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Im Land des Lächelns
Thailand
Ein Land der Gegensätze.
Atemberaubende Landschaften, faszinierende Menschen.
Ein Land des Buddhismus, des Reichtums und der Armut.
Ein Land das man nur schwer verstehen kann.
Eben ein Land das uns immer wieder fasziniert und anzieht.
Mal sehen ob es euch gefällt.
Unsere Reise führte uns von Bangkok in den Norden nach Chiang Mai, wo wir einige Ausflüge unternahmen, wieder nach Süden über Bangkok nach Trat und auf die Insel Koh Chang, nahe der kambodschanischen Grenze. Den Zipfel ddes Landes nach Malaysia runter (Phuket+co) ließen wir aus. Warum, dazu später mehr.
Noch eines erscheint mir wichtig. Im Laufe des Berichts werde ich möglicherweise Dinge erzählen die nirgends geschrieben stehen oder einfach beschönigt wieder gegeben werden. Ichschreibe aber nichts falsches.
Fangen wir mit dem König des Landes an.
Ich will nicht zu tief in die Geschichte eingehen, das kann man ja überall nachlesen, nur hat es uns vor Ort gewundert, dass die Menschen, egal wie arm sie sind ihren König vergöttern und das letzte Hemd für ihn geben würden.
Und das obwohl der thailändische König, der reichste auf der ganzen Welt ist. Übrigens auch der dienstälteste. Er ist seit 1951 im Amt. Sein Vermögen wird auf schlappe 45 Mrd US Dollar geschätzt.
Warum nun diese Ehre: Diese ist ganz einfach zu erklären mit einer menschlichen Geste die er geleistet hat. Im Mai 1992 demonstrierte die Bevölkerung gegen die herrschende Regierung. Das Militär erschoss Hunderte von Zivilisten.
Der König (oberster Befehlshaber des Militärs) öffnete nun die Tore seines Palastes um der Bevölkerung Zuflucht zu gewähren. Die streitenden Parteien zwang er an einen Tisch um die Konflikte friedlich zu beenden.
Bis heute ist zu merken wie dankbar die Menschen für diese Geste sind.
Nun lag es natürlich nahe, dass auch wir uns, kaum in Bangkok angekommen, den Königspalast ansahen.
Der Tempelbereich
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Der bescheidene Wohnbereich.
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AW: Im Land des Lächelns
Kurz zum Thema Geld.
In Thailand bezahlt man in thailändische Baht (THB)
Zu unserer Urlaubszeit war 1,-€ ca 40 Baht.
Dafür bekommt man schon gutes Imbissessen.
Für 65 Baht kann man schon so 8 km mit dem Taxi durch die Stadt fahren.
Da wo die Einheimischen (und wir) eine Suppe essen kostet diese ca 35 Baht. Die gleiche Suppe in unserem guten Mittelklassehotel kostet dann 400 Baht.
Ein Thailänder mit recht gutem Job wie Hotelpersonal, Koch, Verkaufspersonal, … verdient umgerechnet ca 100,-€ im Monat (4000THB) also 10 Suppen im Hotel, in dem wir einen halben Monatslohn für eine Nacht im Doppelzimmer ausgegeben haben.
Über vieles darf man gar nicht nachdenken. Was wir aber gemacht haben ist, unser Geld nicht in den Luxushotels ausgeben sondern hauptsächlich da wo es den Ärmeren direkt nutzt.
Bei der Gelegenheit mal ein paar Bilder unseres Hotels in Bangkok. Der pool ist übrigens zwischen den Türmen auf dem Dach der 11 Etage.
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Wenn ihr spezielle Fragen habt, nur zu, ich beantworte sie gerne.
Ansonsten folgt Fortsetzung.
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AW: Im Land des Lächelns
Hallo Roland!
Tolle Fotos und interessanter Bericht - bitte weitermachen!
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AW: Im Land des Lächelns
Roland, :sonstige_39: toll, das ist ja eine ganz andere Welt!
LG Hanni
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AW: Im Land des Lächelns
Mich interessiert Thailand sehr, darum freue ich mich auf eine Fortsetzung.
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AW: Im Land des Lächelns
Buddha.
Wer nach Thailand reist wird wohl kaum Buddha aus dem Weg gehen können. Das Land und seine Menschen sind ja buddhistisch geprägt. Der Buddhismus ist übrigens auch viel älter als das Christentum.
Der in Thailand geltende buddhistische Kalender beginnt mit dem Todestag von Prinz Siddhartha 544 v.Chr. Folglich ist 2012 das Jahr 2556.
Hierzu empfehle ich mal den Film „little Buddha“. Dort wird der Buddhismus sehr gut erklärt.
Mit einem Satz könnte man Buddha so beschreiben: Ein Buddha ist ein Mensch, der all seine negativen Seiten abgelegt und all seine positiven Aspekte perfektioniert hat.
Folglich könnte jeder zum Buddha werden.
Tja, leider wird aber unser Leben von Eifersucht, Habgier, Aroganz, Egoismus und vieles mehr begleitet, also gar nicht so einfach.
Da wir auch hier in Berlin schon bei buddhistischen Vorträgen zugegen waren, (wir haben hier eine Klosterschule) war es uns natürlich in Thailand ein besonderes Bedürfnis uns Verschiedenes zu diesem Thema anzusehen.
Dazu besuchten wir zunächst immer noch in Bangkok den wohl wichtigsten Tempel des Landes:
Wat Pho, der Tempel mit dem liegenden Buddha.
Bereits 1789 wurde mit dem Bau begonnen. Der Wat Pho war die erste Stätte der Bildung und die Pflege thailändischer Kulturen. Bis heute beherbergt er mit 300 Mönchen das größte Kloster des Landes.
1000 Buddhastatuen stehen auf dem Gelände ebenso wie vier Chedis die den letzten vier Königen gewidmet sind
Die vergoldete 45 m lange, liegende Statue symbolisiert Buddhas Einzug ins Nirvana. An den Fußsohlen stellen 108 Tafeln aus Perlmut-Einlegearbeiten die Tugenden eines wahrhaften Buddhisten dar.
Ich zeig euch jetzt einfach ein paar Bilder, damit ihr euch selbst ein Bild machen könnt.
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AW: Im Land des Lächelns
Wenn wir schon bei Tempeln sind zeig ich euch auch gleich noch einen Wichtigen in Bangkok.
Der Wat Arun. Wurde vor ungefähr 250 Jahren gebaut als die ehemalige Hauptstadt Ayutthaya fiel und nach Bangkok verlegt wurde.
Näheres hierüber hier
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AW: Im Land des Lächelns
Wie ich eingangs aber schon sagte gibt es in Thailand aber nicht nur Prunk und Reichtum. Dies stellten wir auch gleich in Bangkok an Hand des Hochwassers fest. Wir waren ja zur Zeit der Jahrhundertflut in Thailand (daher mussten wir auch unsere Überlandtour in den Norden absagen)
Die Innenstadt von Bangkok war Hochwasser frei. Natülich auf Kosten des Landes nördlich der Stadt. Das Umland und die Stadt selbst ist durchzogen von ganz vielen Kanälen.Nun wurden eben einfach die Schleusen geschlossen um die Stadt zu schützen. Dies löste natürlich wieder politische Unruhen aus da das nördliche Umland völlig absoff.
Der große Fluss Cha Praya, der durch Bangkok fließt, schwoll natürlich dennoch an. Das tut er aber jedes Jahr, weswegen direkt am Ufer auch nicht großartig gebaut wird. Dort bleibt nur Platz für die Ärmsten der Armen, die es dann natürlich auch als erstes trifft. Nun hat man ja in den Medien gehört, dass Millionen von Sandsäcken geholfen haben die Stadt zu schützen.
Nun gibt es aber leider auch nicht die Sandsäcke umsonst. Also eigentlich schon, nur in Thailand geht nix ohne Handgeld und so sieht man auf den Bildern auch eindeutig, dass es nur Sandsäcke gibt wo Kohle ist.
Aber dennoch, wir haben auf unserer kleinen Bootstour durchweg freundliche und fröhliche Menschen getroffen.
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Unser einziger direkter Kontakt zum Hochwasser war. als wir zum Pier mussten und uns in diesem Gewirr von Gassen umgeschaut und gegessen haben.
Wie man sieht sind wir barfuß durch. Also keine Angst vor Schlangen und ähnlichem.
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Um mal ein Gefühl für die Höhe des Wasserspiegels zu bekommen: Die arme Leute Hütten sind Stelzenhütten. Der Fußboden ist normalerweise ca 2 Meter über dem Wasserspiegel.
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AW: Im Land des Lächelns
Unterwegs in Bangkok
Ein beliebtes und günstiges öffentliches Verkehrsmittel ist das Tuk Tuk. Kennt ihr bestimmt aus Filmen. Man muss nur gutes Verhandlungsgeschick an den Tag legen. Die Tuk Tuk Fahrer sind immer bestrebt euch nicht direkt an euer gewünschtes Ziel zu bringen. Sie erhalten von diversen Juwelieren und Boutiquen Prämien wenn sie Kunden anschleppen. So kann aus einer 5 Minutenfahrt mal locker ne halbe Stunde werden,
Der Vorteil an der Sache ist, dass mit dem Anfahren (und hineingehen) jeden Ladens der Fahrpreis sinkt.
Wir haben uns zum Beispiel auf dem Weg zu unserem Ziel in zwei Läden schleppen lassen, dafür war die Fahrt umsonst.
Dabei lernt man aber auch gleich Ecken kennen die man alleine gar nicht finden würde. Auch habe ich auf diesem Weg eine Boutique kennen gelernt in der ich mir Hemden maßschneidern ließ.
Etwas hart im Nehmen muss man aber sein, da die fahren wie die Henker und die Abgase der völlig überfüllten Strassen natürlich auch geschluckt werden.
Ein Abenteuer ist es allemal.
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Tuk Tuks sind wie man sieht nicht nur für Personenbeförderung gedacht.:smile:
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AW: Im Land des Lächelns
Spaziergang in Bangkok.
Was mich persönlich erstaunt hat, wie hier alles funktioniert und wer im Notfall hier noch den Durchblick hat.
Immer wieder kommt es natürlich zu Unfällen mit teilweise tödlichem Ausgang.
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Nicht dass ihr denkt, ihr könnt in Bangkok spazieren gehen ohne einen Buddha zu begegnen.
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Die bei backpackern beliebte khao san road. Billige Unterkünfte, quirliges Nachtleben, alles ist hier zu haben.
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Was wir jedem Thailandbesucher der in Bangkok Zwischenstation macht empfehlen können ist das siam niramit Theater. Dort wird auf bombastischer Bühne die ganze Geschichte Thailands dar gestellt.
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Bevor wir uns von drei erlebnisreichen Tagen von Bangkok verabschieden um in den Norden des Landes nach Chiang Mai zu fliegen, noch ein paar Eindrücke.
http://www.abload.de/img/129.bangkok_aussichteugrrq.jpg
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Den berühmt berüchtigten Bezirk patpong haben wir natürlich ausgelassen.
Jedem Vergnügungssüchtigen empfehle ich aber diesen Bezirk mit Vorsicht zu genießen. Hinter der schillernden Fassade steckt knallhartes Geschäft, Gewalt, Betrug. Beliebt sind hier Gratis- Begrüßungs- long-drinks incl ko-Tropfen.:biggrin:
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Chiang Mai
Chiang Mai ist eine richtig interessante kleine Stadt. 175000 Einwohner insgesamt. Kommt man aus Bangkok erscheint sie einem auf den ersten Blick als Provinz. Aber das täuscht.
Faszinierend ist mittendrin die Altstadt. Exakt 1,5 km im Quadrat, ehemals umgeben von einer Stadtmauer, von der nicht mehr viel übrig ist und einem Wassergraben.
Unglaublich, in dieser kleinen Stadt findet man hunderte von Tempel.
Wir sahen uns aber nur vier oder fünf an. (Ich hoffe ich langweile euch nicht mit Tempeln)
Einer davon ist besonders zu erwähnen.
Der Wat Chedi Luang.
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Dieser legenden umwobene Tempel beherbergte von 1482 bis 1547 den berühmten Smaragd Buddha der jetzt in der Tempelanlage des Königspalastes in Bangkok steht. Fotografieren darf man ihn dort nicht.
Schon damals zerstörte ein Erdbeben den Tempel den man jedoch erst ab 1991 restaurierte
Lauft mal ein wenig mit uns mit durch weitere Tempelanlagen in Chiang Mai.
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AW: Im Land des Lächelns
Jeder von euch kennt bestimmt diese wunderschönen Papierschirme.
Aber habt ihr schon einmal gesehen wie sie hergestellt werden.Wir haben uns hier mal die umbrella-factory angesehen. Schritt für Schritt haben wir zugeschaut wie so ein Schirm in Handarbeit entsteht. Auch die berühmten Fächer und andere Handarbeiten gibt es hier zu bestaunen und natürlich käuflich zu erwerben.
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Auch wir haben mit dem Kauf von Schirm + co und mit dem Bemalen unserer Rucksäcke diese Arbeit unterstützt.
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So,
jetzt aber mal raus aus der Stadt. Wir wollten ja nicht nur shoppen und durch Städte bummeln sondern auch das thailändische Leben außerhalb der Städte kennen lernen.
So fuhren wir zunächst ins nördlich gelegene Elefanten Camp. Über diese Camps wird außerhalb von Thailand viel diskutiert. So manch einer hält das für Tierquälerei.
Fakt ist: Auch in Thailand wird der freie Lebensraum für Elefanten immer enger. In den Camps sind keine aus der freien Natur gefangenen Elefanten sondern ursprünglich Arbeitselefanten die durch Automatisierung nicht mehr gebraucht werden. Diese Tiere könnte man nicht mehr in der Wildnis aussetzen. Die meisten Elefanten in diesen Camps sind aber schon dort geboren. Wir haben gesehen dass die Tiere einigermaßen artgerecht gehalten werden, trotz Dressur für die Touristen, denn von irgendwas muss man sie ernähren.
Und wenn ich dran denke wie es einem Elefanten in irgendeinem Wanderzirkus geht oder sie bei uns im Zoo im Schnee stehen, dann lieber dort.
Für die Kunststückchen waren wir auch nicht so zu haben, aber wenn man schon mal dort ist...
Übrigens kann man dort auch Urlaub buchen um sich zum Mahut ausbilden zu lassen.
Erstaunt hat uns, wie die Tiere malen. So ein Bild hat eine halbe Stunde gedauert. Mit welcher Geduld und Feingefühl die Elefanten das gemacht haben war einfach unglaublich.
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Nachdenklich stimmt einem das Leben der Mahuts und allen Mitarbeitern des Camps.
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Im Gegenzug dazu mal unsere Unterkunft in Chiang Mai.
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Hallo Roland, danke für deinen interessanten Bericht und die schönen Bilder. Viele Bilder und Beschreibungen erinnern mich an Indien, wo ich schon mehrfach war (ist allerdings schon 30 Jahre her ). Thailand würde ich auch gern mal bereisen , freue mich auf deine Fortsetzung.
Viele Grüsse Sabine
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Nachdem wir uns hier noch gestärkt hatten ging es abenteuerlich weiter. Gleich hier neben dem Camp fließt ein Nebenarm des Ping der auch durch Chiang Mai fließt.
Hier machten wir uns auf zu einer Floßfahrt auf einem Bambusfloß. Gleich zu Beginn zeigte uns unser Flößer sein Haus am Ufer. Schön anzusehen aber wirklich wohnen wollen wir hier nicht. Können es uns nicht mal annähernd vorstellen. Bei uns gibt es ja auch arme Wohnverhältnisse, aber so?
Landschaftlich war die kurze Flussfahrt einfach fantastisch.
Ich zeig einfach mal ein paar Bilder.
Natürlich hab ich es auch mal selbst versucht. Es ist gar nicht so einfach wie es immer aussieht das Floß auf Flussmitte zu halten. Das geht ganz schön in die Arme.
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AW: Im Land des Lächelns
Etwa 15 Kilometer nordwestlich von Chiang Mai liegt der wohl bedeutendste Tempel des Nordens.
Der Wat Phrathat Doi Suthep
Man erzählt, dass der Standort des Tempels (14.Jahrhundert) von einem heiligen weißen Elefanten ausgesucht wurde, der die Stelle drei mal umrundete und sich dann dort zum Sterben nieder legte.
Um dort hinzukommen haben wir einfach einen Tuk Tuk Fahrer in Chiang Mai nach einer Möglichkeit gefragt. Kurzer Hand hat er sein Tuk Tuk abgestellt, hat sein Auto geholt und sich uns zur Verfügung gestellt. Für den ganzen Tag gaben wir ihm 1000 Baht.(25,-€) (Der Ausflug umfasste die umbrella-factory, das Bergdorf Doi Pui und den Tempel.)
Wir sahen uns zuerst das Dorf an. Ein typisches kleines Nord-Thailand-Dorf das mittlerweile aber auch vom Tourismus lebt. Der Ausflug lohnt sich allein schon wegen der Aussicht, immerhin liegt es ca 1800m hoch. Bei einem Bummel durch das Dorf mit vielen Marktständen, Garküchen, Museum und hervorragend angelegtem Terassengarten kann man ganz schnell die Zeit vergessen und fühlt sich in einer ganz anderen Welt.
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Übrigens bringen wir uns mit isan radio in Urlaubsstimmung.
Da macht auch das Bilder anschauen viel mehr Spass.
Der Wat Phrathat Doi Suthep
Man erreicht ihn (faulerweise) über eine Kabinenbahn, die wir aber nicht benutzten. Nicht um die 20 Baht zu sparen, soll man sich doch über die 290 Stufen die von zwei siebenköpfigen Schlangen flankiert werden, langsam dem Heiligtum nähern. Oben angekommen erwartete uns nach 30 Baht Eintritt wieder purer Reichtum. Glänzendes Gold wohin man auch schaute.
Einfach faszinierend.
Trotz vieler Touristen findet man auch hier einen Platz der Ruhe. Wenn man möchte kann man sich hier auch zu Meditationskursen anmelden.
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AW: Im Land des Lächelns
Zu Besuch bei den long necks.
Eingangs erwähnte ich ja schon, dass wir uns nicht nur die schönen Seiten des Landes angesehen haben.
Ein sehr strittiges Thema sind die Padaung Frauen
In Thailand allgemein als "long necks" bezeichnet.
Schaudörfer, Hungerlöhne, Unfreiwilligkeit. Soll man da nun hingehen oder nicht. Wir haben gesucht und zwei Dörfer gefunden in denen man nicht den Eindruck hatte, dass die Menschen in „Schaukästen“ leben. Wobei natürlich klar ist, dass sie nur vom Tourismus leben und das wohl besser als in ihrem eigentlichen Herkunftsland Myanmar, dass ja immer noch durch Krisen, Naturkatastrofen und vom Bürgerkrieg gebeutelt ist.
Dadurch, dass wir nicht hingehen, ist auch niemand geholfen, also waren wir eben dort.
Jedenfalls konnten wir uns einen kleinen Einblick verschaffen, so gut es ging mit den Leuten reden, auch mit den Kindern.
Im zweiten Dorf erschreckte uns aber doch die absolute Armut, so war Petra zwar sehr erschrocken, jedoch nicht verwundert, als sie gleich zu Anfang eine kleine Kinderhand in ihrer Hosentasche hatte.
Diesem Kind konnte man gar nicht böse sein.
Neugierig wie wir waren haben wir uns auch davon (mit Erlaubnis) überzeugt, dass die Halsspiralen echt sind. Einfach weil es so unglaublich aussieht. Auch hatten wir eine bestimmt 6 Kilo schwere Spirale in der Hand und haben bei der Fertigung zugesehen.
Bedrückend ist, dass diese Menschen an ihrem Ort gebunden sind. Nie im Leben könnten sie im Land herum reisen, normale Jobs bekommen, geschweige denn auszuwandern. Zu bedauern sind auch die Kinder die nie eine normale Kindheit verbringen können. Allein Schwimmen im See mit anderen Kindern ist unmöglich. Jedoch kennen sie es nicht anders und machten nicht wirklich einen unglücklichen Eindruck.Das zweite Dorf sah schon etwas ärmlicher aus. Hier wird einem auch bewusst auf welch hohem Niveau wir herum maulen und mit uns unzufriedend sind.
Ein Ort des Nachdenkens.
Hier mal ein paar Bilder die ich mit deren Erlaubnis im Internet zeige.
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Um den Norden besser erkunden zu können haben wir einen größeren organisierten Ausflug mitgemacht.
Mit 11 Leuten plus Fahrer und englisch sprechendem Begleiter ging es über Chiang Rai weiter nach Norden bis zum gldenen Dreieck. (Birma/Laos/Thailand) das waren so 150 km zu fahren jedoch mit Zwischenstops. Weiter nach Mae Sai an der birmaischen Grenze und wieder zurück. 12 Stunden auf Achse die einerseits ganz schön geschlaucht haben, andererseits bei weitem nicht genug waren. Es war auch ganz toll in einer gemischten Gruppe etwas zu unternehmen. Die Teilnehmer kamen aus Israel, Australien, Frankreich, Schweiz, Ägypten und wir.
So hat man während der Fahrzeit auch noch etwas über andere Länder lernen können.
Unser erster Stopp war Chiang Rai, der einstigen Hauptstadt des Nordens. Heutzutage natürlich Basis zahlreicher Touristen die Nordthailand erkunden wollenund vergleichbar ist mit Chiang Mai vor 20 Jahren.
Da unser eigentliches Ziel die Grenze war hielten wir uns hier aber nicht lange auf und besichtigten nur die heißen Quellen. So etwas kannten wir bis jetzt auch noch nicht. Eier kochen und Füße baden einfach mit dem Wasser was aus der Erde kommt.
Also hier nur ein kleiner Stopp.
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Danach gings gleich weiter zu unserem nächsten Stopp von dem wir gar nichts wussten und deswegen um so mehr überrascht waren.
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Wat Rong Khun genannt the white temple
Fortsetzung folgt.
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Der zur Realität gewordene Traum eines lokalen Künstlers ist in jeglicher Hinsicht ein außergewöhnliches Bauwerk. seit 1998 wird an diesem Lebenswerk gebaut, das voraussichtlich erst in einigen Jahrzehnten fertig sein wird. Dennoch ist dies schon jetzt ein Anziehungspunkt der seines Gleichen sucht.
Im Inneren (leider einer der wenigen Orte, an denen man nicht fotografieren durfte) erblickt man zuerst ein riesiges Buddhabild auf einer goldenen Wand, vor der ein weißer Buddha aus Marmor zu schweben scheint. In fantastischen Wandmalereien werden die Dämonen unserer Welt dargestellt: den Krieg der Sterne ebenso wie den 11. September, die Sucht nach Erdöl, Alkohol und Markenwaren, sowie die Macht der Waffen. Dazwischen tauchen immer wieder buddhistische Symbole als Rettungsanker auf.
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Das beste jedoch ist: Man kann hier wahrlich fürstlich aufs Klo gehen.
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Ja, ja, das ist die Toilette. Nach dem Besuch eben dieser gings weiter in den Norden.
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Immer weiter Richtung Norden, bis es wirklich nicht mehr weiter ging. ganz einfach darum, weil wir am Ufer des Mekongs ankamen und eine Brücke weit und breit nicht in Sicht ist.
Aber wir wollten ja eh eine Bootfahrt machen. Da dieser Ausflug uns auf eine laotische Insel führen sollte, mussten wir beim Betreten des Bootes 20 Baht (50 Cent) Imigration bezahlen. Ein Pass war nicht nötig. Dazu gleich mehr.
Warum nun fahren auch reiche Thais hier herauf?
Was ich vorher auch nicht wusste, in Thailand ist Glücksspiel verboten. Da dies aber des Thailänders allerliebste Freizeitbeschäftigung ist, sind doch glatt sehr tüchtige Geschäftsleute auf die Idee gekommen, dass man eben in Birma und Laos zocken könnte.
Und so gibt es eben in Birma und Laos entsprechende Spielsalons.
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Ich betone aber, dass dort wirklich nur die Elite hinfährt. Das gemeine Volk kann sich das ja nicht leisten. Daher wird trotz des Verbots gezockt was das Zeug hält. Zum Beispiel ist in ganz Thailand das auch bei uns beliebte Lotto verbreitet, nur eben am Staat vorbei.
Angst vor der Polizei braucht man in Thailand nicht haben, so lange man die auch mal gewinnen lässt.
So,
wir waren aber nicht zum Zocken hier, wir wollten sehen wie nun dieses Goldene Dreieck aussieht. Wie nicht anders zu erwarten ist die Stelle durch einen alten Bekannten gekennzeichnet.
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Ansonsten ist nicht viel zu sehen, also keine Grenzzäune und der Gleichen.
Da dies hier ein touristischer Anziehungspunkt ist, sind in der Nähe auch zahlreiche Souveniershops und Restaurants. In einem konnten wir uns am vorbestellten Buffet stärken.
Erschreckend waren hier wieder einmal die Behausungen der Leute, ohne die die Restaurants zu machen könnten.
Die Fischer. Noch ärmlicher geht kaum, jedenfalls in Thailand.
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Als wir laotischen Boden betraten gab es erst mal einen Begrüßungsschnaps.
Was heißt einen, wir hätten das Zeugs austrinken können, hat gar keinen interessiert.
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Danach schauten wir uns auf der Insel um. Es sieht hier ziemlich erbärmlich aus, jedoch glaube ich, dass die Leute hier durch die Touristen noch besser leben als in ihrem nicht dem Tourismus erschlossenem Land. Dennoch bedrücken einem die bettelnden Kinder, die erbärmlichen Hütten und die Tatsache, dass sie ohne fremde Gönner kaum mal die Insel verlassen können. Ich hab hier mal nicht zu direkt in die Privatsphäre der Leute fotografiert.
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Wer Interesse hat kann hier auch Postkarten mit laotischer Briefmarke kaufen und sie gleich abschicken, so haben die daheim gebliebenen Verwandten Post aus Laos. Allzu lange hielten wir uns nicht auf. Wir fuhren noch etwas mit dem Boot den Mekong hoch und runter um uns etwas umzuschauen.
Man muss es gesehen haben, aber ich denke zwei mal müssen wir das nicht machen. Interessant wäre, was auch angeboten wird, mit dem Boot den Mekong bis nach Kambodscha herunter zu fahren.
Wieder zurück an Land ging es nach kurzer Pause weiter mit dem Bus entlang der birmaischen Grenze nach Mae Sai auf den Markt.
Das reinste shopping Paradies.
Billig, billiger geht gar nicht, geht aber doch, weil auch hier wird gefeilscht wie die Kesselflicker. Ich sag euch, das macht richtig Spaß, man muss bei allem Handeln nur immer freundlich bleiben. Und nicht handeln geht auch nicht. Dies würde man als Hochnäsigkeit betrachten. Am Besten fährt man wenn man die Hälfte des genannten Preises bietet und dann durch lange, freundliche, geschickte Verhandlung sich in der Mitte trifft.
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Der ganze Ausflug dauerte 12 Stunden und das bei schwülen 32 Grad, wir waren am Abend ganz schön geschlauchtund sprangen erst mal in den pool.
Den nächsten Tag gingen wir dann etwas ruhiger an. Sonntag, in Chiang Mai traditionell immer Chiang Mai walking street. Aber dazu mehr in Kürze.
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Ich muss erst mal etwas anderes dazwischen werfen.
Das Gesicht
In Thailand geht alles darum nicht das Gesicht zu verlieren. Es heißt nicht umsonst das Land des Lächelns. Jeder noch so arme Thai weist dich nicht von seiner Tür. Er teilt mit dir was er hat, lässt dich jedoch nicht ins Haus, da er seine Armut nicht zeigen möchte. Deswegen sieht man in vielen ländlichen Gegenden die Menschen auch vor ihren Hütten essen.
Das Gesicht wahren kann man also nur über Geld, so muss man versuchen aus der Armut herauszukommen. Ein Weg ist Bildung und die funktioniert so:
Die Grundschule bis zur 6. Klasse ist gratis. Es gibt nur zwei Probleme. Erstens muss eine Schuluniform gekauft werden. Wenn man sich die Fischerhütten in meinem letzten Beitrag ansieht, brauch ich eigentlich nicht zu schreiben, dass hier viele schon ihre Probleme haben.
Zweitens müssen die Kinder natürlich auch selbst hinkommen. Gerade im Norden und Nordosten des Landes, welches auch der ärmste Teil Thailands ist, sind gewaltige Wege zurück zu legen.
Für viele Menschen einfach unmöglich. Dazu kommt dass die Kinder dann auch als Arbeitskraft in der Familie fehlen. Auf Reisfeldern und vieles mehr müssen einfach alle ran.
Die Kinder die die Schule besuchen dürfen haben einfach Glück. Die weiterführende Schule kostet dann Schulgeld. Das schaffen dann halt nur die prevelegierteren Familien.
Und gegen entsprechender Spende für die Lehrer gibt’s dann auch noch gute Noten.
Und das ist das Unglaubliche in Thailand, es geht nichts ohne Bestechung. In der Schule fängt es an.
Viele schaffen es einfach nicht ihre Kinder in die Schule zu schicken. So manch ein Vater versucht es mit dem Glücksspiel was nicht selten in die Hose geht.
Andere fliehen in die Stadt. Das sind dann die ganzen Garküchenbetreiber, und Hilfsarbeiter der untersten Stufe.
Und wieder andere schicken halt ihre Mädchen. Viele der Mädchen kommen natürlich auch freiwillig um des Gesichts ihrer Familie wegen. Über Prostitution in Thailand will ich mich nicht zu sehr auslassen. Es gibt nur einige Ungeheuerlichkeiten die wir einfach nicht verstehen. In Bangkok ist zum Beispiel seit vielen Kinderprostitution verboten. Seit dem ist der Badeort Pattaya zum Mekka für Pädophile geworden. Natürlich ist es hier auch verboten. Jedoch verdient die Polizei hier erheblich mit. Kinder die erwischt werden, werden auch bestraft. Meist mit Zurückschicken zu den Eltern. Das Gesicht haben sie erst mal verloren.
Wenn man mal in der Zeitung liest dass ein Tourist erwischt wurde, ist das allemal ein Exempel für die internationale Öffentlichkeit.
Die machen sich ihren Tourismus doch nicht kaputt.
Mädels die Glück haben lernen einen Mann aus der westlichen Welt kennen und kommen so aus dem Land raus. Nur ist nicht jedem Mann klar, dass er nun nicht nur eine Frau sondern eine ganze Familie an der Backe hat. Denn die Frau ist immer ohne Ausnahme bestrebt nun auch den Wohlstand ihrer zurück gelassenen Familie zu steigern.
Dem der Thailand etwas verstehen will empfehle ich mal dieses Buch.
Ich war erst 13
Ich hoffe ich hab euch nicht zu sehr gelangweilt, in Kürze geht’s auch wieder mit unserer Reise weiter.
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AW: Im Land des Lächelns
Sonntags in der Altstadt von Chiang Mai
Ein Markt der ganz besonderen Art.
Die "Chiang Mai walking street"
Sowas haben wir auch noch nie gesehen. Die ganze Altstadt wird zur Fussgängerzone. Nach und nach füllen sich die Strassen mit Ständen, Buden, Verkauf, Snacks, Leckereien, Bühnenprogramm, Menschen, immer mehr Menschen, Musik aus jeder Ecke doch dann, ganz plötzlich eine Lautsprecherdurchsage zu hören in der ganzen Gegend: Erst in Thai dann auf englisch Ladies and Gentlemen, please stand up.
Und es herrscht Ruhe, alles steht still. Wirklich jeder, kein Kind, kein Jugendlicher der sich Späße erlaubt, nichts.
Die Nationalhymne dröhnt aus zahlreichen Lautsprechern. Eine Minute und das Gewühle geht weiter.
Dies findet immer zu Ehren des Königs statt.
Übrigens auch vor jeder Theater oder Kinoaufführung.
Ein Verstoß ist Nichtachtung der Königswürde und wird mit bis zu 5 Jahren Gefängnis bestraft.
(Sollte euch mal ein Geldschein ausversehen vom Wind weggetragen werden, dürft ihr ihn niemals zum Stoppen bringen in dem ihr einen Fuss drauf stellt. Auf jeder Banknote ist der König, das hätte eben die gleichen Folgen.
Mitten im Treiben auch immer wieder Lautsprecherdurchsagen: Chiang Mai walking street, no smoking, no alkohol.
Da läuft niemand mit ner Kippe oder einer Bierflasche herum. Absolute Sauberkeit.
Es macht hier richtig Spaß das bunte Treiben zu beobachten und sich mitziehen zu lassen. Ein einmaliges Erlebnis.
Anhang 73427 Anhang 73425 Anhang 73420 Anhang 73428 Anhang 73421 Anhang 73429 Anhang 73430 Anhang 73426 Anhang 73424 Anhang 73423 Anhang 73422 Anhang 73419
Hier haben wir dann auch eines der nordischen Spezialitäten gegessen, die frittierten Grashüpfer. Schmecken einfach nur ölig und salzig wegen Sojasoße. Von den Würmern und den 5 cm großen Kakerlaken ähnlichen Käfern haben wir dann doch die Finger gelassen.
Ansonsten gibt es auch hier Leckereien ohne Ende.
Anhang 73433 Anhang 73431 Anhang 73435 Anhang 73434 Anhang 73432
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Bevor wir uns vom Norden verabschieden noch ein kleiner Besuch in der Orchideenfarm. Leider darf man hier nichts kaufen. Selbst wenn, darf man die Pflanzen nicht mit in den Flieger nehmen. Dzum Mitnehmen gibt’s welche am Flughafen, die sind schon behandelt aber nicht so schön.
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Trotzdem es hier oben noch jede Menge Sehenswertes gibt, hieß es Abschied nehmen. Viele Leute haben uns natürlich gefragt wo es nun hin geht. Klar haben wir geantwortet, haben uns aber nicht allzu sehr ausgelassen, hat man doch gemerkt, dass viele, gerade ärmere Leute sich nicht mal das Herumreisen im eigenen Land leisten können.
Wir machten uns nun aber auf um mit Zwischenstopp Bangkok nach Trat zu fliegen.
Ein wirklich niedlicher, kleiner, schnuckeliger Flughafen.
Anhang 73547 Anhang 73554 Anhang 73550 Anhang 73549 Anhang 73552 Anhang 73553 Anhang 73551 Anhang 73548
(die Bilder sind falsch beschriftet da sie in meiner Diaschau an anderer Stelle kommen.)
In der Fortsetzung heißt es dann:
Anhang 73555
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Obwohl ich die Bilder ja schon an anderer Stelle gesehen habe- immer wieder faszinierend!
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Danke dir!
Koh Chang
Koh = Insel
Chang = Elefant
Elefanteninsel. Der Name soll durch die natürliche Form der Insel entstanden sein. (Ich kann da aber nichts draus erkennen)
Diese Insel lag lange Jahre als militärisches Sperrgebiet wegen seiner Nähe zu Kambodscha im touristischen Winterschlaf. Erst vor ca 20 Jahren ging es verstärkt los. Einige (Hippie)Unterkünfte zeugen noch heute von der damaligen Zeit. Dadurch, dass die Insel eigentlich nur ein ziemlich hoher Berg ist, ist die touristische Bebauung sehr begrenzt. Zum Glück haben nicht mal Reisebusse auf der einzigen Ringstraße Platz. Dennoch geht es auch hier immer weiter Richtung Luxusurlaub. Noch gibt es günstige Unterkünfte und Restaurants, immer mehr versuchen aber mit den immer höher werdenden Ansprüchen mitzuhalten.
Wir hatten die Hauptzeit unseres Aufenthalts auch einerecht einfache Bleibe.
Hier in der Mitte mit den rosa Balkons.
Anhang 73565
Hauptsächlich waren wir hier um uns von unserer doch anstrengenden Rundreise zu erholen. Dennoch lagen wir hier nicht nur am Strand. Ein wenig die Insel erkunden und und Tagesausflüge lagen auch hier im Programm.
Aber nun genießt einfach erst mal Sonne und Strand.
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Einfach herlich hier. Und was für ein Genuss, frischer geht nicht.
Anhang 73569 Anhang 73571 Anhang 73566 Anhang 73567 Anhang 73570 Anhang 73568
Aber Vorsicht: Zu viel frische Kokosmilch gibt flotten Otto.:biggrin:
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Nur am Strand herum gammeln? Nein, nein das wär doch zu langweilig. Also machten wir mal einen Spaziergang ins Inselinnere.
Und wenn ich meine Liebste zu einem Spaziergang einlade, dann sieht das so aus:
Anhang 73649
Wir ritten eine Weile durch die Natur bis wir an einem Wasserfall ankamen.
Anhang 73654 Anhang 73648 Anhang 73647 Anhang 73653
Hier erfüllte ich mir den ganz persönlichen Wunsch, einmal engeren Kontakt zu so einem Tier zu bekommen.
Am besten geht so etwas bei einem gemeinsamen Bad.
Das war für mich ein richtig tolles Erlebnis.
Anhang 73650 Anhang 73652 Anhang 73651
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Wie süß! Und wie mutig von dir!
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Zitat:
Und wie mutig von dir!
Die Tiere sind ja an Menschen gewöhnt.
Mutig nur, weil die Elefanten keine Pampers tragen.:biggrin:
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Hey Roland, erstmals ein " Herzliches Danke " an deine so großartigen Berichte mit den wunderschönen Bildern. Das ist eine ganz andere Welt, aber so schön,einfach top!!!
LG Hanni:Hallo
PS: Es ist bestimmt schwierig sich auf den Dickhäutern zu halten um nicht ins Wasser zu fallen, großartig gemacht.
Wahrscheinlich warst du mal im früheren Leben, ein " Elefantentreiber " ???:biggrin:
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Übrigens trifft man auch hier wieder unseren alten Bekannten.
Anhang 73656 Anhang 73657
Esgibt auf Koh Chang nur eine Ringstraße. Diese einmal abzufahren lohnt sich allemal. Spottbillig kann man sich überall einen Motorroller mieten und Gas geben.
Vorsicht ist geboten, da erstens in Thailand Linksverkehr herrscht und es zweitens nur eine wirkliche Verkehrsregel gilt: Der Stärkere hat Vorfahrt. Und das nehmen die ernst, die sind irre.
Trotzdem es lohnt sich. Man kann überall anhalten, Tempel besichtigen, etwas shoppen, essen, trinken und vieles mehr.
Seit einiger Zeit gilt in Thailand auch Helmpflicht. (Die meisten haben ihn amm Ellenbogen oder vorne im Körbchen. Solltet ihr kontrolliert werden (die Warscheinlichkeit ist sehr hoch) seit ihr mit einer kleinen Spende (ca 2,-€)an den örtlichen Polizisten dabei. Ihr dürft dann aber weiter fahren, (ohne Helm) schließlich will er euch auf dem Rückweg wieder sehen.
Ach ja, und hier wird getankt.
Anhang 73658
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Zitat:
Zitat von
robinson
Die Tiere sind ja an Menschen gewöhnt.
Mutig nur, weil die Elefanten keine Pampers tragen.:biggrin:
Na das meinte ich ja auch :blink:
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Ist aber gut gegangen.:smile:
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Einen Tagesausflug unternahmen wir dann noch.
Es ging auf Schnorcheltour.
Wir suchten uns eine Tour aus bei der südlich von Koh Chang mehrere kleine Inseln angefahren werden. Positiv war, dass die Boote immer nur zu zwei Drittel ausgelastet wurden. So war es noch recht überschaubar und man hat den ein oder anderen auch noch kenen gelernt.
Allein schon das umschippern der kleinen Inselchen und aus dem Wasser herausragenden Felsen ist total sehenswert. Erstaunlich wie auf den von Salzwasser umgebenen Felsen überhaupt noch etwas wachsen kann.
Leider hatte ich noch keine Unterwasserkamera dabei, so dass ich nur Bilder von der Tour zeigen kann. Bei solchen Ausflügen wird man an Bord natürlich hervoragend kullinarisch verwöhnt. Für solch einen Tagesausflug haben wir ca 20,-€ p.P. Bezahlt. Inclusive Verpflegung, Trinkwasser, Schnorchelnutzung und Transfer vom und zum Hotel.
Lasst euch einfach einmal mit treiben.
Anhang 73693 Anhang 73700 Anhang 73698 Anhang 73695 Anhang 73694 Anhang 73696 Anhang 73697 Anhang 73690 Anhang 73699 Anhang 73692 Anhang 73691
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Mei, Petra u. Roland, ist dat schöööön, etwas ganz besonderes, hattet bestimmt große Freude an dieser schönen Gegend, super!
Schönen Sonntag, Hanni:Hallo
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Für unsere letzten 2 Tage wechselten wir nochmal unsere Unterkunft. Hier ließen wir nochmal richtig die Seele baumeln. Gutes Essen, Thaimassagen, lesen, den Urlaub Revue passieren lassen. Hier fassten wir auch den Entschluss, uns beim nächsten mal wieder hier einzumieten.
Anhang 73707 Anhang 73712 Anhang 73710 Anhang 73708 Anhang 73709 Anhang 73705 Anhang 73706 Anhang 73703 Anhang 73711
Hier noch eines.
http://www.abload.de/img/635.koh_chang_ramayanf9u7b.jpg
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Tja,
was Urlaube so an sich haben, irgendwann heißt es Abschied nehmen. Wir wurden vom Hotel abgeholt, mit Auto und Fähre gings dann zum Flughafen Trat.
Anhang 73723 Anhang 73722 Anhang 73724 Anhang 73725
Hier mussten wir wie alle anderen auch etwas mit dem Gepäck tricksen. Bei den Langstreckenflügen haben wir ja 23 Kilo Freigepäck, im Inland aber nur 20. Also werden viele kleiner Taschen gepackt. Immer rauf auf die Waage, bis 20 Kilo, der Rest geht als Handgepäck. Wie es dann im Flieger aussah hat merkwürdigerweise niemenden mehr interessiert.
In Bangkok angekommen wird noch so einiges in den Koffer gestopft und dann geht’s wieder heim.
Schon einen Tag später steht man mit Sommersachen und einem Temperaturrückgang von 30 Grad wieder in Tegel.
Jede Menge Eindrücke haben wir mitgebracht, positive, die Sehnsucht wecken, aber auch die nicht so schönen Dinge die betroffen machen und nicht mehr vergisst. Bei all den tollen Erlebnissen die wir in 4 Wochen hatten, ist uns aber auch viel bewusster geworden auf welch hohem Niveau wir manchmal herum stönen.
Wie dem auch sei, in viereinhalb Wochen werden wir wieder in Bangkok landen. Diesmal geht es auf dem Landweg in die alten Königsstädte Ayuthaya und Sukhothai, bis wir wieder oben in Chiang Mai angekommen sind. Dort werden wir uns wieder andere Dinge ansehen und dann ausgiebig Badeurlaub machen.
Die 5 Sternchen und die fast 1800 klicks zeigen mir doch, dass meine Mühe für den Reisebericht nicht vergeudet war.
Ich bedanke mich fürs mitlesen. Im Januar könnte ich mich ja überreden lassen diesen Bericht zu erweitern.
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Mach mal Roland, war sehr interessant, wenn auch das Land für mich oder auch Asien an sich schon sehr exotisch ist. So ganz anders halt. Aber vielleicht trefft ihr ja meine Freundin, die seit 5 Jahren auch begeisterte Thailandurlauberin ist (mit Rucksack und auf eigene Faust). Früher noch mit Freund, jetzt als wieder Singlefrau das 2.mal allein - kein Problem.
Dorli
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AW: Im Land des Lächelns
Zitat:
jetzt als wieder Singlefrau das 2.mal allein - kein Problem.
Für alleinstehende Frauen ist Thailand wirklich ein hervorragendes Reiseland.
Für Männer sieht das schon anders aus. Ich werde sogar angequatscht auch wenn Petra neben mir ist.
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AW: Im Land des Lächelns
Der Unterschied würde mich mal interessieren. Warum ist das so?
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AW: Im Land des Lächelns
@Dorli :
Schon vor 35 Jahren ist mein damaliger Chef hauptsächlich aus einem Grund nach Thailand geflogen.
Es grassierte damals der Spruch : Hin mit dem Bums-Bomber, zurück mit dem Tripper-Klipper.
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AW: Im Land des Lächelns
Prostitution ist zwar mittlerweile verboten, dennoch extrem weit verbreitet und wie ich schon schrieb geduldet. Die Touristengegenden sind überschwemmt mit Mädels, meist auch dem nordöstlichen armen Isaan.
Natürlich gibt es weltweit Männer die das ausnutzen, jedoch auch genug die damit nichts zu tun haben wollen.
Viele Urlauber, auch an den Stränden an denen wir waren, nehmen sich ein Mädchen die den ganzen Urlaub bei einem bleibt. Begleitung am Strand, Essen gehen, Besichtigungstouren,... und die Nächte.
Natürlich lassen sich die Frauen komplett versorgen. Essen, Klamotten, Schmuck, Spielsachen für die Kinder,...und natürlich Kohle. Solange die Frauen jung sind verdienen sie nicht übel.
Und so kommt es eben, dass diese Mädels ständig auf Suche nach neuen Kunden sind. Es ist schon ok, ein freundliches nein reicht meistens, nervt nur wenns zu viel werden.
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AW: Im Land des Lächelns
Das dies ein Problem ist, war mir schon klar, auch die Flugzeuge mit Männerüberschuss Richtung Thailand. Aber warum ist es als alleinreisende Frau so geeignet? Hat man da wenig zu befürchten, Kriminalität, Anmache, ect.?
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AW: Im Land des Lächelns
Zitat:
Hat man da wenig zu befürchten, Kriminalität, Anmache, ect.?
So ist es. Du wirst überall hilfsbereite freundliche Menschen antreffen. Von Männern wirst du nicht belästigt. Da denk ich nur an andere Länder wie Marokko, Tunesien, und co.
Kriminalität gibts dort natürlich genauso wie hier auch. Die wirst du aber kaum zu Gesicht bekommen.
In Thailand kannst du bedenkenlos mit dem Rucksack durchs ganze Land reisen. Du wirst auch viel allein Reisende Frauen kennen lernen. (Haben wir auch.
Wir haben auch in Hotelzimmern unsere Uhren, Kleingeld auf dem Tisch liegen lassen. Ebenso kein Problem wie ich oft meine ganze Fotoausrüstung im Zimmer, Minibussen oder Booten hab liegen lassen.
Das einzige worüber man sich klar sein muss: Die wollen dein Geld. Du musst handeln und du darfst nicht auf jeden hören. Hast du im Vorfeld ein Tip bekommen wo man günstig essen kann, dann geh da hin und lass dir von einem Einheimischen nichts anderes empfehlen. Es kann nur teurer werden. Die Leute bekommen Prämien.
Über Bus, Taxi, Eintrittspreise muss man sich vorher mal sachkundig machen. Logisch wollen die dich abzocken.
Du bist dort ein Farang, bedeutet eine Langnase. Das sind alle Mitteleuropäer, Nordamerikaner, Australier und Neuseeländer.
Allein die Tatsache, dass du dich in ihrem Land aufhalten kannst macht dich reich. (Ein normal arbeitender Thailänder wird sich im Leben niemals einen Urlaub in Deutschland leisten können.)
Ich kann Thailand als Reiseland wirklich empehlen. Es gibt so viel zu sehen und zu entdecken.
Sollte noch jemand Fragen haben, zum Land, zu meinem Reisebericht, ich antworte gerne.
Mir fällt ein, dass ich mal probieren müßte Fotos einzuscannen. Ich war nämlich vor 18 Jahren schon dort, hab halt leider nur herkömmliche Bilder.
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AW: Im Land des Lächelns
Klasse Bericht, Robinson!!!
Vielen Dank - Du bringst Thailand vielen Leuten hier um einiges näher - Merci.
lg - der peppi
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AW: Im Land des Lächelns
Wir schreiben das Jahr 1782 B.B.E (Before Buddhist Era)
Im heiligen römischen Reich deutscher Nation befinden wir uns zu dieser Zeit in etwa im Jahr 1238 n.Chr. Hier regiert im Moment König Friedrich II. Von Berlin soll aber noch lange nicht die Rede sein.
Ich, Khun Bang Klang Thao habe gerade mein Volk vom Joch der Khmer befreit, rufe das Königreich Sukhothai aus und nenne mich fortan König Sri Indraditya. Ich und nach mir meine beiden Söhne Ban Mueang und Ramkhamhaeng regierten gerecht und mit Großzügigkeit unserem Volk gegenüber. So konnten wir unser Königreich so weit ausdehnen, dass es in etwa dem euch bekannten Thailand glich.
In meiner Hauptstadt Sukhothai, ließ ich nicht nur meine Paläste errichten sondern huldigte auch unserem heiligen Buddha mit zahlreichen Tempeln.
Mein Sohn entwickelte auch die erste Thaischrift die unendlich Gültigkeit haben soll.
In der ersten Schrift heißt es:
Dieses Sukhothai ist gut. In den Gewässern gibt es Fische.
Auf den Feldern wächst der Reis. Wer mit Elefanten handeln
möchte, handelt. Wer mit Pferden handeln möchte, handelt.
Wer mit Gold und Silber handeln möchte, handelt.
Die Gesichter der Bürger leuchten.
Nun soll es aber 774 lange Jahre dauern, bis sich Petra und Roland aus der nun genannten Bundesrepublik Deutschland auf meine Spuren begibt.
Was ist geblieben?
Aus der einstigen Hauptstadt Sukhothai wurde ein historical park. Ein Gelände von etwa zwei mal zwei Kilometern ist zu einer wahren Oase der Ruhe geworden. Die Ruinen der Paläste und Tempel zeugen noch heute von der Größe des damaligen Königreches. Mit geliehenen Fahrrädern kann man sich den ganzen Tag von einem interessanten Ort zum nächsten begeben, Picknick machen, Kleinigkeiten essen und einfach die Ruhe genießen. Von Massentourismus ist hier nicht die geringste Spur.
Lassen wir mal ein paar Bilder sprechen.
http://www.abload.de/img/65.sukhothai_bearbeit3yqj7.jpg
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AW: Im Land des Lächelns
Hallo Roland,
wenn ich Deine Bilder sehe dann werde ich an eine andere Tempelanlage erinnert. Angkor Wat! Wir waren gerade 4 Wochen in Kambodscha und sind aus dem Staunen nicht mehr raus gekommen. Schöne Bilder.
Viele Grüße
Suska
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AW: Im Land des Lächelns
Gut dass du mal die Bilder hier zeigst. So ist deutlich zu sehen, dass schon im alten Sukhothai die Khmer Spuren hinterlassen haben. Siehe mein 2. Bild.
Angkor Wat steht auch noch auf unserer Reiseliste, muss aber noch eine Weile warten.
Die Liste ist lang
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AW: Im Land des Lächelns
Aber die Geschichte nimmt auch hier ihren Lauf. So ließ sich Sukhothai nicht lange halten. Machtspiele, Intrigen, viel unterschiedliche Völker, Kriege ließen Sukhothai bald in Vergessenheit geraten.
So konnte schon 1351 n.Chr. König Ramathibodi das Königreich Ayuthaya mit dessen gleichnamiger Hauptstadt gründen. Von Ayuthaya (ca 70 km nördlich vom heutigen Bangkok) aus konnte dieses Königreich in 400 Jahren zum Königreich von Siam ausgeweitet werden. Nicht lange und sie trieben nicht nur mit ihren Nachbarländern Handel, sondern auch mit den fernen Europäern wie Portogiesen, Hölländer, Spanier und Franzosen.
Erst 1767 wurde Ayuthaya von den Birmaen zerstört.
Das vereinigte Königreich Thailand wie wir es kennen, gibt es ja erst seit 1949.
Nun, auch hier waren wir etwas spät dran. Ayuthaya längst kein Machtzentrum mehr, ist dennoch eine beeindruckende 80 000 Einwohner zählende quirlige Stadt, die sehr vom Massentourismus geprägt ist.
In der ganzen Stadt verteilt sind die Zeugnisse der damaligen Pracht an Hand der wiederhergestellten Ruinen zu erkennen und zu bewundern. Verweilt man an den einzelnen Orten kann man sich gedanklich gut in die Vergangenheit zurück versetzen.
Ayuthaya ist mittlerweile Weltkulturerbe, daher ist es erschreckend wie wenig heute für den Erhalt der Anlage getan wird. Durch das alljährliche Hochwasser werden manche Ruinen ohne Hilfe nicht mehr lange stehen. Auf den Bildern eindrucksvoll zu sehen, nicht dass jemand denkt ich hätte die Kamera schräg gehalten.
Da unser Hotel etwas abseits lag mieteten wir uns eine Limosine mit samt Fahrer und ließen uns von einer Sehenswürdigkeit zur anderen fahren.
Anhang 75502
Ich zeig euch mal ein paar Bilder damit ihr euch selbst einen kleinen Eindruck verschaffen könnt. Wir haben uns die 5 wichtigsten Sehenswürdigkeiten, verteilt in der ganzen Stadt ausgiebig angesehen. Bei ständigen 32 Grad im Schatten, waren wir am Ende reichlich ausgelaugt aber fantastischer Stimmung.
Anhang 75498 Anhang 75487 Anhang 75494 Anhang 75495 Anhang 75491 Anhang 75496 Anhang 75500 Anhang 75505 Anhang 75503 Anhang 75499 Anhang 75490 Anhang 75489 Anhang 75488 Anhang 75501 Anhang 75506 Anhang 75497 Anhang 75504 Anhang 75492 Anhang 75493
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AW: Im Land des Lächelns
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AW: Im Land des Lächelns
Die letzten beiden größeren Beiträge waren ja eher etwas geschichtlich geprägt. So will ich nun mal versuchen etwas mehr Urlaubsstimmung zu vermitteln. Zunächst sei gesagt, dass unsere Reiseroute in umgekehrter Reihenfolge statt fand, erst Ayuthaya dann Sukhothai.
In Berlin bei Schnee und Minusgraden in Sandalen und Sommerjäckchen zum Flughafen war doch noch recht unangenehm. Zahlte sich aber schon beim Zwischenstopp in Abu Dabi und erst recht in Bangkok aus. Mussten viele andere erst mal zusehen wie sie Wintermäntel und Stiefel verstauen, konnten wir uns gleich an die frische Luft begeben. Sofern man in Bangkok von frischer Luft reden kann. Es war so gegen 20:00 Uhr als wir in ein Taxi stiegen, dass uns ins 70 Kilometer nördlich von Bangkok gelegene Ayuthaya brachte. Für ca 33 Euro kamen wir gegen zehn ziemlich fertig in unserem Hotel an. Nur noch eine Kleinigkeit essen und ab ins heiß ersehnte Bett.
Unseren ersten Tag hier in Ayuthaya habe ich ja schon beschrieben, nach dieser doch recht anstrengenden Tour relaxten wir etwas am pool. Wir haben übrigens absichtlich alle unsere Hotels mit Pool gewählt, da wir wussten, dass unsere Ausflüge anstrengend werden und wir etwas Ausgleich haben wollten.
Natürlich sahen wir uns hier nicht nur Tempel und Ruinen an, auch die Stadt wollten wir sehen. Am schönsten war es abends wenn es nicht mehr ganz so heiß ist und das Stadtleben seinen Gang nimmt. Märkte, Rummel, Strassenessen, Geschäfte, man kann sich endlos treiben lassen.
Ein ganz neues Erlebnis war für uns, Suppe zum selber machen. Man kann sich seine Zutaten aussuchen und sich dann nach und nach seine Suppe zubereiten und essen. Das war der reinste Genuss.
Anhang 75536 Anhang 75535 Anhang 75537
So sind die Abende auch schnell zur Nacht übergegangen. Spaß machte es auch nachts noch in barfuß in Latschen, kurzer Hose und T-Shirt herumzulaufen und an den Schnee zu Hause zu denken.
Am nächsten Tag lag dann ein besonderer Ausflug vor uns von dem ich nächstes mal berichte.
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AW: Im Land des Lächelns
Hat ne Weile gedauert, aber nun gehts weiter.
Vor dem Urlaub lasen wir im Reiseführer vom Bang Pa In Sommerpalast, etwa 20 Kilometer südlich von Ayuthaya. Dieser Palast wurde im 17. Jahrhundert von den Königen Ayuthayas erbaut. Er geriet natürlich in Vergessenheit als Bangkok Königsstadt wurde. Neu entdeckt wurde er dadurch, dass sich im zweiten Weltkrieg die Königsfamilie dorthin zurück zog.
Nun überlegten wir, wie wir am besten dort hinkommen. Da wir den Tag zuvor die Stadt und deren Tempel mit dem Auto erkundeten und der Bang Pa In am Fluss liegt, entschieden wir uns für eine Bootfahrt. Ist viel teurer als mit dem Auto, da ganz einfach der Sprit viel teurer ist zumal der Rückweg ja 20 Kilometer Fluss aufwärts führt. Für uns mit ungefähr 60,-€ dennoch ein erschwinglicher Tagesausflug.
Zunächst bestaunten wir natürlich wieder das Leben am Wasser. Ich hab nicht alles fotografiert. Hier im Fluss wurden die Kinder nebst Hunde gewaschen, ebenso wie die Wäsche. Kinder spielten im Wasser winkten uns zu. Trotz der zum Teil ärmlichen Behausungen zeigte sich ein dennoch fröhliches Leben.
Anhang 75607 Anhang 75610 Anhang 75609 Anhang 75608 Anhang 75611
Ich schätze mal wir brauchten eine Stunde um am Ziel zu sein.
Das Boot legte an und wartete natürlich so lange bis wir mit unseren Erkundigungen fertig waren.
Zunächst fuhren wir mit einer einfachen Seilbahn Anhang 75613 Anhang 75612 zum anderen Ufer in die dortige Klosterschule.
Erstaunt waren wir doch über die Ähnlichkeit zur Kirche. Hier sollen beim Bau europäische Einflüsse zur Geltung gekommen sein.
Anhang 75615 Anhang 75616 Anhang 75617 Anhang 75614
Wieder zurück auf der anderen Flussseite begaben wir uns in den Sommerpalast. Lauffaul wie wir Touristen nun mal sind, gönnten wir uns hier ein Mamamobil.:biggrin:
Anhang 75629
So lies ich mich von Petra durch die Anlage chauffieren damit ich mich um Fotos kümmern konnte. Ich erzähl jetzt mal nicht so viel über den Sommerpalast, ich hab ja den Link gesetzt. Uns hat es nicht nur geschichtlich interessiert, wir fanden die Anlage als solches einen Ort der Ruhe in dem man gut verweilen kann. Am Nachmittag machten wir uns dann wieder auf zum Boot um den Rückweg nach Ayuthaya anzutreten.
Anhang 75618 Anhang 75619 Anhang 75622 Anhang 75620 Anhang 75621 Anhang 75623
Den Abend verbrachten wir dann wieder in der Stadt, ein letztes mal den Trubel genießen. Am nächsten Morgen ging es mit dem öffentlichen Überlandbus weiter nach Sukhothai. Sechs Stunden im klimatisierten Bus für etwa 350 Kilometer, ein angenehmes Reisen.
Anhang 75624
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AW: Im Land des Lächelns
Am Nachmittag kamen wir in Sukhothai an. Auch hier hatten wir absichtlich ein Hotel mit Pool. Hier hatten wir Glück mit einer richtig schönen Hotel / Bungalow Anlage.
Nachmittags Entspannung am Pool, abends lecker Buffet, schließlich brauchten wir Kraft für den folgenden Tag, den ich ja eingangs schon beschrieb. Nach der zweiten Nacht ging es dann wieder mit dem Bus weiter nach Chiang Mai.
Ein Mega high light hier war unser Kochkurs. Wir waren fünf Teilnehmer. Jeder durfte sich aus einem Kochbuch (das man dann auch mitbekam) 5 verschiedene Speisen aussuchen. Gemeinsam ging es dann auf einen Markt den wir als Touris niemals gefunden hätten. Dann wurde nach und nach jede Speise unter Anleitung zubereitet und natürlich auch gegessen. Von neun bis nachmittags um vier, wir wären beinah geplatzt. Dadurch dass wir hier beide sehr aktiv waren habe ich auf Bilder verzichtet. Für Fotos hätte ich nicht mit kochen können. So bleibt dies einzig in unserer Erinnerung.
In Chiang Mai selbst schauten wir uns Dinge an, die ich im letzten Reisebericht schon erwähnte, so bleibt von einem weiteren Tagesausflug in die Berge zu berichten.
Aber dazu dann das nächste mal.
Auf dem Markt.
Anhang 75628 Anhang 75626 Anhang 75627 Anhang 75625
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AW: Im Land des Lächelns
Roland ,
was ist denn ein Mamamobil?
Danke für deinen Bericht und die schönen Fotos, mir gefallen am besten die von eurer Flussfahrt!
Grüsse Sabine
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AW: Im Land des Lächelns
Gut aufgepasst, hatte an dieser Stelle das Foto vergessen.
Ist jetzt aber drin.
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AW: Im Land des Lächelns
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AW: Im Land des Lächelns
Wieder einmal brauchten wir ein Auto.
Nichts einfacher als das. Einfach einen Tuk Tuk Fahrer gefragt ob er eines hätte. Hatte er.
Beschrieben was wir wollen, Preis aushandeln und für den nächsten Morgen verabredet.
Bei solchen Sachen braucht man auch keine Angst vor Abzokke, Betrügereien oder ähnliches haben. Man muss nur gut verhandeln können, jedoch nur so, dass beide Seiten glücklich sind. Bezahlt wird grundsätzlich erst am Ende des Ausflugs. So kann man ganz entspannt seine Besichtigungen, Wanderungen oder was auch immer unternehmen, der Fahrer wartet geduldig. Immerhin hat er ja noch kein Geld bekommen.
Dieser Ausflug führte uns etwa 100 Kilometer nördlich von Chiang Mai in die Berge. In etwa 2000 Metern Höhe liegt Chiang Dao mit dem gleichnamigen weit verzweigten Höhlensystem.
Diese Höhlen (neben einem Tempel aus jüngerer Zeit) dienen schon immer der religiösen Verehrung und Meditation. Ein Teil der Höhlen ist ausgeleuchtet, für weitere Teile werden Laternen vermietet. Es macht jedoch Sinn sich für wenig Geld einen Guide zu nehmen.
Ich zeig einfach mal Bilder.
Anhang 75639 Anhang 75645 Anhang 75642 Anhang 75641 Anhang 75643 Anhang 75644 Anhang 75640 Anhang 75638
Danach spazierten wir gemütlich durch die schöne Umgebung, tranken regionalen Tee und genossen die Natur.
Anhang 75649 Anhang 75647 Anhang 75651 Anhang 75646 Anhang 75648 Anhang 75650
In der Zwischenzeit erkundigte sich unser Fahrer schon nach einem in der Nähe gelegenen Meditationstempel von dem wir im Reiseführer lasen, jedoch auf keiner Karte finden konnten.
Da er Erfolg hatte konnten wir weiter fahren noch ein kleines Stückchen höher in die Berge. Hier mussten wir 510 Stufen zu diesem auch in eine Höhle eingebauten Tempel hoch laufen.
Absolute Ruhe, ganz langsam Stufe für Stufe hoch laufend, begegneten wir nur ein paar Mönche. Keine anderen Touristen, warum auch immer. Oben angekommen genossen wir die tolle Aussicht, das Grün um uns herum. Ein Ort an dem man wirklich zur Ruhe kommen kann.
Auch hier wieder ein paar Eindrücke.
Anhang 75661 Anhang 75653 Anhang 75654 Anhang 75652 Anhang 75662 Anhang 75655 Anhang 75660 Anhang 75657 Anhang 75656 Anhang 75658 Anhang 75659
Zufrieden mit dem was wir gesehen haben, machten wir uns auf den Heimweg. Entspannung am pool, zum Essen und shoppen in die Stadt.
Den nächsten Tag verbrachten wir mit einigen kleinen Besichtigungen und Besorgungen in der Stadt. Einen Tag später ging es dann mit dem Flieger auf unsere Badeinsel Koh Chang. Von hier hatte ich ja vom letzten Urlaub schon berichtet, kleine highlights gibt es aber dennoch in Kürze.
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AW: Im Land des Lächelns
Wir sind mittags von Chiang Mai mit Umsteigestop in Bangkok nach Trat geflogen um dann mit der letzten Fähre auf Koh Chang anzukommen. Gegen 20:00 Uhr waren wir im Hotel. Da es mittlerweile schon der 23.12. war machten wir uns jedoch gleich noch mal auf den Weg. Erst mal lecker essen, dann erste Einkäufe.
Aber ich will mich gar nicht in Kleinigkeiten, oder sich immer wiederholenden Dingen auslassen, das kennt ja jeder von allen Badeurlauben egal wo man ist.
Ein Höhepunkt, oder besser gesagt zwei waren für uns zum ersten mal Weihnachten und Sylvester unter Palmen. Den 24. und 31.12. verbrachten wir somit auch am Strand. Entspannung pur und Vorfreude auf das jeweilige von uns mitgebuchte Galadinner mit Showprogramm. Es ist gerade an Heiligabend eine völlig andere Stimmung, nichts von kirchlich typisch weihnachtlicher Stimmung wie wir es kennen. Hier läuft alles auf Party hinaus.
So will ich euch einfach mal ein paar Bilder zeigen damit ihr euch einen Eindruck machen könnt. Ich leg dabei mal Weihnachten und Sylvester zusammem, da beides sehr ähnlich von statten ging.
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Auf Bild 108 zu sehen, die für Thailand so berühmten Ladyboys. Gehören natürlich zu jeder show.
Insgesamt sehr ungewöhnliche Weihnachten und Sylvester, aber so unter freiem Himmel war das einfach mal ein Erlebnis.
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AW: Im Land des Lächelns
Unser Hauptanliegen hier auf der Insel war ja zur Ruhe zu kommen. Nach einem ganzen Jahr durchgehender harter Arbeit wollten wir nach unserer kleinen Rundreise uns wirklich erholen. So verbrachten wir unheimlich viel Zeit an verschiedenen Stränden
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und am Pool.
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Dennoch tut etwas Abwechslung gut, so unternahmen wir, wie letztes Jahr auch schon, einen Schnorchelausflug. Diesmal buchten wir uns für einen Tag auf der Thaifun ein.
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Ein tolles Schiff, super Crew und fantastisches Essen und Unterhaltung. Es wurden fünf verschiedene vorgelagerte Inseln zum Schnorcheln angesteuert. So gestaltete sich der Tag recht unterhaltsam, abwechslungsreich und interessant.
Hoch interessant fanden wir auch, dass uns zum ersten mal richtig ein Seeigel gezeigt und erklärt wurde. Augen, Mund mit Zähnen alles konnte man sich genau betrachten. Die Stacheln mit ihren nicht sichtbaren Widerhaken die, wenn man sie zwischen den Fingern zerreibt einfach zerpulvern.
Anschließend wurde der Seeigel natürlich wieder ins Wasser gelassen.
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AW: Im Land des Lächelns
Natürlich probierte ich bei diesem Ausflug auch meine Unterwasserkamera aus.
Die Ergebnisse sind eher bescheiden. Zu diesem Thema mach ich aber noch einen extra Thread auf und muss hier nicht diskutiert werden.
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Alles in allem ein sich immer wieder lohnender Ausflug bei dem man dann auch noch einen tollen Sonnenuntergang auf dem Boot genießen kann.
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AW: Im Land des Lächelns
So,
jetzt mal etwas Stimmung.
Karaoke zum mitmachen.
Könnts ja mal versuchen.:smile:
http://www.youtube.com/watch?v=vvFyhA2gh9Y
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AW: Im Land des Lächelns
Die etwas lngere Sendepause bitte ich zu entschuldigen. Berufliche Veränderungen die viel Arbeit mit sich brachten und unserer zwischenzeitlicher Umzug in unsere Sommerresidenz schränkten mich doch etwas ein.
Da unser Hauptaugenmerk in diesem Urlaub jedoch auf Erholung stand, ist auch nicht allzu viel passiert. So kann ich nun unseren Reisebericht zu Ende bringen.
Die erste von den drei Wochen hier auf der Insel verbrachten wir hauptsächlich an dem Strand der am nächsten an unserem Hotel liegt. (unser Hotel liegt nicht direkt am Strand, hat aber einen ständigen gratis Shuttleservice zum Strand eingerichtet.)
Mit einem guten Buch und mitgebrachten Zeitschriften genossen wir hier die Ruhe. Zwischendurch ein leckerer Snack oder einen drink. So kann man das Leben genießen.
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Ab Januar gab es leider eine riesige Russeninvasion. Wir haben sicherlich nichts gegen andere Nationalitäten, immerhin sind wir dort selbst Ausländer. Aber das was da aus Russland kommt ist so eine eingebildete, unfreundliche, hochnäsige laute, freche Bevölkerungsschicht, die im geballten Auftreten einfach nicht zu ertragen ist.
So verlegten wir unsere Sonnentage an einen anderen Strandabschnitt mit gemischtem Publikum.
Liege, Wasser aber auch ausgedehnte Spaziergänge und ständig wechselnde Restaurants. So verbrachten wir beide noch zwei Wochen. Zwei sehr schöne Wochen, haben wir doch zu Hause nie so viel Zeit für uns allein.
Tja, nach vier Wochen Urlaub hieß es dann wieder Abschied nehmen was uns diesmal besonders schwer fiel. Am Strand laufen ja ständig diese Souvenier- und Modeschmuckverkäufer/innen herum. Mit einer Frau (aus dem ärmlichen Norden) und im Laufe der Zeit mit ihrer ganzen Familie entwickelte sich eine richtig herzliche Freundschaft.
Nun konnten wir eben nicht versprechen, dass wir uns jemals wieder sehen werden. Im Moment planen wir jedenfalls nicht wieder dort Urlaub zu machen.
Die Welt ist noch so groß und wir wollen noch so einiges davon kennen lernen.
Klar, Kreta lässt uns nicht ganz los, so sind wir im Juni erst mal wieder auf der Insel.
Im November besteigen wir jedoch einen Flieger der uns nach Vietnam führen wird.
Wenn gewünscht kann ich dann natürlich auch von dieser Reise berichten.