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Besuch von Chania
Der Wein gestern war wirklich lecker. Das merke ich heute allerdings vor dem Frühstück auch noch ein wenig. Nun ja, was soll’s Für heute hatten wir uns einen kurzen Trip nach Chania vorgenommen. Wir waren ja schon länger nicht mehr dort und hatten nur in Erinnerung, dass dort in der Altstadt reichlich investiert wurde. Chania erreichen wir von Kambi aus in ca. 45 Min. Das Einbahnstraßengewirr in der Stadt ist immer wieder etwas gewöhnungsbedürftig aber wenn man sich immer Richtung Stadion hält, kommt man automatisch in den Stadtkern.
Kurz vor der Markthalle hatten wir Glück. Vor uns an der Ampel fuhr ein Wagen weg und wir hatten einen perfekten Parkplatz und auch gleich ein „Schauspiel“ was ich hier in der Stadt nun nicht erwartet hätte. Eine junge Dame „Marke Modell“ kommt nur in Bikini bekleidet aus einem Hauseingang und steht an der Ampel während wir mit dem Einparkvorgang beschäftigt waren (nein , ich habe deshalb kein anders Auto beschädigt :blink:). Dass einige Touristen in solchem Outfit in den kleinen Touristenorten am Strand so herumlaufen hat man ja schon gesehen – was es nicht besser macht – aber mitten in Chania an der Markthalle? Nun, wenigstens stieg sie dann in einen Wagen, der sie abholte.
Wir gingen über die Straße rüber zur Markthalle, um von dort aus in die Altstadt zu gelangen. Die Markthalle ist sonntags geschlossen. So bekamen wir von dem Flair innen diesmal keinen Eindruck. Dafür von außen. Leider ist die Fassade völlig mit hässlichem Graffiti ruiniert. Bei uns zu Hause dürfen solche Idioten, wenn sie erwischt werden, ihren Dreck selbst wieder von den Wänden putzen, das hilft – zumindest bei denen dann.
Hinter der Halle geht es einige Stufen hinab und man ist in der Altstadt. Hier ist es wirklich sehr schön geworden. Ein gutes rötliches Pflaster wurde verlegt. Sieht prima aus. Viele Läden laden zum Einkauf ein. In der Ledergasse habe ich noch einen schönen Gürtel erstanden und ein Mitbringsel für die Tochter einer Kollegin. Am Hafen wurde es dann sehr hektisch. Wenn man aus einem kleinen Bergdorf hier runter kommt wird man von dem Kontrast irgendwie erschlagen und das, obwohl wir ja selbst in einer Großstadt wohnen. Irgendwie fühlten wir uns in dem Gedränge nicht so wohl – aber natürlich kann man einen so schönen Hafenbereich nicht für sich alleine haben, auch wenn man sich das natürlich immer als Postkartenbild vorstellen möchte. Vielleicht sollten wir die Stadt mal im Winter besuchen…
Wir beschlossen zum Mittagessen nach Stilos zu fahren. Das ist ein etwas größerer Ort hinter Aptera. Viele Tavernen laden hier zum Verweilen ein. Die großen Grills sind direkt an der Straße. Ein großer Springbrunnen sorgt für Abkühlung und ein beruhigendes Plätschern. Viele Griechen sind hier mit ihren Familien zum Essen gekommen. Die Kinder können hinten im Garten spielen. Wir orderten einige Vorspeisen und sind letztlich nicht „dagegen angekommen“. Es war herrlich entspannt und sehr lecker. Den Nachmittag haben wir dann mit einer Tasse Kaffee am Haus verbracht.
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Macht Spaß mitzulesen und mitzureisen. Nur weiter so.:smile:
Mein Reisebericht vom September 2019 steckt noch in meinem Notitzbüchlein, auf der Fotofestplatte und in meinem Kopf.
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Wann gehts weiter :smile:?
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Zitat:
Zitat von
kiki
Wann gehts weiter :smile:?
Ähm, tut mir Leid. Ich hatte eigentlich schon das nächste Ratebild eingestellt (dachte ich jedenfalls....) Kommt jetzt.
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Von wo aus hatten wir diese unglaubliche Aussicht?
...hier das neue Ratebild.
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Euer Aussichtsberg befand sich Richtung Omalos ?
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Zitat:
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kiki
Euer Aussichtsberg befand sich Richtung Omalos ?
Die Richtung stimmt.
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Heraklion.... wäre wohl zu einfach.... gibt's einen Tipp?
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Zitat von
Gerald
Heraklion.... wäre wohl zu einfach.... gibt's einen Tipp?
Also gut, wir haben unsere Wanderung direkt an unserem Haus begonnen.
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Die Küstenstadt könnte Chania sein.
dann wandert Ihr oberhalb von Meskla, rate ich mal so als Nichtwanderer?
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krassi
Die Küstenstadt könnte Chania sein.
dann wandert Ihr oberhalb von Meskla, rate ich mal so als Nichtwanderer?
Die Küstenstadt ist in der Tat Chania. Oberhalb von Meskla stimmt, was die Höhenmeter angeht, nur die Verortung ist nicht ganz korrekt. Schaut Euch noch mal das Foto an. Darauf ist ein Hinweis erkennbar.
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Euer Ziel war heute die Volika-Hütte...:a010:
Gruß Michael
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kretamichel
Euer Ziel war heute die Volika-Hütte...:a010:
Gruß Michael
Genau das war das Ziel - bravo!
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Aufstieg zur Volikahütte
Heute ging es früh raus. Nach dem Frühstück um 06:00 Uhr machten wir uns auf den Weg zur Volikahütte in den weißen Bergen. Quasi mit dem Sonnenaufgang um ca. 20 Grad ging es direkt von unserem alten Steinhaus los. Bereits von dort kann man etwas oberhalb der Baumgrenze das rote Dach der Hütte in den Bergen sehen, wenn man genau hinschaut. Sieht ganz schön weit aus. Ein kurzer Abstieg ins Dorf und vom Dorfplatz geht es zwischen der Kirche und einem kleinen Kafenion auf der Teerstraße in Richtung der Berge. Noch niemand ist zu diesem Zeitpunkt auf der Straße zu sehen.
Wir verlassen das Dorf und erreichen kurze Zeit später noch einige vereinzelte Häuser. Hier gibt es schon einen Wanderhinweis (schwarz-gelbe Zeichen). Auf einem Wirtschaftsweg treffen wir zuerst einen alten Mann, der uns freundlich grüßt und wenige Minuten später kommt uns eine Ziegenherde entgegen, die aber, als sie uns erblicken verängstigt stehen bleibt. Aus der Ferne gestikuliert eine ältere Frau, wir mögen zur Seite treten. Machten wir natürlich auch, indem wir uns an einem Hang etwas nach oben bewegten. Die ersten Ziegen trauten sich nun vorsichtig an uns vorbei und schließlich die ganze Herde.
Die Frau folgte schließlich mit ihrem Geländewagen und hielt auf unserer Höhe. Sie bedankte sich und fragte, woher wir kommen und wohin wir wollten. Nach kurzem netten „Small Talk“ und dem „verfluchen“ von Frau Merkel setzten wir unseren Weg auf der Schotterpiste fort.
Neben einer Stallung geht es schließlich ziemlich weglos durch Gestrüpp einen Rücken hinauf. Rechter Hand beginnt ein Drahtgeflechtzaun, wie er hier üblich ist. Nach ca. 10 Minuten schließlich entdecken wir ein „EOS“-Zeichen genau auf der anderen Seite des Zauns. Natürlich war an dieser Stelle und auch vorher leider kein Durchlass. Also mussten wir hier den Zaun überklettern. Das ist bei solchen Zäunen nicht gerade einfach. Aber ein Baum an dieser Stelle erwies sich als hilfreich.
Nach einem weiteren Anstieg stößt der kaum erkennbare Weg schließlich auf eine Schotterpiste. Hier halten wir uns links und folgen der Piste ein kurzes Stück. In einer Kurve gibt es eine malerische Steinbank an der wir kurz verweilen. Ein kurzes Stück weiter auf der Piste erreichen wir schließlich eine weitere Stallung. Kurz dahinter weist ein Zeichen durch einen Zaun, den wir nach Durchschreiten wieder schließen. Nun kommen wir geradewegs in eine Schlucht hinein. Sowohl Zeichen als auch einige Steinmännchen weisen von nun an den Weg. Es geht steil und manchmal sehr schmal rechts am Schluchtabhang entlang.
Schließlich bemerke ich, dass sich die Zwischensohlen von meinen Wanderschuhen in Wohlgefallen auflösen. Ich hoffe, dass die Schuhe noch durchhalten. Wir erreichen Felsplatten, die in vielen Schichten zusammengeschoben sind, sehr beeindruckend. Ebenso wie die Weitblicke zur Nordküste hinunter. Der weitere Weg zur Hütte ist zwar von hier aus auch steil aber einfacher zu gehen. Die Hütte selbst war verschlossen, bis auf eine kleine Kammer, die offenbar von Ziegenhirten genutzt wird. Zur Not könnte man hier Unterschlupf finden.
Wir rasten vor der Hütte und haben hier oben noch immer etwa 20 Grad. Perfekte Bedingungen um die Aussicht auf Chania und die Nordküste zu genießen. Den Rückweg hatte ich über Schotterpisten geplant. Er ist zwar deutlich länger, dafür können wir aber beim Abstieg die ganze Zeit die Fernsicht genießen ohne immer nur auf den Tritt zu achten. In endlosen Kehren geht es an einigen Stallungen vorbei, bis wir schließlich über Madaro, Tsakistra und Gero Prines nach 7 Stunden und 1925 hm wieder nach Kambi kommen.
Vielleicht hätte ich nicht unbedingt die neuen Wandersocken anziehen sollen, das hat mir zwei Blasen gebracht. Die Wanderschuhe habe ich dann erst einmal notdürftig geklebt aber mehr als einen kurzen Trip werden sie jetzt wohl nicht mehr überstehen. Schade, ich hatte noch so einige Ideen.
Am Abend fuhren wir dann zum Essen nach Chiliomoudou. Das Dorf ist etwa 15 Minuten mit dem Auto entfernt. Dort gibt es die urige Taverne Lemontree. Sehr nett dort. Die Wirtin war sehr freundlich, wir waren die einzigen Gäste. Die Aussicht ist ähnlich dem Adlerhorst. Es gibt Honig aus eigener Produktion, Raki auch, nahmen wir natürlich beides sehr gerne mit. Wir genossen viele Vorspeisen und Ei mit Kartoffeln. Auch der Wein war richtig lecker.
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Gut , dass Deine Wanderschuhe noch gehalten haben :biggthumpup:
Wir haben in der Imbrosschlucht mal eine Frau getroffen, an deren Schuhen sich beide Sohlen gelöst hatten.
Sie war sehr froh, als einer von uns Klebeband aus dem Rucksack holte :blink:!
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Mein Mann hatte auch mal ein Wanderschuh-Problem.
Wir kauften in Rethimnon (an der Hauptstr. re.) in einem Schuhgeschäft neue Wanderschuhe, mit denen er sehr zufrieden war. Eigentlich gibt es auf Kreta alles zum Kauf, was man so braucht.
Der Weg zur Hütte sieht teilweise recht breit aus , kann man da auch hochfahren, da ist eine prima Aussicht?
Danke für den interessanten Bericht, Frank.
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Zitat von
kiki
Gut , dass Deine Wanderschuhe noch gehalten haben :biggthumpup:
Wir haben in der Imbrosschlucht mal eine Frau getroffen, an deren Schuhen sich beide Sohlen gelöst hatten.
Sie war sehr froh, als einer von uns Klebeband aus dem Rucksack holte :blink:!
Da mir das schon einmal passiert ist, haben wir auch immer Kleber und zusätzliche Schnürsenkel im Gepäck...
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Zitat:
Zitat von
krassi
Mein Mann hatte auch mal ein Wanderschuh-Problem.
Wir kauften in Rethimnon (an der Hauptstr. re.) in einem Schuhgeschäft neue Wanderschuhe, mit denen er sehr zufrieden war. Eigentlich gibt es auf Kreta alles zum Kauf, was man so braucht.
Der Weg zur Hütte sieht teilweise recht breit aus , kann man da auch hochfahren, da ist eine prima Aussicht?
Danke für den interessanten Bericht, Frank.
Ja, man kann über den Rückweg den wir gelaufen sind auch mit einem Fahrzeug hochfahren. Ich würde da aber einen Allrad empfehlen. Man kommt aber nicht ganz bis zur Hütte. Da müssten dann noch einige Höhenmeter zu Fuß über einen steilen Hang überwunden werden.
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Meine Wanderschuhe habe ich übrigens zu Hause nach Lowa eingeschickt und neu besohlen lassen. Ist immer noch günstiger als neue Schuhe.
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Zitat:
Zitat von
Frank Joachim
Meine Wanderschuhe habe ich übrigens zu Hause nach Lowa eingeschickt und neu besohlen lassen. Ist immer noch günstiger als neue Schuhe.
Guter Tipp! Ich hätte die Schuhe wahrscheinlich zum Schuhmacher gegenüber gebracht.
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Zitat von
kiki
Guter Tipp! Ich hätte die Schuhe wahrscheinlich zum Schuhmacher gegenüber gebracht.
die modernen Wanderschuhe macht dir kein Schuster mehr, der empfiehlt auch einschicken zum Hersteller. Hat irgendwas mit den geschweißten Plastiksohlen zu tun (oder so ähnlich)
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Zitat:
Zitat von
kiki
Guter Tipp! Ich hätte die Schuhe wahrscheinlich zum Schuhmacher gegenüber gebracht.
Die Schuhmacher "gegenüber" haben meist nicht das nötige Fachwissen zu Wanderschuhen und versuchen einfach zu kleben, was meist nicht lange hält. Diese Erfahrungen hatte ich auch schon. Bei den Markenherstellern bekommt man eine komplett neue Sohle die mit dem Schuh "verbacken" wird. Ist also anschließend wie neu. Wie lange das dann hält wird sich zeigen. Ich bin da aber zuversichtlich.
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Wo waren wir hier essen?
Das neue Ratebild für heute....
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….. direkt an des Schnellstraße zwischen Souda und Kalyves. :blink:
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Zitat:
Zitat von
Kreta-Fan
….. direkt an des Schnellstraße zwischen Souda und Kalyves. :blink:
Das ist (fast) richtig. Es ist schon in Kalyves :blink:
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Ausflug nach Kalives
Heute mal nach Kalives gefahren. Wir hatten den Ort als unattraktiven langen Straßenort in Erinnerung. Ob sich was geändert hat? Nun, eigentlich nicht. Die enge Straße durch den langgezogenen Ort war mit Autos verstopft und irgendwie wirkte alles auf uns ziemlich hektisch.
Aber kurz vor dem Ortsausgang haben wir eine richtig gute Taverne entdeckt. Die Taverne „Piperi“ liegt direkt am Strand. Dort gilt das Motto „Slow food“. Wir entschieden uns für eine hausgemachte Pizza mit einem recht dunklen Teig. Wirklich klasse. Und der Strand direkt an der Taverne ist eigentlich auch ganz hübsch. Sehr einladend, einmal einige Zeit in der Sonne zu liegen und sich im Wasser abzukühlen.
100 Meter weiter auf der anderen Straßenseite gibt es hier noch einen sehr gut sortierten Inkamarkt. Der hat sogar einen eigenen Sicherheitsdienst. Das scheint inzwischen leider sogar hier nötig zu sein, traurig.
Nach dem Besuch hier war Relaxen auf unserer Terrasse in den Bergen angesagt. Abendbrot gab es heute auch zu Hause. Gemütlich vor dem Haus mit Blick auf das Dorf und die Berge. So kann man es aushalten.
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Wo haben wir diese Kirche gesehen?
Zeit für ein neues Ratebild.
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Ist diese Kirche nicht in der Therissos-Schlucht?
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Zitat:
Zitat von
krassi
Ist diese Kirche nicht in der Therissos-Schlucht?
Die Richtung ist schon ziemlich gut. Aber die Kirche ist in einem Dorf. Nicht Theriso.
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In Meskla, auf dem Rückweg vom botanischen Park gesehen.
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Zitat:
Zitat von
W.W.7640
In Meskla, auf dem Rückweg vom botanischen Park gesehen.
Genau dort!
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Wanderung von Zourva nach Meskla und zurück
Nach dem heutigen Frühstück fuhren wir durch einige Bergdörfer am Fuße der weißen Berge bis nach Zourva. Die geteerte Strecke hier ist sehr wenig befahren. Viel Grün gibt es durch das Wasser der Berge. Sogar noch einiges an Mischbewaldung, was nun wirklich selten ist auf Kreta.
Wir verpassen einmal wegen fehlender Beschilderung einen Abzweig und navigieren über einige sehr schmale Nebenstraßen, bis wir die Hauptstrecke wieder erreichen. Dabei fahren wir auch einmal in eine Sackgasse auf eine kleine Farm. Aber hier wird nicht geschimpft sondern nur freundlich gegrüßt, kretische Herzlichkeit halt.
Wir passieren auch Thérisso. In diesem Dorf wurde Eleftherios Venizelos geboren. Ein Unabhängigkeitskämpfer und später großer Staatsmann in Griechenland.
In Zourva schnüren wir unsere Wanderschuhe, meine hatte ich notdürftig geklebt, und wanderten einen gut beschilderten, geschobenen Wirtschaftsweg in einen Schluchteinschnitt hinein. Schon nach kurzer Zeit hat man das Gefühl in einem Mittelgebirge in Deutschland zu sein. Bewaldet und sehr viel Grün lässt uns nicht vermuten auf der Insel zu wandern. Nach zwei Kilometern geht es über Waldboden und teilweise Treppen bis zu einem Bachbett. Dort machen wir auf einer Rastbank eine kurze Pause. Leider ist ab hier der Weg nicht beschildert und wir klettern durch das Bachbett auf die andere Seite. Dort verläuft wieder ein geschobener Wirtschaftsweg. Auf diesem erreichen wir schon bald einen Abzweig zu einem kurzen Abschnitt der Mesklaschlucht. Leider warnt uns hier ein frisches Schild vor dem Abstieg hinein. Wir erkennen einige Felsabbrüche und umgestürzte Bäume und nehmen daher den Warnhinweis ernst. Stattdessen wandern wir auf dem Wirtschaftweg oberhalb der Schlucht weiter, bis wir nach ca. 600 Metern auch hier den Schluchtgrund erreichen und über eine Brücke das trockene Bachbett überqueren. Auch hier gibt es einen Warnhinweis, die Schlucht nicht zu betreten.
Nach wenigen Metern schießt oberhalb des Bachbettes mitten aus dem Felsen auf einer Länge von ca. 50 Metern Wasser aus dem Berg. So viel, dass es sich offenbar lohnt ein kleines Wasserkraftwerk über ein Wehr zu betreiben. Vor uns taucht nun schon Meskla auf. Imposant ist die dortige Kirche „des Erlösers“ mit ihrem Doppelturm.
Wir wandern nun über die Straße, die uns in Kehren langsam wieder zurück nach Zourva führt und genießen die wunderbare Landschaft. Nach 2 Std. 45 Minuten sind wir wieder am Auto.
Die Wanderschuhe habe es jetzt endgültig hinter sich.
Den Nachmittag und Abend lassen wir am Haus ausklingen.
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Ihr findet wirklich tolle Wanderecken. :jo:
An der Kirche haben wir vor zwei Jahren gehalten. Etwas oberhalb gibt es eine Taverne direkt an der Straße mit toller Aussicht und gutem Essen.
In "Eurem" Dorf waren wir damals auch.
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Zitat:
Zitat von
Warspite
Ihr findet wirklich tolle Wanderecken. :jo:
An der Kirche haben wir vor zwei Jahren gehalten. Etwas oberhalb gibt es eine Taverne direkt an der Straße mit toller Aussicht und gutem Essen.
In "Eurem" Dorf waren wir damals auch.
Um ehrlich zu sein, es wird immer schwieriger "Neues" zu finden - zumindest glaube ich das immer vor dem Urlaub. Und dann finden wir doch noch immer was. Manche Sachen kann man nach Jahren auch noch einmal gehen. Es gibt ja nun auch wirklich so viel Schönes. :jo:
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Zweiter Teil - wohin hat es uns verschlagen?
So, Zeit für ein Ratebild. Wir haben noch einmal den Standort gewechselt. Wie heißt das Dorf in welchem wir eine Unterkunft gefunden haben?
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Auf meinem Handy nicht gut erkennbar, evtl.Anopolis?
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Zitat:
Zitat von
kiki
Auf meinem Handy nicht gut erkennbar, evtl.Anopolis?
Zitat:
Zitat von
Antoni
Faneromeni ?
Beides leider falsch. Schaut Euch die Umgebung noch mal genau an, dann kann man es besser eingrenzen.
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Zitat:
Zitat von
Warspite
Amaribecken ?
Das Dorf liegt nicht im Amaribecken.
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Hallo Frank,
ist es Miriokefala?
LG, Tom
Gesendet von meinem SM-A320FL mit Tapatalk
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Zitat:
Zitat von
Tom
Hallo Frank,
ist es Miriokefala?
LG, Tom
Gesendet von meinem SM-A320FL mit Tapatalk
Hallo Tom,
nein, das ist es auch nicht. Da war das Amaribecken näher dran. Denn auf dem Foto ist der Psilos zu sehen.
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Fourfouras???
Gruß Michael
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Zitat:
Zitat von
kretamichel
Fourfouras???
Gruß Michael
Ist es auch nicht...
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Meinst du den abgebildeten Ort oder den Standort des Fotografen???
Gruß Michael
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Zitat:
Zitat von
kretamichel
Meinst du den abgebildeten Ort oder den Standort des Fotografen???
Gruß Michael
Es wird das Dorf gesucht, in welchem wir Station gemacht haben. Dieses Dorf ist hier auf dem Foto zu sehen. Im Hintergrund ist das Psiloritismassiv zu sehen.
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Ich tippe auf Lochria,
Gruß Margit
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Ich versuche es mit Mirthios
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Und ich denke, es ist Magarikari.
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Es kann auch Faneromeni sein!
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Zitat:
Zitat von
der Johannes
Und ich denke, es ist Magarikari.
...und es ist Magarikari. :freu:
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Weiterreise nach Magarikari
Heute fuhren wir zu der zweiten Unterkunft. Es gibt mehrere Möglichkeiten zu fahren. Wir entschieden uns über die Bergdörfer zu fahren. Nachdem wir unsere bisherige Unterkunft gereinigt und unsere Koffer gepackt hatten, ging es gegen 11:00 Uhr los. Unsere Vermieterin der neuen Unterkunft arbeitet bis ca. 15:00 Uhr in Heraklion, bot uns aber an, dass ihr Sohn da sein könnte um uns das Haus zu zeigen. Wir wollten aber auch nicht zu früh da sein und hatten geplant ganz gemütlich zu fahren und in einem Bergdorf noch etwas zu essen. So bräuchten wir am Abend gar nicht mehr groß raus.
Erst mal ging es Richtung Rethymnon, von dort dann nach Agia Fotini. Weiter über Thronos nach Fourfouras. Wolken zogen hier auf und hüllten den Psilos in dunkle Watte. Eine kleine Taverne auf dem weiteren Weg haben in einer Linkskurve passiert, sind dort aber nicht eingekehrt, weil wir annahmen, in Kouroutes noch etwas zu finden. Das hatte dann leider nicht geklappt. Kurz hinter Kouroutes war dann die Taverne „Sunset“ ausgeschildert. Und die war dann leider völlig überfüllt. Wir landeten schließlich bei der Taverne von Zacharias in Kamares. Direkt hier kann man den Aufstieg zur Kamareshöhle machen. Da meine Wanderschuhe die letzte Wanderung jedoch nicht überlebt hatten, sparen wir uns das wohl für später einmal auf.
Interessant war aber die Geschichte von Zacharias, der seine Taverne hier seit 50 Jahren betreibt. Ich schätze ihn auf ca. 80 Jahre oder älter. 1960 ist er nach Deutschland gereist und hat dort bis 1973 in einer Papierfabrik in Düsseldorf Reisholz gearbeitet. Gewohnt hat er in Düsseldorf Benrath, bei Frau Peters, wie er berichtet. Er lernte Deutsch und Deutschland lieben. Viele male hat er Deutschland danach noch besucht und eine Menge Fotos gemacht. Besonders die Kirchen hatten es ihm angetan. Seine Arbeitskollegen von damals besuchten ihn auch hier in Kamares sehr lange. Seit drei Jahren können sie aus Altersgründen aber nicht mehr kommen.
Seine Taverne hat sicher schon bessere Zeiten erlebt und er konnte auch nicht wirklich viel anbieten. Etwas Brot und Käse, Trauben und Granatäpfel, natürlich auch ein Glas Krassi und einen Raki. 1,50€ wollte er dann dafür haben….
Das Gespräch mit ihm war jedenfalls sehr nett und er hat sich gefreut jemanden ausgerechnet aus Düsseldorf hier zu treffen.
Wir reisten weiter nach Magarikari. Dort erwartete uns der Sohn von Virginia und zeigte uns unser neues Zuhause für die kommende Woche. Ausgeschildert war das Haus recht gut. Die Auffahrt dorthin aber schon sehr „speziell“. Mit einem größeren Auto echt schwierig. Verfallene Häuser drum herum, nur wenige waren dort Instand. Wir gingen erst mal zu Fuß zum Minimarkt des Dorfes und stellten fest, dass das Angebot überschaubar und die Preise völlig überhöht waren.
Später sind wir dann zum Abendessen nach Lagolio zur Taverne Imeros gefahren, da unser ursprünglicher Plan vorher richtig zu essen ja nicht ganz aufgegangen war. Jedenfalls gab es hier ein tolles Ambiente unter Schatten spendenden Baum. Die Wirtin war sehr nett. Später war dann noch etwas mehr los. Einige Einheimische gesellten sich auf die erhöhte kleine Terrasse. Das Essen war dann schließlich auch prima.
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Ein interessantes Treffen mit Zacharias, Frank. Das sind die schönen Begebenheiten die man erlebt, wenn man querbeet über die Insel fährt. Ist dann nicht so schlimm, wenns nicht viel zu Essen gibt, da ist dann der Moment und das Gespräch wichtiger.
Wir wurden auch schon öfters von Kretern angesprochen, die in D gearbeitet hatten. Die meisten freuen sich, von D zu hören und Deutsche zu treffen oder auch selbst zu sprechen.
Ich freue mich schon auf die Fortsetzung.:Hallo
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Wenn wir deine Beschreibung richtig interpretieren, war eure Unterkunft das "Il Silenzio". Die würden wir auch gern' einmal als Domizil nutzen! Bietet die Unterkunft Patz für 4 Personen?
LG, Angelika und Tom
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Zitat:
Zitat von
Tom
Wenn wir deine Beschreibung richtig interpretieren, war eure Unterkunft das
"Il Silenzio". Die würden wir auch gern' einmal als Domizil nutzen! Bietet die Unterkunft Patz für 4 Personen?
LG, Angelika und Tom
Guten Abend ihr zwei,
es stimmt, wir haben dort gewohnt. Das Haus ist zweigeteilt. Wir hatten das Erdgeschoss, dort könnte man auch noch ein Kinderbett zustellen. Aber für 4 Erwachsene ist das m.E. zu klein. Aber man kann noch die etwas kleinere obere Etage dazu mieten. Dann passt es locker. Die obere Etage hat einen eigenen Eingang über eine Außentreppe.
LG Frank
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Wo haben wir hier gesessen?
Ein Ratefoto habe ich noch - bin aber gleich offline und kann erst morgen schauen, ob Ihr es schon gelöst habt (wovon ich ausgehe.... :smiley1:)
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Jetzt sind wir aber enttäuscht, so ein einfaches Ratefoto. Natürlich der See von Zaros.
Zur Strafe mußt Du mindestens noch 10 Bilder zeigen. :blink:
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Zitat:
Zitat von
kiki
Zaros :smile:
Zitat:
Zitat von
Warspite
Jetzt sind wir aber enttäuscht, so ein einfaches Ratefoto. Natürlich der See von Zaros.
Zur Strafe mußt Du mindestens noch 10 Bilder zeigen. :blink:
:smiley1:Natürlich ist das Zaros - bin gespannt, ob Ihr das nächste Bild auch so schnell erkennt....
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Ausflug nach Zaros
Ein Eis essen in Zaros war heute geplant. Direkt am künstlichen See, der vor über 30 Jahren für eine Forellenzucht angelegt wurde, gibt es eine nette Taverne. Zwar ist die schon sehr vom Tourismus auf „schnell – schnell“ getrimmt, sie hat aber dennoch ihren Reiz.
Auf dem Weg passieren wir zwischen Kamares und Zaros einen Themenpark in Voriza. Hatten wir so auch noch nicht gesehen. Wir haben es in diesem Urlaub aber nicht geschafft ihn zu besuchen. Die großen „Wächter“ an der Straße machen aber durchaus neugierig.
Vor Ort in Zaros angekommen entschlossen wir uns dann erst nur einen Frappé zu trinken um dann später doch noch einige Mezedes und Salat zu essen. So kann man die Zeit auch verbringen. Kinder spielen auf dem angeschlossenen Spielplatz und die Touristen bestaunen die wirklich großen Fische im See.
Immer wieder kommen Wanderer zu zweit oder in kleinen Gruppen zurück aus der Rouwasschlucht. Einige lassen sich dann hier in der Taverne nieder um sich zu stärken.
Den Nachmittag verbrachten wir auf unsere Terrasse am Haus.
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Wo haben wir hier ein Eis gegessen?
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Ich rate mal ---> Matala.
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Zitat:
Zitat von
Warspite
Ich rate mal ---> Matala.
Ja, richtig. Wir haben das übrigens nicht selbst auf die Straße gemalt. Da waren wohl Besucher aus meiner Heimatstadt vor uns da... :smile:
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Ausflug nach Matala
Nun aber doch das Eis. Im Matata gönnten wir uns den gleichnamigen Frucht-Eisbecher und genossen die relaxte Atmosphäre. Witzig zu sehen, dass sich auf der Straße beim diesjährigen Musikfestival ein Straßenmaler aus Düsseldorf verewigt hatte. Die Motive auf der Straße sind jedes Jahr immer wieder nett anzusehen.
Auf dem Rückweg haben wir dann noch kurz beim Bäcker in Pitsidia angehalten und Käseküchlein mitgenommen. Die sind auch ein absoluter Hit. Die Leute standen dort Schlange an der Theke. Nachdem wir unsere „Beute“ verstaut hatten, fuhren wir zum Kaffeetrinken und Lesen zu unserer Terrasse.
Abends entschlossen wir uns noch einmal in die Taverne Imeros nach Lagolio zu fahren. Es gestaltete sich aber zunächst schwierig, überhaupt aus dem Dorf Magarikari zu kommen. Die Kirche hatte nämlich eine größere Messe abgehalten und es waren enorm viele Leute gekommen. Die Autos standen in Doppelreihen bis aus dem Dorf heraus. Wie wir später erfuhren, war es leider eine Beerdigungsfeier. Das Bild des Verstorbenen war mit frischen Blumen am Friedhof zu sehen.
In der Taverne in Imeros war diesmal auch noch mehr Betrieb. Sehr viele Einheimische saßen an den Tischen. Diesmal probierte Claudia die Beefteki und ich Kalb mit Käse überbacken aus dem Ofen. Beides wirklich sehr gut.
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Wo haben wir hier Sonne getankt?
Hier das neue Bild für Euch.
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Das war auch nicht so schwer, es ist der schöne, lange Kommos-Strand.
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Zitat:
Zitat von
krassi
Das war auch nicht so schwer, es ist der schöne, lange Kommos-Strand.
Ja, das stimmt natürlich - aber ich habe eventuell später noch ein schwierigeres Foto :blink:
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Ausflug nach Komosbeach
Zum Strand, ein bisschen Sonne tanken. Es gibt einiges an Auswahl. Wir entscheiden uns für Komos. Der Strand ist bekannt durch seine Schildkröten, die hier ihre Eier ablegen. Daher muss man vorsichtig sein, wo man sich niederlässt. Tierfreunde haben einige bekannte Eiablagestellen markiert, so kann man diese gut meiden.
Der Strand ist jedenfalls groß genug für alle. Auch Sonnenhungrige finden hier ein Plätzchen. Der schönste Bereich, um auch ins Wasser zu gehen, ist am Ende des Strandes, wo sich auch zwei Tavernen („Bunga-Bunga“) befinden. Dort gibt es keine Felsplatten im Wasser. An den anderen Stellen sind Wasserschuhe hilfreich.
Auf dem Rückweg hielten wir noch kurz am Supermarkt in Pitsidia und deckten uns mit einigen Kleinigkeiten ein. Auf dem Weg zurück nach Magarikari trafen wir dann auf der Straße kurz hinter Vori einen alten Mann mit Stock. Da wir nicht wollten, dass er in seinem Gesundheitszustand noch weiter an der Straße bergauf laufen musste, ließen wir ihn einsteigen. Die Verständigung war zwar schwer aber er erzählte uns, dass er in den siebziger Jahren mal für drei Jahre in Düsseldorf gearbeitet habe und in Kamares wohne. Also fuhren wir ihn noch bis nach Hause.
Mit dem Ergebnis, dass er uns erst mal nicht so gehen lassen wollte. Wir mussten unbedingt noch einen Raki oder Kaffee mit ihm, seiner Frau und seiner Tochter trinken. Das wollten wir eigentlich gar nicht aber wir wollten auch nicht unhöflich sein, also ließen wir uns auf 10 Minuten ein. Früher ging er mit seinem Vater regelmäßig auf den Psiloritis und sie hatten Schafe und Ziegen. Heute lebt er mit seiner kranken Frau du seiner Tochter hier in seinem sehr bescheidenen Haus. Natürlich mussten wir noch seinen selbstgebrannten Raki und einige Walnüsse mitnehmen, bevor wir wieder aufbrachen.
Scheinbar sind einige Leute aus dem Dorf damals zum Arbeiten nach Düsseldorf gekommen, auch Zacharias mit seiner Taverne erzählte ja davon.
Unsere Nachbarn im Dorf Magarikari scheinen Gastarbeiter aus Pakistan zu sein. Vier junge Männer wohnen in einem halb verfallenen Haus. Deren Dusche und Toilette sind noch, wie früher üblich, draußen. Unsere erste Annahme, dass es sich um reine Erntehelfer handelt, erwies sich später als falsch. Sie leben schon seit einem Jahr hier und machen jede Arbeit die so anfällt. Legal? Nun ja – zumindest überweisen sie Ihr Geld regelmäßig nach Pakistan. Sie sind jedenfalls freundlich und abends von der Arbeit so müde, dass sie auch keine lauten Partys mehr feiern….
Als wir am Abend den Tag Revue passieren ließen, stellten wir fest, wie schnell man durch Begegnungen und Erlebnisse, wie an diesem Tag, geerdet wird.
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"wie schnell man durch Begegnungen und Erlebnisse, wie an diesem Tag, geerdet wird."
Ein schöner und wahrer Satz.
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Zitat:
Zitat von
Sarnade
"wie schnell man durch Begegnungen und Erlebnisse, wie an diesem Tag, geerdet wird."
Ein schöner und wahrer Satz.
....und ich möchte auf keine dieser Erlebnisse verzichten - sowas bereichert mich persönlich noch mehr als die schöne Natur....
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Wo waren wir hier?
Dieser Eingang führt in einen Tavernenhof - aber wo?
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Im näheren Umkreis eurer Unterkunft?
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Zitat:
Zitat von
kiki
Im näheren Umkreis eurer Unterkunft?
Ja, durchaus.
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Genauer: Ich vermute das ist Alekos Taverna.
Haben wir schon mehrfach gut gegessen.
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Zitat:
Zitat von
bernd
Genauer: Ich vermute das ist Alekos Taverna.
Haben wir schon mehrfach gut gegessen.
Genau die Taverne ist ist. Und das gute Essen kann ich bestätigen.:freu:
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Spaziergang durch Magarikari
Jetzt sind wir schon einige Tage hier und wir wollten unbedingt einmal durch das „eigene Dorf“ gehen. Also einfach mal los. Zunächst fällt uns auf, dass es hier auch ein kleines Museum gibt. Und mir fällt wieder ein, dass unsere Vermieterin Virginia davon erzählte und man auch einen Schlüssel bekommen könne. Nun, nach Museum war uns gerade nicht aber das kleine Häuschen ist nett hergerichtet. Da es in einer Nebenstraße ist, muss man schon wissen, dass es hier ist. Auf der „Durchreise“ wird man es nicht sehen können.
Wir laufen einfach mal aus dem Dorf heraus in Richtung Friedhof und an diesem und einer kleinen Kapelle vorbei. Von dort kann man eine etwas entferntere weitere Kapelle an der Straße sehen. Interessant dabei ist, dass man auf dem Weg und noch mehr schließlich an dieser Kapelle selbst, einen phantastischen Panoramablick auf das Dorf hat. Im Hintergrund sieht man den Gipfel des Psiloritis, wirklich beeindruckend schön. Auch die Gipfelkapelle des Kartalós, der Hausberg von Grigoria ist von hier aus gut zu sehen. Dort waren wir 2015 schon einmal, als wir Station in Pitsidia gemacht hatten.
Nachdem wir einige schöne Fotos gemacht hatten, machten wir uns langsam auf den Rückweg. Ein wenig Müßiggang und am Abend in der Taverne Alekos in Vori eingekehrt. Auch sehr empfehlenswert. Man sitzt gemütlich in einem kleinen Innenhof.
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Zwei Ratebilder zum Abschluss
Leider ging auch dieser Urlaub mal wieder viel zu schnell vorbei.
Vor dem letzten Teil des Reiseberichts habe ich daher heute noch mal ausnahmsweise zwei Ratebilder eingestellt, verbunden mit folgenden Fragen:
1. An welchem Strand waren wir diesmal?
2. Wo befindet sich diese schöne Kirche mit leuchtendem Kreuz?
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Der Strand bei Kokkinos Pirgos ?
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Zitat:
Zitat von
franz23
Triopetra?
Triopetra ist schon mal korrekt. Jetzt fehlt noch die Kirche.:blink:
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Lagolio??? :smilie_pc_020:
Gruß Michael
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Zitat:
Zitat von
kretamichel
Lagolio??? :smilie_pc_020:
Gruß Michael
So ist es!
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Freizügiger Badespaß in Triopetra
Eigentlich wollten wir gar nicht so weit fahren aber letztlich entschlossen wir uns heute doch noch zu einer Fahrt nach Triopetra. Von Magarikari aus benötigt man etwa 1 Stunde und 15 Minuten. Gegen 11:15 Uhr trafen wir auf einen fast menschenleeren Strand. Im Bereich der Tavernen waren nur zwei Liegen belegt. Etwas weiter in Richtung Kerames kann man dann auch hüllenlos Baden.
Also Rucksack und Klamotten an den Strand gelegt und rein ins Wasser. Der leichte Kies-Sandstrand hier hat gegenüber reinen Sandstränden den Vorteil, dass man auch bei etwas kräftigerem Wind nicht gleich sandgestrahlt wird. Wir genießen zwei Stunden lag das Wasser, die Sonne und den schönen Ausblick entlang der Küste und begaben uns dann wieder auf die Rückfahrt.
Am Nachmittag treffen wir am Haus Virginia. Sie bereitet das Appartement in der ersten Etage vor und wir unterhalten uns sehr nett. Sie arbeitet in einer Bank in Heraklion, ihr Mann ist Feuerwehrmann. Der älteste Sohn will nun in die Fußstapfen seines Vaters treten und trainiert fleißig für die Aufnahmeprüfung. Das Haus, welches sie und ihr Mann nun vermieten, ist das der Großeltern, welches entsprechend renoviert wurde. Sie selbst kommt auch gerne zum Entspannen hierher, lebt aber sonst in Heraklion.
Die neuen Gäste sind dann auch gekommen. Ein Pärchen mit Kleinkind zieht in die erste Etage ein. Am Abend sind wir dann noch einmal zum Essen nach Lagolio gefahren. Auch diesmal haben wir gut und preiswert gegessen.
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Rückreise nach Düsseldorf
An einem Freitag den 13ten Reisen, ob das gut geht? Na ja, wir sind ja nicht abergläubisch und die Reise verlief auch völlig ohne Komplikationen. Das Auto stellten wir wieder auf den großen Parkplatz am Flughafen und die Schlüssel legten wir in den dortigen Schlüsselkasten. Die Schalter waren erstaunlich leer. Nur drei Leute vor uns. So ging der Check In auch recht zügig. Lediglich am Sicherheitscheck war einer der Mitarbeiter offenbar ziemlich unentspannt. Er konnte sich nicht entscheiden, ob er zuerst das elektronische Ticket sehen wollte oder den Ausweis. Dann hatte er Schwierigkeiten damit, unsere Namen zu lesen und beharrte erst mal darauf, dass die beiden Tickets die wir vorzeigten identisch wären, bis er begriffen hatte, das doch nur der Nachname identisch war – irgendwie klar bei verheirateten Menschen – na ja, was soll‘s.
Der Flug war dann wieder gewohnt problemlos. Dafür haben wir dann einen neuen Rekord beim Warten auf die Koffer aufgestellt. Geschlagene 90 Minuten dauerte es, bis die endlich auf dem Band erschienen. In der Zeit hätten wir den halben Weg schon wieder zurückfliegen können. Seit Jahren bekleckert sich der Düsseldorfer Flughafen hier nicht mit Ruhm. Vielleicht sollten die „Manager“ sich mal in Heraklion erkundigen, wie man sowas macht.
Als wir dann am Abend zu Hause saßen, blätterten wir schon wieder die Karten. Nach Kreta ist vor Kreta!
....inzwischen haben wir auch schon wieder gebucht. :freu:
Ich hoffe, Ihr hattet wieder ein wenig Freude an dem Bericht, konntet die ein oder andere Erinnerung an eigene Erlebnisse aktivieren und freut Euch auch schon auf den nächsten Aufenthalt auf Kreta, wenn Ihr nicht sowieso schon dort inzwischen lebt. :smile:
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Dankeschön für Deine Reiseberichte...:a010:
und natürlich auch für die Rätsel...:smilie_verl_070:
Gruß Michael
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Danke für Deine Reiseberichte mit Rätsel :blink: , es bringt immer ein wenig Sommer in die triste Winterzeit :smile:.
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Ach, schon wieder vorbei . . . .schade! Vielen Dank Frank. Deine Berichte waren wieder sehr informativ und lesenswert. :Hallo
Ich konnte einiges wieder erkennen oder habe Notizen gemacht, denn bei uns ist auch bald wieder "Kreta-Time". Das Kreta-Foto mit den bunten Steinen gefällt mir besonders gut. Es wird Zeit, mal wieder nach Triopetra zu fahren, wir kennen es dort auch nur leer und herrlich schön. Auch mein Mann hat es schon fertiggebracht bei der Ankunft zu Hause - direkt nach dem Kofferauspacken wieder über der Kreta-Bibel gebeugt neue Ziele fest zu legen.
Grüße von der Eifel nach Düsseldorf :biggthumpup:
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Vielen Dank Frank für deinen informativen Reisebericht und die schönen Fotos.
Obwohl wir viele der beschriebenen Gegenden gut kennen, ist doch immer wieder etwas Neues dabei, was neugierig macht, selbst zu entdecken.
LG. Margit
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Auch von mir ein herzliches Dankeschön
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Herzlichen Dank auch von meiner Seite, kann ahnen wie viel Zeit und Mühe dahinter verborgen ist. Ich warte immer geduldig bis der letzte Teil des Reiseberichtes da ist. Dann fange ich vorne an, kopiere mir die Schilderungen in ein Word-Dokument ( mit fast allen Bildern ) und drucke es dann aus. Fertig ist die interessante Lektüre für einen spontanen Besuch Kretas Mitte Februar. Denke dann ist Zeit und Muße es in Ruhe zu lesen.
Wünsche noch viele schöne Aufenthalte auf unserer Lieblingsinsel
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Vielen Dank für diesen schönen Reisebericht. Besonders hat mich gefreut, daß Ihr auch mal in "unserer" Ecke wart.
Hoffentlich fliegt Ihr bald wieder nach Kreta. :biggrin:
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Auch von mir herzlichen Dank, und Gruss Franz
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Danke für die tollen Reiseberichte. Jetzt wo die Kinder größer sind, suchen wir schon mal Touren weg vom Wasser. Danke Frank
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Auch von mir vielen Dank für den netten Bericht. Gerade bei diesem Wetter liest es sich soooo schön!
LG Doris
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Auch von mir herzlichen Dank für den wunderbaren Reisebericht!
An Eurem Haus oberhalb von Plaka sind wir letzten Oktober sicher vorbei gefahren - und durften von einer Schafherde in die Mitte genommen werden :biggthumpup:
Deinen Spruch " nach Kreta ist vor Kreta" haben wir vorgestern beherzigt und für Oktober gebucht. 2020 also nur 1x nach Kreta, dafür fast 4 Wochen :freu:
Viele Grüße und einen schönen Sommer
Reisezottel Angelika
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Hallo Frank,
auch von mir kommt ein großes Dankeschön, der Reisebericht ist dir wieder ganz toll gelungen.
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Herzlichen Dank auch von uns!!!
Hoffentlich reicht es auch wieder einmal für ein Zusammentreffen,
lG Angelika und Tom