Habe gerade den Filmbeitrag gesehen. Sehr interessant und inspirierend.
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Hier wieder ein Bild zum Raten:
Nonnenkloster Agia Irini südl. von Rethymno ?
Von Kasteli kommend, erreichen wir heute nach dem Frühstück die Verbindungsstraße zwischen Rethymnon und Spili. Wir biegen für ein kurzes Stück in Richtung Rethymnon ab um dann direkt wieder die nächste Straße rechts abzubiegen. Es gibt hier kein Hinweisschild auf einen Ort. Stattdessen führt die Straße zu einer Kraftwerksanlange und endet dort als Sackgasse. Biegt man jedoch kurz vor der Anlage rechts ab in einen unscheinbaren Schotterweg, gelangt man zunächst nordwestlich unterhalb des Berges Vrisinas.
Der Schotterweg windet sich dann langsam nach oben. An der der Spitze erkennt man zwei große Sendemasten. Schon bald haben wir den Blick frei auf die Nordküste und Rethymnon. Von hier oben ein toller Anblick. Nun wissen wir auch, weshalb dieser Wegteil als Teilstück des E4 ausgeflaggt ist.
Wir umrunden schließlich den Berg und erreichen, nachdem wir auf der anderen Seite wieder bergab gefahren sind Roussospiti. In dem Dörfchen oberhalb von Rethymnon hat sich einiges getan. Die Straßen sind inzwischen alle geteert. Einige Neubauten sind entstanden. Vor einigen Jahren hatten wir hier mal für eine Woche ein Haus gemietet. Wir erinnern uns an die gute Taverne im Ort.
Unser Ziel heute war jedoch die unmittelbar nach Roussospiti folgende Klosteranlange Agia Irini. Auch von hier aus hat man eine bestechend schöne Sicht auf die Nordküste. Wir werden von einer englischsprachigen Nonne empfangen, die uns etwas über die Geschichte des Klosters erzählte.
Schon ca. 600 Jahre nach Christus soll hier ein Asket gelebt haben. In byzantinischer Zeit ca. 1000 Jahre nach Christus soll hier erstmals ein Kloster gebaut worden sein. Die Osmanen haben 1646 Kreta besetzt und geplündert. Das Kloster blieb auch nicht davon verschont. Erst 1702 wurde es wieder aufgebaut. Um 1900 wird das Kloster offiziell aufgelöst. Viele Besitztümer des Klosters kamen den örtlichen Bildungseinrichtungen zu Gute. Erst 1994 wurde das Kloster erneut eingeweiht. Drei Schwestern betrieben es damals. Durch Spenden und Eigenleistungen konnten sie die Anlage nach und nach restaurieren. Heute leben hier wieder neun Schwestern.
Die Anlage ist sehr gut gepflegt und die Besichtigung hat uns sehr viel Freude gemacht. Gerne unterstützten wir das Kloster durch den Erwerb einiger Kleinigkeiten aus dem Klosterladen.
Am Nachmittag nutzten wir die Sonne am Pool, bevor wir am Folgetag auch leider wieder nach Hause mussten.
Danke schön für Deinen wieder interessanten Reisebericht, Frank. :Hallo
Gibt es denn wieder einen vom Herbst - oder seid Ihr etwa mal fremdgegangen?
Hier das erste Herbstbild. Wo waren wir da?
Dieses Mal im Osten....am Strand von Koutsounari...:smilie_trink_013:
Michael
Nächster Versuch mit Kalo Nero...???
Michael :smilie_verl_028:
Ich versuche es mit Paralía Achlión
Für uns diesmal eine Premiere. Wir landen erstmals in Sitia. Es ist ein sehr kleiner Flughafen. Wir hatten die erste Machine, die morgens in Düsseldorf startete und waren demnach sehr pünktlich. Neben unserer Condormaschine stand nur noch eine weitere Maschine auf dem Flughafen. Wir gingen zu Fuß von der Maschine zum Gebäude. So war das früher auch mal in Chania.
Von zwei vorhandenen Kofferbändern wird uns dann glatt das falsche angezeigt. Na ja, was soll‘s. Der freundliche Mitarbeiter von Protos wartete am Eingang. Unser Mietwagen stand auf dem Gebührenfreien Parkplatz wenige Meter neben dem Gebäude.
Nachdem das Gepäck verstaut war, ging es 2x links, dann nur noch geradeaus. Durch Sitia und dann auf direktem Wege zur Südküste. Achlia war unser Ziel. Ein kleines Appartement direkt am Strand hatten wir uns reserviert. Michaelis, unser Vermieter ist nett und er spricht deutsch. Der Strand ist gut besucht, es gibt nur wenig Platz zum Parken, es reicht aber.
Nach dem ersten Eindruck sind wir dann direkt zum Einkaufen nach Koutsouras gefahren. Ein Laden dort hat auch sonntags auf. Am Abend besuchten wir dann die Taverne Achlia. Das Essen dort war ok, der Wein gut, 4 verschiedene Sorten, St. Georg, Syrah, Mandilaria, Kotsifali. Der Wirt ist ein lustiger Mensch. Er erzählt, er exportiere 4 Tonnen Olivenöl nach München. Am späten Abend sitzen wir dann noch auf unserer Terrasse. Unsere griechischen Nachbarn hatten Besuch, die Kinder sind auch noch bis spät abends auf. Wir gehen noch vor ihnen ins Bett.
Die Taverne von Michalis ist immer unsre Stammtaverne. Sophia und Michalis sind sehr nett. Wir haben Michali oft in seiner Farm am Afendis hinter Orino besucht...
Im letzten Herbst wirkten sie allerdings etwas bedrückt..
Hallo zusammen. Hier das nächste Foto.
Wohin führt uns dieser Weg?
Zum Milonas Wasserfall ?
Ganz in der Nähe unseres Standortes gibt es das Dorf Koutsounari. Hinter dem Dorf in Fahrtrichtung Ierapetra ist eine 180 Grad-Kehre um eine kleine Bucht. In der Kehre ist rechts eine kleine Staubpiste. Hier ist auch schon Milonas ausgeschildert. Nach etwa 1,3km gabelt sich die Piste. Hier parken wir den Wagen und folgen dem Weg bergab. Es geht in einer Rechtskehre durch ein Bachbett. Dann noch mal wieder etwas bergauf und linker Hand steht schließlich eine Hinweistafel. Hinter dieser führt ein schmaler Pfad nun den Berg hinauf. Wir erreichen schließlich die Wasserrinne, die 1960 gebaut wurde um den Wasserbedarf der Küstenregion zu decken. Mittlerweile wurde die Funktion durch ein Kunststoffrohr ersetzt. Wir laufen unter Kiefern und Platanen und genießen schöne Aussichten nach unten.
Schließlich erreichen wir auch den Wasserfall auf 141hm, der leider zu dieser Zeit kein Wasser mehr hatte. Trotzdem kann man sich vorstellen, wie imposant hier das Wasser 40 Meter tief in die Gumpe stürzt. Nach einer kurzen Pause setzten wir unseren Weg fort. Da wir nicht denselben Weg zurückgehen wollten, suchten wir einen versteckten, etwas kniffeligen Pfad. Wenn man dem Wasserlauf folgt, das Bachbett an der Stelle quert, an der das Wasser den Berg hinabfließt, erreicht man ihn. Es geht ziemlich steil den Berg hinauf. Hier ist Vorsicht angesagt aber mit Umsicht geht das. An einigen Stellen haben wir beim Rückblick herrliche Aussicht über die Schlucht. Am Ende der Steigung erreichen wir schließlich einen kleinen Olivenhain. Der Weg endet hier. Am Rand des Olivenhains gehen wir in den Terrassenfeldern immer weiter aufwärts bis wir eine Schotterpiste erreichen. Auf dieser laufen wir nun links bis wir eine weitere Schotterpiste erreichen. Wir halten uns wieder stark links als wir eine kleine weiß getünchte Kapelle sehen.
Als wir eine Stromleitung erreichen, halten wir uns nochmal links. Dies ist der Weg der am Auto links den Berg hinauf führt, als wir rechts hinab gelaufen sind. Schließlich waren wir nach 2 Stunden wieder zurück am Auto. Eine nette Abwechslung und sicher noch schöner, wenn der Wasserfall auch Wasser führt.
Auf dem Rückweg haben wir dann noch einen Einkauf im Supermarkt Ferma gemacht. Gut sortiert sind die dort. Nach einer Abkühlung im Meer und „Verdaddeln“ des Nachmittags besuchten wir abends die bei Tripadvisor hoch gelobte Taverne „The River Restaurant“ in Fotia. Die Zufahrt gelingt über ein ausgetrocknetes Bachbett oder über Treppen. Man sitzt schön im Grünen, das Essen ist qualitativ hochwertig bei kleinen Preisen. Der Wein sehr gut und der Raki ist der mildeste, den ich bisher auf Kreta getrunken habe.
Die griechischen Nachbarn waren inzwischen zum Glück abgereist. Dafür jetzt ein deutsches Pärchen. Der Lärmpegel nebenan hat deutlich nachgelassen.
...und wieder ein Ratebild für Euch
Wunderschön, Frank, da würde ich auch gerne sitzen. Vielleicht war es in Ferma?
Ich kenne ja nur die Winter-Ansichten, deshalb ist das Raten etwas schwerer.
Das ist in Koutsouras, ich kenne aber nur die Taverne daneben, "Kalliotzina"
Anhang 95051 Anhang 95049 Anhang 95050
Die mit dem Boot. Warum dreht die Software meine Fotos?
Genau dort waren wir, mal wieder.
Vor dem Frühstück erst mal einen Sprung ins kühle Nass. Das Meer ist ruhig und hat Badewassertemperatur. Vor allem nur wenige Meter vom Appartement entfernt.
Nach dem ausgiebigen Frühstück fuhren wir nach Agios Nikolaos. Wir müssen dort gefühlte 100 Schals kaufen. Die Kinder und Freunde hatten welche „bestellt“.
In aller Ruhe also nach Agios. Parken, wie gewohnt hinter der Marina. Dann die „Shoppingtour“. Ein kleines Schiff brachte Touristen, dazu zählten wir über 10 Busse, die offenbar Hoteltouren gebucht hatten. Dementsprechend voll war es in der Stadt. Am Hafen herrschte ein heftiger Wind, daher sind wir wieder in die kleine Nebenbucht gegangen und haben uns dort noch mit einem Frappé und einem Bier vom Fass erfrischt.
Nach der Rückfahrt, dann noch mal ein kleiner Einkauf in dem gut sortierten Supermarkt in Ferma. Am Nachbittag noch ein wenig Baden.
Abends sind wir dann nach Koutsouras zum Essen gefahren. Vor 2 Jahren hatten wir unseren letzten Abend die Taverne Robinson kennengelernt und waren dort sehr zufrieden. Wir wollten mal sehen, ob die noch immer so gut sind. Die Taverne war wirklich noch ziemlich gut. Ich hatte mir frischen Schwertfisch bestellt, den hatte ich ewig nicht gegessen – jetzt weiß ich auch wieder warum. Dorade schmeckt einfach besser. Claudia hatte ein prima Hähnchenfilet. Als Vorspeisen gab es Fáva, hier serviert mit Kapern, sehr lecker – dazu Dolmadakia und gefüllte Zucchiniblüten – beides auch sehr lecker.
Frank Joachim! Endlich! Wir warten schon alle auf deine neuen Berichte von Kröta, wie es bei Walt Disney heißt.
Liest du den eigentlich? Gern würde ich in deinen Berichten auch lesen, was du so liest. Abends nachm Grillen oder
einfach so nachm Shopping oder nach oder beim frisch gezapften Bier. Wie geht es weiter? Fisch, Essen, Tour, Baden?
Immer gespannt, dein Orloff
Toll, Orloff, und was liest du "nachm" Miesmachen von Reiseberichten?
Da macht sich Frank jedes Jahr die Mühe in der kalten Jahreszeit ein wenig Kreta-Gefühl hier unterzubringen und dann kommt so ein wahrscheinlich neidischer Miesmacher daher.
Ich hoffe, Frank lässt sich von so einem nicht stören. Per PN kenne ich einige Mitglieder hier, die zwar auf Kreta unterwegs sind oder waren, aber keine Lust mehr haben, wegen solchen Lästerern hier darüber zu schreiben.
Das geht uns anderen verloren, hoffentlich nicht auch noch Frank.
Da muss ich krassi Recht geben ! Ziemlich daneben diese Sprüche und kein bisschen witzig .
Warum wird das hier in der Gruppe zugelassen ? In anderen Gruppen werden Mitglieder , die sich so benehmen, zumindest verwarnt oder gar ausgeschlossen.
Guten Morgen zusammen,
ich habe wieder in Bild für Euch. Wer weiß, wo wir hier gewandert sind?
Schön, dass Du weiter berichtest, Frank.
Vielleicht wandert Ihr zur Höhle von Gerani?
Guten Morgen,
ich denke das könnte bei der Todesschlucht (Death Valley) in der Nähe von Zakros an der Ostküste sein.
bei der Richtis Schlucht?
Dann rate ich Thripti-Schlucht auf dem Weg nach unten zum Meer.
Könnte auch oberhalb der Ha-Schlucht sein...
Selakano ? :confused:
Michael
Wir fuhren heute bis auf 810hm kurz vor das Bergdorf Thripti. An einem kleinen Steinbruch parken wir den Wagen. Auf der gegenüberliegenden Seite führt uns ein Teil des E4-Wanderwegs in einen Kiefernwald hinein (E4-Schild). An einer Gabelung halten wir uns links. Man blickt in ein Tal unterhalb des Bergdorfs. Ein Hirte ruft seine Herde aus dem Tal herauf und aus allen Teilen der Gegend machen sich die Tiere auf, um zu ihm zu kommen. Ein tolles Schauspiel.
Der Weg führt uns in großen Kehren langsam bergab. An einigen Stellen kann man die Kehren auch mitten durch den Kiefernwald abkürzen. Es ist dann etwas steiler, dafür aber ein naturbelassener Trampelpfad. Nach ungefähr 2,7km erreichen wir schließlich die Kapelle Agia Anna (570hm). Vor der Kapelle aus dem 15ten Jahrhundert schöne Sitzgelegenheiten im Schatten und eine aktive Quelle. Ein Hinweisschild für Kletterer zeigt Möglichkeiten in der Cha-Schlucht zu klettern. Da wir nicht über die nötige Seilausrüstung verfügen, sparen wir uns diese nicht ganz ungefährliche Klettereinlage (es soll dort schon tödlich verlaufene Unfälle gegeben haben) und lassen uns einfach nur von der imposanten Schlucht von oben beeindrucken.
Wir folgen dem Wegverlauf noch einen weiteren Kilometer und verlassen diesen dann nach rechts über einen Rücken hinauf bis zu einem Abbruch. Hier stehen wir oberhalb der Schlucht. Man sollte sich nicht zu weit an die Kante wagen, da hier die Felsen stark überhängen und für die Stabilität gibt es schließlich keine Garantie. Außerdem kommt es hier oben oft zu plötzlichen Windböen, die einen schon mal „wegpusten“ können.
Aber auch wenn man sich nicht so weit vorwagt, kann man sehr schön auf die Verbindungsstraße zwischen Nord und Südküste Kretas schauen. Die Autos wirken wie Spielzeuge.
Unser Rückweg verlief auf gleicher Strecke. Insgesamt etwa 3:45 Std. für die 9km und 650hm.
Während der Rückfahrt bemerkte ich dann, dass wir einen fast platten Hinterreifen hatten. Vorsichtig fuhren wir trotzdem hinunter bis nach Ierapetra zu einer Tankstelle. Dort stellte ich dann einen Nagel fest. Nach kurzer telefonischer Rücksprache mit der Autovermietung und dem Tankstellenbetreiber wurden wir nur 200 Meter weiter zu einem Reifendienst geschickt. Während man es aus deutschen Werkstätten oft so kennt, dass die Mitarbeiter „flüchten“ wenn ein Kunde auf den Hof kommt, kam hier sofort ein junger Mann zu uns. Nachdem ich ihm kurz das Problem erklärte, hatte er im Stil eines Formel-1 Boxenstopps dort den Nagel gezogen und den Reifen im Stand repariert, indem ein Flüssiggummi eingebracht wurde. Ca. 5 Minuten später waren wir wieder unterwegs. Kosten hatten wir natürlich nicht. Die Chefin des Reifenhändlers kannte unseren Autovermieter und meinte nur, es wäre schon alles OK.
Abends ging es dann in unsere 50 Meter entfernte Strandtaverne Galini. Wir entschieden uns für Nudeln mit Pesto und Nudeln mit Spinat und Weichkäse. Beides sehr lecker. Dazu Wein und Obst für insgesamt 25.-€ - völlig OK.
Auf der Terrasse dann noch einiges an Wein. Kurz bevor wir uns eigentlich ins Bett begeben wollten, kam unser Nachbar noch kurz auf einen Raki rüber. Wir diskutierten mit Anton dann über Gott und die Welt, linke und rechte Politik und schwupp war schließlich der ganze Raki alle und außerdem schon 3 Uhr.
Der nächste Tag war dann irgendwie der Regeneration vorbehalten. Gut das wir sowieso einen Strandtag geplant hatten.
Ich fasse zusammen:
Es gibt keine Garantie, keine Sicherheit für gar nix!
Wenn vorher Flüssiggummi, fließt der Raki danach umso mehr.
Formel 1 ja, Alkohol am Steuer niemals!
Die Nudeln sind weich, sonst geben wir noch Weichkäse zu!
Am Ende noch die Politik, mal rechts, mal links! Nur gut, dass das nicht immer gleich das ist!
Hallo zusammen.
Wir blicken zurück in Richtung Südküste. Auf welchem Weg waren wir hier?
Vielleicht auf dem Weg nach Orino?
Auf dem Rückweg vom Afendis Stavromenos?
Sieht nach der Gegend um die Vreiko-Höhle aus?
Das sind aber höchstens 5 km....und Vriko bei Pefki höchstens 8 km...
20 km nach Westen könnte bei Kalamafka sein.
im Osten Ziros...
Ich sag mal Kalamafka...
Das ist richtig!
Ich glaube auch Luftlinie sind es mehr als 5 km. Die Straße durch den Wald über Stavrochori ist eine ziemliche Serpentinenstrecke, da kommen dann tatsächlich 20 km zusammen. Wenn man "unten herum" über die Küstenstraße fährt ist es noch etwas mehr.
Heute besuchten wir nach dem Frühstück die Vreikohöhle bei Pefki. Die Anfahrt von Achlia ging relativ schnell. Ca. 25 Minuten und wir parkten auf deinem kleinen Parkplatz. Drei Autos standen schon. Wir wussten nicht genau, wie lange der Fußweg auf diesem neuen Stück des E4-Wanderwegs sein würde also haben wir uns mal lieber die Wanderschuhe angezogen. Das war bei dem folgenden Untergrund auch absolut sinnvoll.
Das Ziel erreichten wir jedoch schon nach ca. 15 Minuten und ein wirkliches Highlight ist die Höhle eher nicht. Wir hatten außer dem Licht im Smartphone auch keine geeignete Lampe dabei um das Höhleninnere zu erkunden. Über eine lange Leiter kann man zunächst ein Plateau erreichen. Hier gibt es noch genug Licht. Wer hier hinein möchte, solle jedoch nicht ohne vernünftige Taschenlampe gehen. Den Eindruck den wir am Einstieg der Höhle hatten, rechtfertigt für uns einen Einstieg aber nicht. Also machten wir uns auf den Rückweg und genossen eine extrem langsame Autofahrt zurück bis nach Makrigialos. Dort hatte Claudia dann noch zwei Shorts gefunden – also „wenigstens Beute gemacht“.
Dann ging es an unseren Hausstrand. Heute wieder etwas mehr „Betrieb“, wobei man wirklich nicht von Überlaufen sprechen kann. Etwa ein Drittel des Strandes ist mit Liegen der Taverne belegt. Davon war jetzt fast die Hälfe belegt. Ansonsten noch etwa 10 Leute am Strand. Die Sonne tat gut.
Wir hatten noch beobachtet, wie ein Fischer sein Boot festmacht. Offenbar werden die Boote mittels einem Seilzugsystem ca. 20 Meter vor den Strand gezogen um dort an eines „Boje“ festzumachen. Über das Seilsystem können die Fischer die Boote dann auch wieder zum Strand ziehen, wenn sie gebraucht werden.
Abends sind wir noch mal im River Restaurant eingekehrt. Wieder sehr nett gesessen und gut gegessen.
Da haben mich deine 20 km doch irritiert...dachte Luftlinie.
Die Vriko- Höhle besteht ja aus zwei Teilen. Die rechte Seite ist nicht spektakulär, aber links geht es ziemlich tief runter und dort ist es schon beeindruckend. Man braucht aber eine starke Lampe...
Ich hoffe mal, Frank, ich darf die Bilder (aus einem Video von mir) hier einsetzen:
Anhang 95077 Anhang 95078 Anhang 95076 Anhang 95079
Zeit für ein neues Foto.
Wo habe ich das fotografiert?
Agios Dimitrios Kapelle
Ich glaube, in der Schmetterlingsschlucht...(Taverne oder Kirche?)
Eigentlich wollten wir nach dem Frühstück nur kurz in die Dasakischlucht hinein, bis zur Kapelle gehe und wieder umkehren. Nur wenige Minuten Autofahrt und wir erreichten den großen Parkplatz bei Koutsouras. Den Wagen parkten wir hier schön im Schatten neben der dortigen Taverne.
Wir waren recht früh unterwegs. Nur ein Mietwagenfahrer hatte es vor uns hierhin verschlagen. Durch das schattige Wäldchen mit unterschiedlichen Laubbäumen geht es in Richtung Schlucht. An einem Pumpenhaus führt uns der Weg rechts vorbei, über einen großen Steinbrocken gekraxelt, steigen wir kurz danach ins Bachbett hinab. Der Pfad ist nun durchgängig markieret. Schon kurz nach dem Einstieg erreichen wir eine Engstelle und einen ca. 5m hohen Felsabbruch. 2009 war hier noch eine wackelige Holzleiter mit defekten Trittstufen. Die aktuelle Leiter wurde 2011 montiert und schien noch immer stabil. Nach Überwinden dieses Hindernisses, geht es auf der rechten Schluchtseite weiter, bis wir ein altes Aquädukt erreichten. Teilweise kann man auf diesem laufen. An einer Stelle wurde nun eine neue Schneise geschlagen, so dass man nicht so nah an dem Schluchtrand laufen muss.
Der Pfad quert schließlich noch einmal das Bachbett und es geht über ein Feld bis hin zur Kapelle Ágios Dimitrios. Hier ist ein Tisch mit Sitzgelegenheiten und ein Wasserhahn, an dem man sich erfrischen kann. Ein sehr nettes Fleckchen zum Verweilen. Bis hierher waren wir mit Verweilpausen ca. 1:30 Std unterwegs. Tamarisken und Oleander und Blumen umgeben den Platz. Hier ruhten wir wieder etwas aus und genossen die Stille.
Nun gingen wir aber zurück mal eine andere Variante. Ich hatte auf OSM-Kartenmaterial gesehen, dass man über Wirtschaftswege die Berge, hier in Richtung Westen, umrunden kann und dann auf einer Serpentinenstrecke an der Südseite wieder absteigen kann. Also probierte wir das mal und haben es nicht bereut.
Zunächst ging es erst mal weiter aufwärts, es kreuzen viele Wege und man muss sich ein wenig orientieren. GPS ist hier sehr hilfreich. Zunächst wurden wir mit einem Blick in die Ebenen des Hinterlandes belohnt. In der Ferne erkennen wir das Dorf Schinkokapsala, wie malerisch an den Hang geklebt.
Schließlich überschreiten wir einen Kamm und blicken hinunter auf die Südküste. Spektakulär schöne Bilder die man nun auf der Serpentinenstrecke zu sehen bekommt. Kurz bevor die Strecke auf einen Weg parallel zur Straße mündet, macht sich ein wenig mein Knie bemerkbar. Dauernd bergab ist halt doch eine Belastung.
Der Weg parallel zur Straße mündet schließlich wieder in der Nähe des Wanderparkplatzes. Insgesamt 3 Std. 15 Minuten. Sehr schön.
Ja, Schmetterlinge gibt es seit dem Waldbrand vor mehreren jahren kaum noch dort...
War der kleine Wasserfall vor der Treppe noch oder ist der auch ausgetrocknet?
Jetzt ist bestimmt jeder Wasserfall wieder da!!:Hallo
Es war aber auch zu einfach. Es stand ja oben auf dem Foto.
Und ein neues Bild.
Bin gespannt, ob Ihr es erkennt.
Maridati-Beach bei Palekastro, denke ich...
Unser letzter Vormittag in Achlia. Nach einem entspannten Frühstück, räumten wir unsere Koffer ein und das Appartement auf. Da wir unser Appartement um 11:00 Uhr räumen mussten und erst gegen 13.00 Uhr an unserem neuen Ziel einchecken konnten, entschlossen wir uns zu einer gemütlichen Tour durch die Berge.
Wir fuhren durch Perivolakia und dann weiter in die beeindruckende Schlucht hinein. Dabei passierten wir auch Pano Perivolakia. Hier sind bis auf ein Haus alle verfallen. Also nur noch ein Einwohner. Irgendwie beklemmend.
Unsere Tour führte uns durch die Hochebenen Ostkretas über Chandros, Stefanos und dann hinunter auf die Verbindungsstraße Palekastro – Zakros. Sehr schöne Aussichten hat man hier.
Maridatis – unser Ziel liegt noch hinter Kouremenos, dem Surferparadies. Auf dem Weg Richtung Vai zweigt eine Schotterpiste in eine Schlucht Richtung Meer. Nach ungefähr 1,5 km erreichen wir dann unser neues Appartement. Die Anlage besteht aus insgesamt drei Appartements und einer Taverne. Sehr schön gelegen nur etwa 100 Meter von der kleinen Maridatisbucht entfernt.
Sonst keine weiteren Häuser. Sehr ruhig. Das Haus ist etwas in die Jahre gekommen aber sauber. Eleni und Manolis empfingen uns sehr freundlich und zeigten uns unser über zwei Etagen angelegtes Appartement.
Glückwunsch - zu dieser Ortswahl, Frank.
Ich befürchte nur, das war ein wenig zu ruhig und abgelegen für Euch, bin auf die Fortsetzung gespannt.
Erst bei genauem Hinsehen kann man in den Felsen dieses Gesicht erkennen. Wo ist es?
Im Raum Ithanos ?
Oder beim Moni Toplou?
Könnte in der Chandras-Ebene sein, vielleicht Voila...
Ok, ich nehme an Ihr braucht noch eine kleine Hilfe.
Von hier aus habe ich das sehen.
Da ist doch ein Balkon zu sehen. In Maridaki?
Die Baumreihen lassen darauf schliessen...(im vorigen Ratebild rechts oben?)
Am Strand von Maridatis führt ein schmaler Pfad den Berg hinauf. Hier hatte ich geplant zunächst eine versteckte Nebenbucht zu erreichen und dann weiter nach Vai zu wandern. Leider hatte Claudia auf einmal massive Höhen- und Gleichgewichtsprobleme. Das hatten wir seit vielen Jahren nicht mehr. So mussten wir die Wanderung schon nach etwa 10 Minuten abbrechen. Sehr frustriert gingen wir zurück ins Appartement.
Abends fuhren wir dann auf der Suche nach einer netten Taverne nach Vai. Wenn man dort den gebührenpflichtigen großen Parkplatz und die kioskartigen Geschäfte sieht, will man am liebsten gleich wieder umdrehen. Haben wir auch gemacht. Der Palmenwald ist sowieso schon lange eingezäunt und die Massenatmosphäre ist einfach nichts mehr für uns.
Dafür sind wir dann in die traditionelle Taverne „Methoi Vai“ eigekehrt. Sie liegt etwa 1km vor Vai an der Straßenseite rechts. Eigentlich etwas unscheinbar. Wenn man dann vom Parkplatz hinter dem Haus das Gelände betritt kommt man in einen Bereich mit nett angelegten kleinen Steinhäuschen und einer sehr ansprechend gestalteten Taverne.
Wir bestellten Leber, Apaki, Stifado und Lamm im Tontopf. Ich muss sagen, diese Küche hat es in sich. Die Qualität reiht sich in meiner persönlichen Hitliste ganz weit oben ein. Alle Gerichte hatten etwas individuell Einzigartiges. So hatten wir bei allem Frust heute einen versöhnlichen Ausklang des Tages.
Die Taverne heißt aber Meto(c)hi Vai wie auf dem letzten Bild ersichtlich.
Vai hat viel Charme, nur nicht in der Touristensaison, der einzige, aber dick angezogene, Mensch auf den Fotos da unten bin ich - Dez.2016 - das Wetter ist im Dez. nicht immer so schön, das muss man abpassen.
Wir besuchen es jedes Jahr, parken direkt kurz vor dem Strand (Parkplatz ohne Autos, Gebühr und Verkaufsbuden) und haben es meistens ganz für uns alleine. Deshalb ist Vai auch mein Avatar.
Es ist eigentlich klar, was einen da in der Saison erwartet - deshalb vielleicht mal eine neue Reise-Zeit ausprobieren?
Wo es schön ist, sind oft leider auch viele Menschen - aber nicht immer!
* Anhang 95112 * Anhang 95113 * Anhang 95114 *
Ich hoffe, ich durfte meine Bilder hier einfügen, Frank. Es ist wunderschön dort.
Vai ist auch im Juni manchmal leer.
Es kommt auf die Uhrzeit an.
Als die Busse kamen sind wir wieder weg.
Anhang 95115 Anhang 95116 Anhang 95117
Wahnsinn - wie das mit den Schirmchen-Reihen aussieht, ok, das habe ich noch nie gesehen.
Wo ist da der Unterschied zum letzten Bild?
Du hast nur die Buchstaben vertauscht...:smilie_frech_047:
Neuer Tag und noch ein Bild. Wo waren wir hier zu Besuch?
Du schaust auf den Strand von Kouremenos, ist da nicht ein kleiner Hafen, wo Du stehst?
in Sitia
P.S. Ich wollte oben nur auf den Buchstabendreher hinweisen. Du schriebst Methoi statt Meto(c)hi.
Sitia besuchen – warum nicht. Unfassbar viele Menschen, insbesondere junge Leute. Ein Trubel der uns regelrecht abgeschreckt hat. Dank des Tavernenwirts vom Abend wissen wir nun auch weshalb. Wir hatten es schon vermutet.
Es war der erste Schultag für die Schüler der „Hochschule“. Der Unterricht war wohl sehr kurz und so tummelten sie sich danach mehr oder weniger vergnügt in den Straßencafés.
Nachmittags machten wir dann das Kontrastprogramm am ruhigen Strand Maridatis.
Am Abend kehrten wir in Palekastro ein. Auf der Suche nach einer netten Taverne fuhren wir am „Retro“ vorbei. Über Tripadvisor hatten wir dies als eine Empfehlung bekommen. Leider –oder zum Glück- war die Taverne noch geschlossen. Also weiter durch die enge Gasse, bis zu einem größeren Parkplatz. Hier erblickten wir ein unscheinbares Hinweisschild zu einer Taverne namens „Knossos“. Es würde Pizza und griechische Gerichte angeboten.
Die Taverne erwies sich als Volltreffer. Durch einen unscheinbaren langen Gang kamen wir zu einer kleinen Terrasse an einer Nebenstraße. Keine Gäste zu sehen. Der Wirt begrüßte uns freundlich und erklärte, er mache hier seit 43 Jahren Pizza.
Also Pizza – da hatten wir auf Kreta schon sehr gute Erfahrungen. Warum diese nicht bereichern. Ich bestellte die große und Claudia ein mittlere. Das Wagenrad was mir der Pizzabäcker dann auf den Tischstellte wäre bei uns locker als Groß-Familienpizza durchgegangen. Die Teile waren nicht nur riesengroß sondern haben auch noch verdammt gut geschmeckt. Claudia hatte ihre nicht ganz geschafft und die Reste hatten wir am Folgetag noch gegessen. Schmeckte auch kalt noch hervorragend.
Sitia finde ich immer toll, wenn wir es besuchen - ich habe es nur aus Deiner Perspektive nicht erkannt, Frank.
Woher es den nicht so interessanten Ruf hat, ist mir nicht klar, da gibt es immer etwas zu sehen, meine ich.
Man sollte vielleicht öfters den kleinen Flughafen nutzen, wie Ihr es ja auch gemacht habt.
Guten Morgen zusammen - hier ist das letzte Ratebild aus 2018 für Euch. Wer erkennt wo wir waren?
Da würde ich auf den ganz nord-östlichen Zipfel Kretas tippen.
evtl. Roussolakis