samt Quelle.
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Milischlucht???
Gruß Michael :Hallo
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Da werf ich mal die Diktamos-Schlucht ins Rennen?
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Zitat:
Zitat von
mino
Da werf ich mal die Diktamos-Schlucht ins Rennen?
... und das ist richtig Michael!
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Die Irinischlucht haben wir auch noch auf dem Zettel! Bisher waren wir noch nicht nah' genug dran um die zu machen - aber so Gott will, fahren wir auch irgendwann noch mal in diese "Ecke".
Da unser nächster Tag eigentlich ein "Gammeltag" war, kommen hier zwei Tage im Bericht:
Montag, 25.6.2012, Gammeltag
Heute erholten wir uns einfach nur von der gestrigen Wanderung am Pool und verbrachten die Zeit u.a. mit Lesen, Bericht schreiben und Fotobearbeitung. Abends genossen wir unser Essen noch mal im „Paradise“.
Dienstag, 26.06.2012, Wanderung durch die Diktamosschlucht
Heute war mal wieder ein aktiver Tag geplant. Wir fuhren mit zwei Jeeps zunächst von Exopolis nach Stilos. Auf der Hauptstraße von Georgioupolis nach Chania (90) erreicht man Stilos, indem man die Hauptstraße bei Paidhochori in Richtung Nio Chorio verlässt. Ist natürlich nicht ausgeschildert. An einer Brücke über die Hauptstraße muss man verbotener Weise hinter dieser links abbiegen. Kommt man aus Richtung Chania, sieht man die Ausschilderung natürlich. Wobei man, sollte man aus dieer Richtung anfahren, auch schon bei der Abfahrt nach Aptera abbiegen kann und dann beim nächsten Abzweig nach Aptera hinauf einfach geradeaus fährt.
Wir fuhren jedenfalls durch den Ortskern von Stilos und stellen einen Jeep rechts am Straßenrand vor einem großen Palettenhandel ab. Dann fuhren wir im zweiten Jeep zum Ausgangspunkt unserer Wanderung nach Katochori. Die Fahrt dorthin wurde mir als recht schwierig zu finden beschrieben. Aus diesem Grunde hatte ich eine Strecke per GPS und Google-Earth gepunktet und auf mein Handgerät übertragen. So fuhren wir also zunächst wieder durch Stilos zurück und bogen dann rechts bergauf in Richtung Samonas ab. In Samonas biegt man an der zweiten Möglichkeit rechts ab. Die Straße führt uns dann in einen landwirtschaftlichen Bereich und wird zur Schotterpiste.
Wenn man extrem gut zu Fuß ist, könnte man den Jeep schon hier parken und einige Kilometer mehr laufen. Es geht hier eigentlich nur bergab und es ist landschaftlich sehr reizvoll mit herrlich viel Grün und Weitblicken. Wir fuhren jedoch weiter hinab, bis wir nach einiger Zeit wieder eine Teerpiste erreichen. Kurz darauf erblicken wir auch schon das Dorf Katochori. Wir fahren jedoch nicht in das Dorf hinein sondern stellen unseren Jeep an einem Rastplatz kurz hinter einer Brücke über den Fluss der Diktamosschlucht ab. Von hier aus kommend ist da natürlich wieder nichts ausgeschildert. Es ist aber der erste Rastplatz überhaupt. Und von der anderen Richtung kommend ist bereits ein Schild welches in die Schlucht weist erkennbar.
Am Jeep machten wir uns nun für die Wanderung startklar, währen drei kleine Jungs eine Ziegenherde an uns vorbeitrieben und uns neugierig beäugten. Wir folgten den dreien, die ihre Ziegen in gleicher Richtung trieben. Zwei der Jungs öffneten dann gleich ein Gatter welches wir durchschreiten mussten um voran zu kommen. Wir grüßten uns freundlich und unser Weg führte uns zunächst über das Flussbett und durch eine kleine Orangenplantage. Nach Durchschreiten eines weiteren Gatters laufen wir rechts einen Wirtschaftsweg, der quasi parallel zum Bachbett verläuft. Nach etwa 100m zweigt in einer Linkskurve nach rechts ein Pfad ab dem wir wieder zum Bachbett folgen. Von hier an ist der Weg relativ eindeutig.
Wir bleiben fast permanent im schattigen ausgetrockneten(Ende Juni) Bachbett. An manchen Stellen weisen rote Pfeile um schwer zu überwindende Felsbrocken herum. An manchen Stellen weisen die Pfeile auch auf Umgehungsmöglichkeiten die genutzt werden können, falls der Fluss zu früherer Jahreszeit noch zu viel Wasser führt. Es geht nur langsam voran, da wir immer wieder kleiner Felsen überklettern müssen und auf Blockgestein und grobem Schotter den richtigen Tritt suchen müssen. Für Ungeübte schon eine kleine Herausforderung. Immer wieder treffen wir auf Ziegen in der Schlucht die uns neugierig beäugen. Viele sehr schattige Plätze laden zu einer Rast ein. Auch wir machen davon einige Male Gebrauch. Alle 30 Minuten etwas Wasser trinken ist wirklich wichtig!
Auch wenn der Weg fast permanent im Schatten verläuft ist Hitze nicht zu unterschätzen und der Körper ist schnell ausgetrocknet, was böse Folgen haben kann. Wir hatten für die Tour 4 Liter pro Person geplant und haben die auch verbraucht. An manchen Stellen an denen man nach oben sieht, erkennt man hoch oben große Felsüberhänge die nicht mehr den stabilsten Eindruck machen. Die vielen Felsen in der Schlucht zeugen davon, dass hier regelmäßig massive Brocken der Schluchtwände hinabstürzen.
Nach etwa 5,5 Kilometern öffnet sich die Schlucht ein wenig und die Oleanderbüsche werden noch üppiger als sie es ohnehin schon sind. Es mischt sich der fliederfarbene Mönchspfeffer ins Bild. Auf unserem Weg in der Schlucht trafen wir in schattigen! Bereichen zweimal auf größere Schlangen einmal eine etwa 120cm große dicke völlig schwarze Schlange, wobei ich nicht weiß, um welche es sich gehandelt hat. Bei dem zweiten, ebenfalls 120cm langen nicht ganz so dicken Exemplar handelte es sich wohl um eine Würfelnatter. Leider waren beide schneller zwischen den Felsen verkrochen als ich meine Kamera zücken konnte.
Nach ca. 6,5km geht ein Weg rechts aus dem Bachbett heraus und man trifft auf einen Fahrweg. Nach wenigen Metern steht auf der rechten Seite die „Villa Diktamos“. Wir halten uns einfach auf diesem Fahrweg weiter geradeaus. Linker Hand ist noch immer das Bachbett erkennbar. An einem Abzweig gibt es nun die Möglichkeit über eine Brücke wieder die Bachseite zu wechseln. Wir würden dann auf die Teerstraße nach Stilos treffen. Wir wandern jedoch noch weiter auf dem Schotterweg rechts an Plantagen vorbei. Der Weg endet schließlich in einem Feld und wird zum schmalen Pfad. Auch hier könnte man noch mal das Bachbett wechseln um auf einem Betonweg die Straße zu erreichen. Wir folgen aber dem Pfad, der sich scheinbar in einem Gebüsch verliert. Durch das Gebüsch geht es jedoch rechts steil aufwärts und wir erreichen nach wenigen Metern auch die Straße nach Stilos der wir nach rechts noch etwa 800m bis zu unserem geparkten Jeep folgten. Insgesamt eine sehr schöne und nicht langweilige Tour.
Nachdem wir den geparkten Jeep „abgeholt“ hatten fuhren wir zurück über die Strecke nach Aptera und genossen herrliche Panoramablicke auf Chania und die Soudabucht. Einige Stellen auf diesem Wege laden zu Fotostopps ein. Auf dem ganzen Weg bis zur Hauptstraße zwischen Chania und Geo kam uns übrigens nicht ein einziges Fahrzeug entgegen. Unser Heimweg führte uns dann noch beim Fleischer in Geo vorbei, der uns freundlich bediente. Er spricht zwar kein Deutsch und auch kein Englisch aber mit Händen und Füßen und drei Brocken Griechisch klappt der Einkauf auch hier. Und Günstiger als im Supermarkt ist es auch noch. Zu Hause dann noch Tzaziki und Salat gemacht, den Grill angeworfen und das „neue“ Fixbier auf den Tisch gestellt und der Tag war perfekt.
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So, heute wieder ein etwas einfacheres Bild.
Wo kann man denn das hier sehen?
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Damit es schnell mit deinem tollen Bericht weiter geht, hier eine größere Ansicht.
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Ja, Wolfgang - aus dieser Ecke hatte ich natürlich auch ein Bild gemacht (und noch ca: 100 weitere :freu:)
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.. und damit geht der Bericht dann auch weiter:
Mittwoch, 27.06.2012, Besuch des Klosters Arkadi
Nach dem Frühstück ging es am heutigen Ruhetag wie fast jedes Jahr einmal zum Kloster Arkadi. Die Anfahrt diesmal etwas länger, nämlich über das Amaribecken. Vorbei an einem Stausee vor Pandanasa bis nach Thronos und von dort die erst vor wenigen Jahren fertig gestellte Strecke hoch nach Arkadi. Hier fahren wir das Kloster quasi von Süden durch die Küche an. Denn im Hinterland befinden sich die reichhaltigen landwirtschaftlichen Flächen des Klosters.
Am Kloster selbst, an dem sonst rege Betriebsamkeit durch die vielen Touristenbusse herrscht war diesmal eher gähnende Leere. Ein einsamer Bus, der gerade wegfuhr, als wir kamen. Schön für uns. 2,50€ Eintritt pro Person kostet der Eintritt. Wir werden sehr freundlich empfangen und man erklärt inklusive Überreichung eines kleinen Prospekts die Klosteranlage. Der Tag war wie geschaffen für schöne Fotos der Anlage ohne „störende“ Personen im Bild.
Nach Besichtigung der Kirche, in der sich noch immer auch „die alte Frau“ befand, die dort schon seit dem letzten Jahrtausend ist, schauten wir uns auch im kleinen „Souveniershop“ um. Eine Olivenholzkette fürs Auto und ein Abendmahl hätten wir uns gerne gegönnt. Leider war beides an diesem Tage nicht zu haben. Na ja, vielleicht in einem späteren Jahr. Nach fast zwei Stunden Aufenthalt fuhren wir dann wieder zurück zur Villa um den Nachmittag ruhig zu verbringen.
Das Abendessen gab es dann diesmal in der Taverne Valentino.
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Guten Morgen zusammen - und bevor ich zum Training fahre hier noch wieder das Bild zum Raten. Wo waren wir denn hier wohl?
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Schnell weiter mit dem schönen Bericht....:Hallo
Anhang 74758
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Oder noch besser:
Anhang 74760
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Der K-See ??
Ich möchte auch wieder einen Bericht !!!
Danke und lieben Gruß aus dem heute
kalten , aber sonnigen Berlin v.Luise
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Zitat:
Zitat von
Delui
Der K-See ??
Ich möchte auch wieder einen Bericht !!!
Danke und lieben Gruß aus dem heute
kalten , aber sonnigen Berlin v.Luise
Dann sag doch, dass es der Kournas-See ist.
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Na klar, bin gerade vom Training zurück und sehe, dass Michael ein herrliches Panoramafoto vom Kournas-See eingestellt hat. Und Ihr liegt damit natürlich alle richtig. :jo:
Also gut, dann geht es jetzt weiter:
Donnerstag, 28.06.2012, Wanderversuch um den Dafnokofes
Bei den Urlaubsvorbereitungen hatte ich eine Wanderung um den Dafnokofes über Google-Earth für unser GPS-Gerät gepinnt. Heute wollten wir versuchen die Wanderung zu machen. Start und Ende sollte Mathes sein.
Der kleine Ort mit wenigen Häusern und einer schon beschriebenen und gleichnamigen Taverne befindet sich ca. 2km oberhalb von Geo. Wir parkten unseren Wagen auf dem Parkplatz der Taverne und gingen die Teerstraße in Richtung Geo abwärts zurück.
Nach nur etwa 150m wollten wir dann an einem Abzweig eine Teerstraße nehmen, die links ansteigt. Leider steht hier unten ein Schild mit dem Hinweis, dass das Gelände Privatbesitz sei und der Zutritt nicht erwünscht. Zudem die Warnung vor einem Wachhund, der an einem Haus etwa 100m oberhalb hörbar bellte. Schade, diese Teerstraße war eigentlich notwendiger Bestandteil der geplanten Tour, denn sie führt hinter den Häusern weiter den Dafnokofes hinauf. Nun scheint sie wohl von einem Privatmann gekauft worden zu sein.
Pech .- also versuchten wir es etwas weiter die öffentliche Teerstraße abwärts Richtung Geo. Hier zweigt ein kleiner Wirtschaftsweg nach links ab. Aber auch hier war nach wenigen Metern schon Schluss. Entgegen der sonst vorherrschenden Gepflogenheiten, solche Gatter zum Durchschreiten offen zu lassen, wurde hier ein dickes Vorhängeschloss angebracht. Damit war der ursprüngliche Plan endgültig beendet.
Wir entschieden uns zum Kournas-See zu fahren um dort zu sehen, wie weit man um den See laufen kann und wollten ggf. ein wenig verweilen. Aber auch hier gab es schnell Ernüchterung. Wirklich jeder Meter am zugänglichen Ufer wird durch Tavernen genutzt, die sich hier aneinanderreihen. Und wirklich jeder hat hier auch noch einen Tretbootverleih. Der See war voll mit Tretbooten.
Umrunden des Sees ging übrigens auch nicht. Nach der letzten Taverne gibt es noch einen Schotterweg der einige Meter durch wildes undurchdringliches Gebüsch vom Ufer des Sees getrennt ist. Der Weg führt zu einem Pumpenwerk in dem mehrere Turbinen zur Stromerzeugung betrieben werden. Auch hier gab es ein Tor mit dem Hinweis, dass Betreten verboten sei.
Gerade als wir den Rückweg antraten, kam uns schon ein übermäßig neugieriger Grieche auf seinem Motorrad entgegen, wohl um zu sehen, ob wir nicht ggf. das Verbot missachten. Wir erinnerten uns, dass wir hier schon vor vielen Jahren mit unseren Kindern waren und schon damals den See als ziemlich unattraktiv zum Verweilen empfanden. Es veränderte sich in den letzten Jahren vieles hier. Aus unserer Sicht leider nicht alles positiv. Wenigstens haben wir uns eine gute Stunde bewegt. Faul auf der Liege rumliegen konnten wir dann am Nachmittag natürlich immer noch.
An unserem Pool mit Blick auf Geo war es wesentlich angenehmer. Am Abend schauten wir uns das Länderspiel unserer Elf gegen Italien an. Leider 2:1 verloren. Es gewinnt halt nicht immer die bessere Mannschaft.
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Guten Morgen zusammen,
hier wieder ein Bild. Wo kann man dies denn sehen?
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Petra und Alois, dann wart Ihr beiden das also, die neben mir gestanden haben, als ich das Bild gemacht habe.... :smiley1:
Nun kommt unser nächster Tag:
Samstag, 29.06.2012, Chania und Geo
Sekt und Orangensaft zum Frühstück gab es heute. Wir feiern Papas 77sten Geburtstag. Wo kann man seinen Geburtstag schöner verbringen als auf Kreta?
Während Mama, Papa, Marion und Klaus einen Ausflug nach Chania machten, bummelten wir erst mal durch Geo.
In Chania war das Verkehrsaufkommen wie immer hoch, jedoch in den klassischen Einkaufsgassen relativ wenig Betrieb. Im Vergleich zu den letzten Jahren wirkte die bekannte „Ledergasse“ fast wie ausgestorben. Ein großes Passagierschiff ankerte vor Chania und brachte wenigstens auf diese Weise etwas mehr Leben in die Stadt.
In Geo erkundeten wir die relativ neuen Straßen zwischen Strand und Tankstelle hinter der Kirche. Einige Appartement- und Hotelanlagen haben sich vergrößert. Zwei neue Supermärkte die sich auf die Touristen spezialisiert haben und ein „Touristenzentrum“ sind dazu gekommen. Dieses Jahr werden es alle schwer haben. Hoffentlich beruhigt sich im kommenden Jahr die Lage etwas.
Gegenüber des Ariadni-Supermarkt gibt es einen neuen Bäcker. Hier haben wir uns Kuchen für den Nachmittag mitgenommen. Sehr lecker war der Apfelkuchen mit Rosinen. Das Abendessen gab es diesmal wieder im „Paradise“. Auch heute wurden wir nicht enttäuscht.
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Und hier kommt auch gleich das nächste Ratebild.
Da mein Bericht nun auch bald zu Ende ist (jeder Urlaub ist irgendwann mal vorbei :smiley4:) soll das Bild nicht ganz so einfach sein (glaube ich jedenfalls).
Erst mal viel Spaß beim Erraten - wo waren wir hier unterwegs?
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Zitat:
Zitat von
Frank Joachim
(jeder Urlaub ist irgendwann mal vorbei :smiley4:)
Schade! ich lese deinen Reisebericht sehr gerne und finde auch die Idee mit den Ratefotos toll. Leider aber habe ich keine Ahnung wo ihr wart.
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War das vielleicht in Kokkino Chorio ??
Lieben Gruß v. Luise
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Es könnte zumindest der Drapanos Berg sein...
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Zitat:
Zitat von
Delui
War das vielleicht in Kokkino Chorio ??
Lieben Gruß v. Luise
Da ist es auch schön Luise, da waren wir aber an diesem Tag nicht.
Von dem Standort des Bildes noch ein Stück weiter des Weges und man kommt an dieses Hinweisschild:
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wart ihr an diesem Tag in Lappa ???
ist das Schild hinter Lappa Richtung Süden???
Gruß Michael :Hallo
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Zitat:
Zitat von
kretamichel
wart ihr an diesem Tag in Lappa ???
ist das Schild hinter Lappa Richtung Süden???
Gruß Michael :Hallo
Richtig Michael!
Wir waren in Lappa. Aber nicht nur das, wie Ihr jetzt alle lesen könnt.
Samstag, 30.06.2012, Wanderung von Lappa durch die Schlucht von Kato Poros
Endlich wieder bewegen. Wir fahren von Exopolis auf die Hauptstarße in Richtung Rethymnon und folgen dem ersten Abzweig in Richtung Episkopi nach rechts. Auf diesem Wege kommen wir in ca. 30 Minuten zum historischen Örtchen Lappa ins Hinterland. Lappa (Argiouropolis), inzwischen auf 275m Höhe soll einst in vorchristlicher Zeit einen Hafen besessen haben und mit Häfen im Bereich Georgioupolis und Finix (Nord und Südküste) verbunden gewesen sein.
Heute interessiert uns mehr das schöne Umland. Wir starten unsere Wanderung am Kirchplatz des Ag.Ioanis und parken den Jeep dort. Von hier wandern wir weiter die Dorfstraße in Richtung Süden. Die Teerstraße führt durch den Ort (damit meine ich nicht den alten historischen alten Ortskern, den man durch einen Torbogen gegenüber der Kirche erreicht). Nach wenigen hundert Metern erreichen wir bereits das Dorfende und wandern nun auf der Straße weiter südlich den Berg ansteigend in Richtung Vilandhredho.
Rechter Hand sehen wir bald unter uns Argiroupolis und über Episkopi hinweg zwischen zwei Bergen links und rechts bis hin zur Nordküste. Nach ziemlich genau 3km kaum befahrener Teerstraße, die sich zwischen Oliven und Obstplantagen den Berg hinaufschlängelt, erreichen wir einen Straßenabzweig. Hier halten wir uns links abwärts in Richtung Velonadho. Folgt man der Straße hier weiter geradeaus, könnte man Plakias an der Südküste erreichen, wollte man denn noch ca. 14km weit gehen. Wir haben nun den Berg Azonas teilweise umrundet, der linker Hand liegt.
Unser Weg führt nun weiter durch Obst und Olivenplantagen, vorbei an einigen villenartigen Häusern, die hier ohne direkte Ortsanbindung mitten in der wunderschönen Landschaft stehen. Die nun abwärts verlaufende Teerstraße trifft nach etwa 1,5km auf einen nach links abzweigenden Schotterweg. Die Schlucht von KatoPoros ist hier durch den Wasserlauf bereits angedeutet. Wir folgen dem Schotterweg abwärts auf eine Stallung zu, zu der der Weg offenkundig wieder aufwärts führt. In einer Linkskurve verlassen wir den Weg jedoch. Wir sehen hier bereits rechts neben uns das Bachbett und steigen in dieses hinab. Bereits wenige Meter später durchqueren wir einen Metallzaun im Bachbett und erkennen nun bereits erstmalig einen alten Holzwegweiser an der linken Bachseite, der den Weg für Wanderer markiert, die der Schlucht aufwärts folgen. Von hier an geht es in der fast völlig schattigen Schlucht abwärts.
Mal im Bachbett über Felsen kraxelnd, mal links oder rechts neben dem Bachbett auf Pfaden oberhalb. Immer wieder treffen wir auf Ziegen, die hier die schattigen Plätze nutzen um der heißen Sonne zu entfliehen. Einen schönen Rastplatz auf der rechten Seite erreichen wir nach insgesamt etwa 5,7km unterhalb eines riesigen Felsvorsprungs. Über uns sehen wir Greifvögel kreisen, die hier in den steil abfallenden Wänden offenbar geeignete Nistgelegenheiten haben. Nur kurze Zeit später gibt es auf der linken Seite eine Ähnliche Gelegenheit für eine schöne Rast. Geht man insgesamt noch ca. 1km weiter, erreicht man aber auch schon eine beeindruckende Engstelle in der Schlucht, die es Mühelos mit vielleicht bekannteren Schluchtengestellen, wie Imbros oder Samaria aufnehmen kann.
Linker Hand kann man einen Felsvorsprung erklettern, den man relativ einfach über ein mit Holzgeländer gesicherten Pfad erreichen kann. Auch hier wäre ein netter Rastplatz. Nach Besichtigung dieser Stelle steigen wir schließlich einige Meter weiter hinab zur besagten Stelle und halten hier zunächst einmal an um Fotos zu machen. Steht man zwischen den Felsen und blickt nach oben kann man den Himmel nicht mehr wirklich sehen, das die Felsen ca. 150m über uns wie ein Dach zueinander stehen und teilweise überlappen (vielleicht daher Lappa?) :smiley1:
Etwa einen Kilometer weiter in der Schlucht erreichen wir die tiefste Stelle auf ca. 218m. Hier steigen wir auf einem Pfad nach links aus dem Bachbett aus und erreichen ein Tor, welches sich aufschieben lässt. Dahinter oder (je nach Blickrichtung) davor steht ein altes ausgebleichtes Schild mit Wanderhinweisen. Wenige Meter weiter gabelt sich nun ein Schotterweg, den wir erreichen. Rechts geht es wieder abwärts in Richtung Bachbett und letztlich auch auf der rechten Schluchtseite bergauf.
Wir halten uns links bergauf und folgen dem Schotterweg. Nach 1,3km bergauf und Überwindung von etwa 120 Höhenmetern endet der Schotterweg, der uns zuvor wunderbare Einblicke in die Schlucht und seine Ausläufer hinab ins grüne Tal ermöglichte. Teilweise hatte man hier den Eindruck mitten in einem deutschen Nadel- bzw. Laubwald zu laufen, da es hier Abschnitte gibt, die entsprechend bewachsen sind.
Am Ende des Schotterwegs müssen wir nun einen Weidezaun durchschreiten, indem wir diesen leicht zu Boden drücken. Linker Hand geht es nun einige Meter weglos einen Hügel hinauf, bis wir erneut an einen Zaun gelangen. Diesen kann man wenige Meter rechts durchschreiten indem man ihn öffnet und wieder verschließt. Vor uns sehen wir nun unter uns eine Olivenplantage und linker Hand unter uns einen Wasserspeicher und darunter eine Art Gerätehaus.
Am besten kommen wir hier hinab, wenn wir dem Zaun noch einige Meter nach links folgen und dann hinter einem zweiten Zaun, einen Weg in Richtung Gerätehaus folgen. Dann aber wieder sofort nach rechts den Zaun durchschreiten (der Weg zum Haus ist eine Sackgasse) und über die Olivenplantage knapp rechts am Gerätehaus vorbei gehen. Wenige Meter hinter dem Haus sehen wir links wieder einen Fahrweg den wir bequem erreichen können. Wir folgen dem Schotterfahrweg, halten uns an einem folgenden Abzweig links und passieren ein Gehöft, welches auf der rechten Seite liegt.
Schon kurz darauf erkennen wir wieder Lappa unter uns, das sich malerisch in die Landschaft eingepasst hat. Wir folgen einfach weiter dem Weg, ignorieren einen steiler rechts bergab führenden Abzweig (ca. 10km) und halten uns links. Nach weiteren 200m erreichen wir einen Abzweig und sehen linker Hand die Schule von Lappa. Wir gehen an der Schule vorbei und erreichen nach weiteren 200m unseren Ausgangspunkt der schönen Wanderung.
Insgesamt 10,6km bei einer reinen Gehzeit von knapp drei Stunden. Mit Pausen haben wir insgesamt etwa vier Stunden hier verbracht. Entgegen anderer Wanderführer bin ich der Ansicht, dass sich die Durchwanderung der Schlucht durchaus auch für größere Kinder eignet.
Besucher waren im historischen Teil von Lappa übrigens nicht auszumachen.
Der Abend wurde mit Grillgut, Salat, diversen Leckereien und der Sichtung erster Bilder und Videos auf unserer Terrasse verbracht.
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...und noch mal ein Ratebild für Euch (obwohl ich glaube, das es zu schwer ist):
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Zitat:
Zitat von
Gwg_49
Ombrosgialos?
Sehr wahrscheinlich :-)
Frank
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Mit Sicherheit!:biggrin:
Anhang 74821
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Ach, das kenne ich dank Frank doch auch :jo:
Schönes Fleckchen!
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Ihr seid ja nicht zu toppen! :freu:
Und ich hatte mir schon Gedanken gemacht, ob ich vielleicht doch ein anderes Bild nehmen sollte. :dream:
Also gut, hier unser Tag:
Sonntag, 01.07.2012, Spazierfahrt auf der Halbinsel Drapanos
Während Marion und Klaus einen Strandspaziergang machten und unsere Eltern die Füße am Pool hochlegten, entschieden wir uns für eine ruhige Spazierfahrt über die Halbinsel.
Wir besuchten die Dörfer und waren überrascht wie viele Neubauten es hier inzwischen gibt. Das Dorf Kefalas beispielsweise ist zu 2/3 mit Neubauten vergrößert ohne seinen Dorfcharme verloren zu haben.
Selbst hinter Paleloni in Richtung „Ghialos Bay“ haben sich einige Interessenten ein Häuschen hingesetzt. Unten an der besagten Bay jedoch gibt es nur noch eine kleine Kantina. Eigentlich lohnt es sich nicht hier hinunter zu fahren. Ein Schiffsanlegeplatz, viele Felsen und eher keine Bademöglichkeiten machen es nicht attraktiv. Der Weg selbst ist aber sehr schön. Und wer ein Boot hat...
Nachdem uns unser Vermieter Otto am Morgen schon wieder lieberweise Plätzchen vorbei gebracht hatte, haben wir den Nachmittag mit „Kaffee und Kuchen“ und „Sonne tanken“ verbracht. Am Abend ging es dann noch mal in die Taverne Valentino. Mich lockte da das angepriesene Hähnchen in Feigensoße. Und das war wirklich gut – sehr zu empfehlen!
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Zitat:
Zitat von
Frank Joachim
.... Unten an der besagten Bay jedoch gibt es nur noch eine kleine Kantina. Eigentlich lohnt es sich nicht hier hinunter zu fahren.
Da war doch immer die Taverne mit dem hervorragenden Fischangebot...? Ein echter Geheimtipp....
wir haben da mehrmals sehr gut gegessen....
Anhang 74838 Anhang 74839
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Zitat:
Zitat von
mino
Da war doch immer die Taverne mit dem hervorragenden Fischangebot...? Ein echter Geheimtipp....
wir haben da mehrmals sehr gut gegessen....
Anhang 74838 Anhang 74839
Tja, Michael - die Taverne war leider nicht mehr in Betrieb. Alles abgebaut und verlassen!
Dort stand nur noch eine kleine "Kantina", ich glaube in Deinem Bild das kleine Gebäude oberhalb links war das. Die hatten offensichtlich auch nur einen Flaschenkühlschrank, das wars.
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Ja, leider war. Auch wir bedauern das sehr, dass sie nicht mehr existiert, war ein echtes Highlight :smiley4:
Anhang 74840
Der ehemalige Besitzer hatte in 2012 eine Taverne in Gavalochori.
VG
Sabinara
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Hallo Frank,
auch von mir ein großes Lob für Deine tollen Reisberichte und Fotos.
Es macht großen Spaß Eure Touren auf GoogleEarth nachzuvollziehen. Nur in Kissos (15.6.) habe ich mich "verlaufen", da bin ich beim links-rechts-nach Süden-nächste rechts...nicht mehr mitgekommen.
Eine interessante Variante fand' ich Eure Wanderung bei Argiroupolis. Die Strasse nach Süden, von "unten" in die Schlucht rein, und dann quer nach Nordwesten zurück nach Argiroupolis (also nicht nördlich über Kato Poros). Diese Schlucht ist in diesem Jahr auf jedem Fall fällig. Bin schon mal von Kato Poros aus auf die andere Talseite zum verlassenen Dorf Nisi und dann über den Schluchteingang zurück nach Kato Poros gegangen. Eine schöne Gegend!
Sehr nachdenklich stimmen mich Deine immer wieder eingeworfenen Bemerkungen, daß zum Teil sehr wenig Touristen zu sehen waren....wir sind in diesem Jahr etwa zur gleichen Zeit (Anfang-Mitte Juni) wie Ihr auf Kreta, ich bin mal gespannt. Wir müssen auch keine Touristenmassen haben, aber wir hoffen natürlich für die Griechen, daß wieder mehr Touris das Land besuchen ( die entsprechenden Threads über den Touristenrückgang habe ich auch verfolgt und habe auch gelesen, daß es nicht überall -siehe Kalamaki oder war's Kamilari- so leer war).
Ich hoffe, es geht noch etwas weiter mit Deinen Berichten! Ich freue mich schon mal auf ein leckeres Essen im Paradise (mjamjam) in Georgioupolis in 5 Monaten.
Grüße,
Harald
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Danke Harald!
Die Tour bei Argiroupolis war auch eine der schönsten Touren. Wenn auch nicht anstrengend. Aber das muss ja auch nicht immer sein. Es ist ja auch sehr schön, mal einfach nur die Gegend genießen zu können. Allein der Weg über die Teerstraße von Lappa bis zum Schluchteingang ist wirklich schön.
Wir werden dieses Jahr übrigens auch wieder im Juni "in der Ecke" sein und wir freuen uns schon wieder riesig. Bald werde ich auch die nächsten Touren planen. Da kommt dann schon wieder Vorfreude auf...:huepf:
Und hier kommt wieder ein Ratebild. Wo kann man dieses Kreuz bewundern?
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Eine Frage zwischendurch - hast Du die Wandertouren aus einem Reiseführer oder selbst erstellt?
Wir wollen dieses Jahr das erste Mal schon im Mai nach Kreta (nicht so heiss) und wollen diesmal einige Wanderungen unternehmen -
deine Berichte haben uns "inspiriert":blink:
Grüsse Sabine
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Zitat:
Zitat von
kiki
Eine Frage zwischendurch - hast Du die Wandertouren aus einem Reiseführer oder selbst erstellt?
Wir wollen dieses Jahr das erste Mal schon im Mai nach Kreta (nicht so heiss) und wollen diesmal einige Wanderungen unternehmen -
deine Berichte haben uns "inspiriert":blink:
Grüsse Sabine
Hallo Sabine,
ich habe die gängigen deutschen Reiseführer und Wanderführer natürliche gelesen. Letztlich habe ich die Touren dann meist mit eigenen Varianten versehen. Ich habe darüber hinaus einige der Touren GPS aufgezeichnet.
Falls also jemand mal was braucht....
Sabine, wenn Du mir verrätst, in welche "Ecke" Ihr fahrt und wie mobil und fit Ihr seid, könnte ich Euch vielleicht einige Empfehlungen geben. :jo:
Viele Grüße
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Hallo Frank,
danke für die prompte Antwort!
Wir wollen uns diesmal nicht festlegen, auf jeden Fall solls SüdWestkreta sein- Raum zwischen Agia Galini und Loutro bzw . Paleochora und im Norden Rhethymnon-Chania. Also eigentlich viele Gegenden , in denen Ihr auch wart. Mit GPS kennen wir uns nicht aus. Mobil sind wir, da wir ein Mietauto haben werden ,und sind normal fit und wandererfahren.
Grüsse Sabine
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Guten Abend zusammen!
Wie sieht es denn mit dem letzten Ratebild aus? Habt Ihr noch keine Ideen?
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Hallo Frank,
nicht nur Ideen, hier mal.
Grüße Gegge
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Hallo Gegge,
schöne Bilder! Dann brauche ich meine als zusätzliche "Hilfsratebilder" ja nicht mehr hochladen. Jetzt wird der Ort bestimmt erraten. :blink:
Nun also mit Gegges Hilfe, müsste noch jemand drauf kommen...
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da war ich auch schon, hab mich durch das viele Grün irritieren lassen...
Gruß Michael :Hallo
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Jetzt endlich! darf ich meine Antwort aus Beitrag 98 als richtig bewerten...:biggrin:
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Zitat:
Zitat von
mino
Jetzt endlich! darf ich meine Antwort aus Beitrag 98 als richtig bewerten...:biggrin:
Na klar, Michael! Diesmal stimmt es - und hier ist der Tag dazu:
Montag, 02.07.2012, Wanderung durch die Tsiritaschlucht bei Patsos
Im Hinterland von Rethymno liegt das Dorf Patsos auf etwa 500m Höhe in einem fruchtbaren, grünen und hügligen Gebiet. Patsos erreicht man von Spili auf einer landschaftlich schönen Fahrt über eine teilweise schmale Teerstraße. Kurz nach Ortseinfahrt in Spili biegt man hinter der Schule links in Richtung Gerakari ab. Die Straße führt steil bergauf. Schließlich kommen wir an einen Abzweig. Hier weist ein kleines Schild auf eine schmale Straße in Richtung Patsos, der wir folgen. Es geht über einen Bergkamm und dann langsam immer weiter abwärts. Hier haben wir sehr schöne Ausblicke in die Gegend vor und unter uns. Auf dieser Straße trifft man auch auf einen Baum, der mitten in der Straße gewachsen ist. Die Fahrbahn führt links und rechts daran vorbei. Schließlich erreichen wir einen Abzweig. Hier geht es rechts hinauf in den Ortskern von Patsos und links hinunter zur Kapelle des Ag.Antonius. Kurz vor Erreichen des Fahrwegs hinunter treffen wir noch auf eine relativ neue Kreuzung. Hier fahren wir einfach geradeaus. Fährt man hier links, treffen wir auf die inzwischen gut ausgebaute Straße in Richtung Rethymnon, die uns durch das Amaribecken, vorbei an einem Stausee führt. Wir fuhren später auf diesem Wege zurück.
Kurz vor dem Eingang in die Schlucht sind inzwischen auf der linken Seite Parkplätze für Reisebusse angelegt worden. Weiter rechts gibt es eine größere unter schattigen Platanen gelegene Taverne in der man sich vorher oder nachher erfrischen kann. Direkt vor der Taverne fließt bereits der Tsirita. Wir folgen dem Flusslauf nach links über einen weiteren größeren Platz und erreichen nach wenigen Metern rechter Hand den Eingang in die Schlucht. Der Weg ist hier sehr gut ausgebaut und erschlossen. Wir steigen etwa 100m dem Weg folgend in die Schlucht hinab bis zu einer Gabelung.
Hier ist es eigentlich egal ob man links oder rechts weitergeht. Man erreicht auf dem Weg rechts direkt die Kapelle des Ag.Antonius. Auf dem Weg links kommt man zunächst zum Bachbett und dann zu einem großen in mehrere Bereiche geteilten Grill- und Rastplatz, der sich unterhalb der Kapelle befindet. In und vor der Kapelle sieht man viele Bittzettel, die in Hohlräume der Wände gesteckt wurden. Vor der Kapelle auch einige Silberplättchen mit der Beschreibung der Leiden der Bittenden. Aber auch einige Krücken von inzwischen Geheilten.
Nach einer kurzen Besichtigung der Kapelle gehen wir nun oberhalb der Schlucht auf der rechten Seite des Flusses weiter. Es ist auch möglich, nach Überqueren einer alten Holzbrücke, auf der linken Seite zu gehen, wir gehen jedoch rechts.
Nach fünf Minuten erreichen wir einen Abzweig. Über einen steil in Kehren nach oben führenden Pfad rechts, erreichen wir nach weiteren fünf Minuten einen lohnenden Aussichtspunkt. Hier kann man sowohl nach links über die Schlucht hinweg in die weite Ebene schauen, als auch nach rechts in die noch immer Wasser führende Schlucht hinein mit markant abfallenden Steilwänden. Die hier oben einst stehende Rasthütte ist offenbar Opfer des Windes geworden und liegt nun zusammengefallen auf dem Boden. Trotzdem genießen wir erst die Aussicht, bevor wir dem Weg dann weiter in die Schlucht hinein weiter folgen. Dazu kehren wir an den zuvor genannten Abzweig zurück und folgen nicht dem weiter ansteigenden Pfad hinter dem Aussichtspunkt.
Nun führt uns unser Weg einige Minuten leicht bergauf, immer mit schönen Blicken in die steil rechts unter uns liegende Bachbett hinein. Nach etwa 20 Minuten führt dann ein treppenartiger Pfad steil nach unten, bis wir eine alte Holzbrücke erreichen. Hier dürfte für den „normalen Spaziergänger“ das Ende der Wanderung erreicht sein. Wir queren jedoch die Brücke und folgen nun gelben Farbmarkierungen. Der Weg führt uns über mit Wasser gefüllte Gumpen, steile Stellen, geduckt und gedrängt hindurch zwischen Felsen und provisorische Leitern und Hilfsseile weiter die hier im Frühjahr kräftigen Wasserfälle hinab. Während ich hinter jedem Felsen noch mehr Spaß bekam, hielt sich die Begeisterung meiner Mitwanderer schließlich an einem etwa fünf Meter langen Seil in Grenzen.
Hier muss man sich rückwärts in den Fels gestemmt abseilen. Die Truppe meuterte! Auch meine Besänftigungsversuche, dass nach einer weiteren Kletterpartie über noch eine Leiter, das Klettern ein Ende hat und es dann zurück ginge, fruchtete hier nicht mehr. Die Sorge, sich eventuell an dem Seil nicht mehr hochziehen zu können überwog wohl. Na gut, also zurückgeklettert bis zur Holzbrücke und dort dann nicht über den Weg über den wir gekommen waren, sondern rechts dahinter zwischen den Felsen hindurch weiter nach oben. So jedenfalls mein Vorschlag.
Da sich auch hier zwei Kandidaten für den anderen Weg entschieden, wanderten Claudia und ich allein weiter auf der nun für uns rechten Seite (Rückweg). Nach kurzen aber interessanten Kletterstellen erreichten wir schließlich wieder den Wanderweg für „Jedermann“ und folgten diesem bis zur ersten Holzbrücke an den Kapelle des Ag.Antonius. Dort trafen wir fast zeitgleich mit Marion und Klaus ein.
Eine kurze aber schöne Tour. Wer sich nur ein bisschen die Füße vertreten und die Kapelle besuchen will, kann meiner Beschreibung bis zur zweiten Holzbrücke folgen. Wer Dreipunktklettern kann, trittsicher ist und nasse Füße nicht scheut, kann weiter hinabsteigen bis zum Ende der Wasserfälle und dann wieder hinauf auf der anderen Seite. Alternativ kann man aber auch komplett durchgehen, bis man wieder auf eine Fahrstraße trifft und von dort die Dörfer zurücklaufen. Das verlängert die Tour aber um mindestens zwei bis drei Stunden.
Den Abend verbrachten wir dann wieder mit gemeinsamen Grillen, Essen und erheiternden Geschichten am Haus.
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AW: Franks Reisebericht Kreta 2012
Hallo Frank und alle Anderen,
und wieder ein schöner Bericht über ein Reiseziel, welches wir dieses Jahr, vom Standort Spili aus, aufsuchen werden. Wir werden uns aber mit der "normalen Spaziergänger"-Variante begnügen :blink:
Bei Deiner Beschreibung fielen mir ein paar Fotos ein, die ich bei unserem 1996er Urlaub gemacht hatte, und die ich nicht richtig zuordnen konnte (vergessen, wo wir damals langgefahren sind). Ich habe die Umgebung, in der wir damls waren, schon intensiv bei GoogleErath abgesucht, aber irgendwie nichts passendes wiedergefunden. Hier mal kurz eine Beschreibung:
Wir haben in Pitsidia gewohnt, und haben einen Tagesausflug Richtung Norden gemacht. Ich habe ein Foto vom "minoan settlement of Apodoulou" und ein Foto mit einem Schild "4km bis Agia Paraskevi". Dann waren wir in einem bewaldeten Tal mit einer Höhlen/Felsenkapelle. Hier wurden wir auf dem Rückweg von einer griechischen Familie herangewunken, die gerade vorort am picknicken waren. Wir gingen auf einem Weg, der etwas höher lag, als die Picknickstelle der Griechen. Soweit kann ich mich noch erinnern. Es könnte also gut in der Patsos-Schlucht gewesen sein??!?? Obwohl es doch schon sehr weit von Pitsidia entfernt ist...
Vielleicht erkennt ja jemand den Picknickplatz auf dem angehängten Foto.
Gruß,
Harald
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AW: Franks Reisebericht Kreta 2012
Wieso seid ihr denn nicht bis zum Stausee durchgewandert ?
Grüße Gegge
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dieser Picknickplatz ist in der Patsosschlucht,waren schon des öfteren dort.
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AW: Franks Reisebericht Kreta 2012
Gegge durchgehen bis zum Stausee leider nicht immer möglich,mußten umdrehen Wasser war zu hoch.
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AW: Franks Reisebericht Kreta 2012
Hallo Hans,
der letzte Bericht von Frank bezieht sich auf die Patsosschlucht oder St.-Antonius-Schlucht so ist sie jetzt auch ausgeschildert, in manchen Reiseführern ist sie auch als Tsiritaschlucht beschrieben.
Hier mal die Seite vom Kreta-Umweltforum
http://www.kreta-umweltforum.de/Merk...20Schlucht.pdf
auch noch viele andere Hinweise und Wanderungen sind auf dieser Seite zu finden wer sie noch nicht kennen sollte
http://www.kreta-umweltforum.de/
Wir haben es bis jetzt nur im September geschafft da durchzuwandern im Mai ist das nicht möglich.
Hier mal der Showthread von der Schlucht:
http://kretaforum.info/showthread.ph...890#post253890
Grüße Gegge
Grüße Gegge
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AW: Franks Reisebericht Kreta 2012
Warum ist es im Mai nicht möglich durch die Patsosschlucht zu wandern?
Grüsse Sabine
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Zitat:
Zitat von
kiki
Warum ist es im Mai nicht möglich durch die Patsosschlucht zu wandern?
Grüsse Sabine
Wenn du mit Wanderausrüstung schwimmen möchtest, geht es schon....:biggrin:
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Canyoning nennt man das dann wohl....
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Zitat:
Zitat von
Kretagegge
Wieso seid ihr denn nicht bis zum Stausee durchgewandert ?
Grüße Gegge
Ja Gegge, hätte ich gerne gemacht - aber wie geschrieben, "meuterte" die Truppe an einer Stelle, an der man sich rückwärts abseilen musste. Und da ich auch nicht sicher sagen konnte, ob wir überhaupt durchkommen, sind wir umgekehrt.
In diesem Jahr werden wir aber noch mal einen Angriff machen, vielleicht kommen wir dann diesmal weiter.
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Zitat:
Zitat von
Harald
Hallo Frank und alle Anderen,
und wieder ein schöner Bericht über ein Reiseziel, welches wir dieses Jahr, vom Standort Spili aus, aufsuchen werden. Wir werden uns aber mit der "normalen Spaziergänger"-Variante begnügen :blink:
Bei Deiner Beschreibung fielen mir ein paar Fotos ein, die ich bei unserem 1996er Urlaub gemacht hatte, und die ich nicht richtig zuordnen konnte (vergessen, wo wir damals langgefahren sind)....... Es könnte also gut in der Patsos-Schlucht gewesen sein??!?? Obwohl es doch schon sehr weit von Pitsidia entfernt ist...
Vielleicht erkennt ja jemand den Picknickplatz auf dem angehängten Foto.
Gruß,
Harald
Hallo Harald,
so wie ich das sehe, ist es die Patsosschlucht.
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Für die, die noch nicht drin waren, ein kurzes Video
http://www.youtube.com/watch?v=89Zw8...ature=youtu.be
Die Stelle mit dem Seil ist leider nicht dabei, da hab ich die Cam sicherheitshalber eingepackt.
Bei 2:21 ist die Stelle, sehr hoch, wo es weiter Richtung Stausee geht, und im Frühjahr ein See ist (sein kann). Der Restfilm ist dann der Rückweg. An der Aussichtskanzel waern wir zum Schluss auch, aber da war leider der Akku alle....
Die Qualität ist leider nicht so toll, aber das war auch noch kein HD....
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Danke fürs Video Michael !
Gruss Sabine
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AW: Franks Reisebericht Kreta 2012
Hallo Johannes, hallo Frank,
danke für Eure Identifikation meines Fotos!
Dann sind wir damals ja doch ganz schon weit nach Norden abgedriftet. Bin gespannt ob ich im Juni nach 17 Jahren etwas wiedererkenne.
Schönes Wochenende,
Harald
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Hey, Michael - schönes Video. :jo:
Bei Euch war da ja alles trocken. Wie man auf meinen Bildern Nr. 6 und 7 und 17 erkennen kann, war an der Stelle mit der bei Euch noch intakten "Leiter" bei uns noch alles voll Wasser. Und das Häuschen an der Aussichtsstelle ist in sich zusammengefallen.
Harald, Du wirst die Schlucht bestimmt erkennen. Nur die Zufahrten haben sich verändert. Jetzt gibt es halt eine neue Teerstraße, die gab's früher noch nicht.
Viel Spaß beim Wandern!
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AW: Franks Reisebericht Kreta 2012
So, ich muss Euch nun etwas Unangenehmes mitteilen. :smiley4:
Hier kommt das letzte Ratebild unseres Urlaubs 2012 - und der dazu folgende Bericht ist auch nur kurz - aber wenigstens könnt Ihr noch einmal raten. Von wo aus, hat man diese Aussicht?
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habt ihr dort viele solcher Blumen gesehen...???
Gruß Michael :Hallo
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Zitat:
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kretamichel
habt ihr dort viele solcher Blumen gesehen...???
Gruß Michael :Hallo
Ja Michael, da waren sehr viele dieser hübschen :flower: . :smilie_verl_070:
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..... oberhalb von Dramia. :nuts:
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Zitat:
Zitat von
Kreta-Fan
..... oberhalb von Dramia. :nuts:
Hallo Petra, hallo Alois,
oberhalb von Dhramia ist es nicht...
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Hallo Michael,
... "hau die Lösung raus", sonst bekomme heute noch einen Nervenzusammenbruch :wut: :smilie_wut_014: :longtom07
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Frank Joachim,
ich glaube du stehst auf, oder oberhalb des deutschen Soldatenfriedhof in Maleme und schaust auf die Bucht von Kolimbari.
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Zitat:
Zitat von
W.W.7640
Frank Joachim,
ich glaube du stehst auf, oder oberhalb des deutschen Soldatenfriedhof in Maleme und schaust auf die Bucht von Kolimbari.
Da glaubst Du richtig, Wolfgang!
Und hier sind unsere letzten beiden Tage eines wirklich schönen Urlaubs auf Kreta im Jahr 2012:
Dienstag, 03.07.2012, Gammeltag am Haus
Heute ist leider unser letzter voller Tag. Marion und Klaus entschlossen sich noch einmal Maleme zu besuchen. Der Rest der Familie „pusselte“ ein bisschen herum. So schreibe ich gerade mal wieder an diesen Eindrücken und gleich werde ich noch Fotos aussortieren. Weit über 1300 Bilder und Videos habe ich mit meiner neuen Kamera gemacht. Sicher kann ich viele Bilder aussortieren.
Abendessen waren wir noch mal im Valentino. Stamna war einfach hervorragend. Otto kam später auch noch mal zu uns mit einem Präsent. Zusammen mit ihm haben wir dann noch –schon etwas wehmütig- einen (oder einen mehr?) Ouzo getrunken.
Mittwoch, 04.07.2012, Abreise nach Düsseldorf
Morgens in Geo war es sehr ruhig. Frische kühle Luft, richtig angenehm. Brot hatte ich bei Anna geholt, sonst war noch alles zu um 08:00 Uhr. Unser Flug ging erst Abends von Heraklion über Santorini. So verbrachten wir den Tag noch in Geo. Und obwohl es unser letzter Tag war, hatten wir noch Spaß und genossen das Örtchen in vollen Zügen.
Wir werden wiederkommen!
Ich möchte mich an dieser Stelle für die vielen netten Kommentare zu diesem Jahresbericht bedanken. Ich hoffe, ich konnte dazu beitragen, die trübe Winterzeit durch unsere Erlebnisse etwas sonniger zu gestalten. Wenn Ihr Spaß und Freude beim Lesen hattet und vielleicht das ein oder andere dabei war, was Euch eigene schöne Erlebnisse in Erinnerung gerufen hat oder Lust auf "Nacherleben" gemacht hat - dann hat dieser Bericht seinen Zweck voll erfüllt und ich freue mich mit Euch. :flower:
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AW: Franks Reisebericht Kreta 2012
Danke nochmal für Deinen schönen Bericht ! Ich war 2011 zweimal
in Geo , einmal im Frühjahr im Mythos und im Oktober im Corissia !
Das Valentino kenne ich auch und den Raki danach !
Deshalb waren mir Deine Fahrten auch sehr vertraut !
Danke nochmal und eine schöne Zeit für euch !!
Lieben Gruß aus Berlin v. Luise
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AW: Franks Reisebericht Kreta 2012
auch mein Dank für die Reiseberichte, viele Interessante Eindrücke und Anregungen, die Touren einmal selbst zu unternehmen. Wenn man die Berichte noch etwas bearbeitet, könnte man Sie als individuellen Reiseführer herausgeben für Leute, die sich gern in der Natur bewegen und Kreta einmal abseits des Tourismus erleben wollen.
Beste Grüße, freue mich auf Deinen nächsten Besuch auf Kreta
Hartmut
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AW: Franks Reisebericht Kreta 2012
Hallo Frank,
möchte mich auch bei dir herzlich bedanken für deinen so tollen, ausführlichen Reisebericht und die schönen Bilder. Jetzt habe ich auch mal Kreta kennen gelernt vom durchwandern der schönen Landschaft.
Natürlich auch für deine Zeit zum erstellen so eines Reiseberichts!:sonstige_39:
LG Hanni
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AW: Franks Reisebericht Kreta 2012
Lieber Frank,
auch von uns herzlichen Dank...deine Berichte sind sehr unterhaltsam, bewundernswert, dass ihr so viel gewandert seid, es muss doch schon sehr heiß gewesen sein. Wir waren ab den 10.07. auf Kreta, uns haben einige Wanderung sehr zu schaffen gemacht (aufgrund der heißen Temperaturen),einige vorgenommene Wanderungen haben wir deshalb nicht mehr, bzw. nur gekürzt unternommen.
Grüße
Achim und Carola
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AW: Franks Reisebericht Kreta 2012
Doppelt hält besser - nochmals herzlichen Dank für deine anregenden und schönen Reise- und Wanderberichte!
Ja , ich finde es auch bewundernswert, daß ihr bei den heissen Temperaturen so lange Wanderungen gemacht habt!
Wir sind ja dieses Jahr im Mai auf Kreta und hoffe, daß dann das Wetter richtig angenehm zum Wandern sein wird:blink:
Grüsse Sabine
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AW: Franks Reisebericht Kreta 2012
Zitat:
Zitat von
Carola
Lieber Frank,
auch von uns herzlichen Dank...deine Berichte sind sehr unterhaltsam, bewundernswert, dass ihr so viel gewandert seid, es muss doch schon sehr heiß gewesen sein. Wir waren ab den 10.07. auf Kreta, uns haben einige Wanderung sehr zu schaffen gemacht (aufgrund der heißen Temperaturen),einige vorgenommene Wanderungen haben wir deshalb nicht mehr, bzw. nur gekürzt unternommen.
Grüße
Achim und Carola
Hallo Carola, hallo Achim,
ihr wart sehr vernünftig, die Wanderungen bei großer Hitze zu kürzen oder gar nicht zu machen wenn Ihr das nicht gewohnt seid. Das ist ein oft unterschätzter Faktor auf Kreta. Wir haben, trotz guter Hitzeresistenz, schon einmal die Erfahrung eines Sonnenstichs auf einer Küstenwanderung gemacht. Claudia hat es auf einmal voll erwischt. Und ich kann Euch sagen, das war alles andere als lustig.
Daher ist es immer erst einmal wichtig so zu reagieren, wie Ihr das gemacht habt. Wenn Ihr Euch nicht ganz sicher seid, lieber kürzer planen. Immer ausreichend Wasser auf die Touren mitnehmen. 0,5 bis 0,75 Liter pro Person und Stunde sind ein guter Mittelwert. Immer nach der Uhr trinken, nicht erst wenn man Durst bekommt. Wir machen regelmäßig nach ca. 45 Min. Trinkpause. :smilie_trink_013:
Und zum Thema Kopfbedeckung machen viele den Fehler zu glauben, das böte einen prima Schutz. Oftmals ist genau der gegenteilige Effekt zu beobachten. Unter der oft getragenen Kappe bildet sich ein Hitzestau und der Kopf wird nicht mehr ausreichend gekühlt ("Eigenkühlung" durch Schwitzen) - der beste Weg zum Sonnenstich.
Aber bei aller Vorsicht braucht man auch keine Angst zu haben. Gute Vorbereitung und halbwegs realistische Einschätzung der eigenen Fähigkeiten sind eigentlich immer ein Garant für sehr schöne Erlebnisse. :jo:
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AW: Franks Reisebericht Kreta 2012
Hallo Frank,
....auch von mir gaaaanz herzlichen Dank für diesen super langen + informativen Reisebericht ! :jo:
Kenne ebenfalls einige eurer Touren.
Werden Ende Mai auch mit unserer 1. Kretawoche in Georgioupolis starten.
Genug Anregungen für neue schönen Touren haben wir ja nun, dank Dir. :Hallo