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Franks Reisebericht Kreta 2012
:Hallo
Liebe Kretafreunde,
wie immer in der Weihnachtszeit finde ich "zwischendurch" die Zeit mal wieder unsere Erlebnisse und Aktivitäten aus dem letzten Kretaurlaub zu beschreiben.
In diesem Jahr möchte ich mal etwas probieren. Ich würde zwei Bilder einstellen und Ihr könnt dann zunächst einmal raten, worüber ich nachfolgend berichten werde, bzw. wo wir denn wohl waren - hoffe es findet Anklang und Ihr habt Spaß.
So dann will ich mal loslegen und die ersten beiden Bilder einstellen.
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Servus FranK!
Ich tippe mal auf die Sfakia!
lG
Steffy
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AW: Franks Reisebericht Kreta 2012
bei Frati???
Gruß Michael :Hallo
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AW: Franks Reisebericht Kreta 2012
Klar ganz klar Frati.
Grüße Gegge
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AW: Franks Reisebericht Kreta 2012
Zitat:
Zitat von
Frank Joachim
wie immer in der Weihnachtszeit finde ich "zwischendurch" die Zeit mal wieder unsere Erlebnisse und Aktivitäten aus dem letzten Kretaurlaub zu beschreiben.
Hallo Frank,
das müsste mir mal passieren, dass ich zu Weihnachten auch noch Zeit für Reiseberichte finde :biggrin:
Deine Idee ist gut, schaun wir mal, ob es auch funktioniert. Ich habe so ein kleines Bedenken, dass die Übersichtlichkeit darunter leiden könnte. Aber probieren wir es einfach mal aus.
Frank
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AW: Franks Reisebericht Kreta 2012
Weil ich ja vor Weihnachten so viel Zeit habe, habe ich mal gesucht. Nur bei mir war das grüner im Mai. :blink:
Grüße Gegge
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AW: Franks Reisebericht Kreta 2012
Michael und Gegge liegen richtig - zumindest mit dem Bild welches Frati zeigt. Zu dem anderen Bild schreibe ich gleich noch im Bericht.
Sonntag, 10.06.2012, Abreise von Düsseldorf nach Heraklion
Unser Wecker klingelte diesmal schon um 03:55 Uhr. Unsere Maschine von tuifly war für 05:50 Uhr geplant. Nachdem wir am Vortag den Vorabend-Check-In genutzt hatten, konnten wir heute ganz gelassen zum Flughafen gehen. Da wir nun wirklich nicht weit vom Flughafen entfernt wohnen und auch nicht mir Regen zu rechnen war, entschlossen wir uns für den kurzen Fußweg. So haben wir gleichzeitig die Wanderschuhe eingelaufen. Der Start der Maschine verzögerte sich dann etwa 20 Minuten, was unserer schon seit längerem bestehenden Vorfreude keinen Abbruch tat. Die „verlorene“ Zeit machte der Flieger dann in der Luft wieder wett. Wir waren im Vorfeld auch schon gespannt, ob wegen der anhaltenden Diskussionen um die Griechenlandkrise und der damit verbundenen lancierten „Deutschfeindlichkeit“ die Maschine gar nicht ausgebucht wäre. Nun, dieser Flug war bis auf den letzen Platz besetzt. Beim Anflug auf Heraklion war ich dann jedoch schon etwas geschockt. Da kann man bei der Flugschleife über die bekannten Touristenorte wie Chersonisos auf die Strände und Poolanlagen schauen. Leer! Das habe ich so noch nie gesehen. Es scheint so, als wäre Kreta wirklich schlimm vom einbrechenden Tourismus betroffen.
Am Flughafen jedenfalls werden wir sehr freundlich vom Flughafenpersonal begrüßt. Keine Spur von schlechter Stimmung. Genauso nett ging es am Schalter 26 weiter. Hier nahmen wir von Maria unseren Mietwagen inklusive einer Flasche Begrüßungswein von autocandia entgegen. Diesmal ein kleiner blauer Suzuki-Jeep „Jimny“ mit weißem Verdeck. Bei etwas über 30 Grad natürlich keine Frage, dass wir das direkt aufmachten. Kaum eingestiegen stellte sich sofort das Gefühl von „jetzt beginnt der Urlaub“ aber auch, „hier bin ich zu Hause“ ein. Unser Ziel lag am Strand von Kerames. Ein für uns bis dato unbekanntes Fleckchen Kreta. Zunächst einmal über die Nationalstraße 90 in Richtung Rethymnon. Die Straßenbauarbeiten aus dem vergangenen Jahr waren alle abgeschlossen. Der Verkehr deutlich beruhigt, was aber wohl auch am Sonntag lag. Wobei auch nur sehr wenige Mietwagen zu sehen waren, dafür mehr schwere Motorräder. Von Rethymnon aus ging es dann auf die Straße nach Spili in Richtung Süden. Etwa 4,5 km hinter Spili geht dann eine Straße beim Dorf Kissu Kampos nach rechts in Richtung Kerames ab. Die Straße führt durch die Dörfer Aktounda, Vatos, Arnaktos und Drimiskos. In Drimiskos sahen wir dann auch einen Abzweig nach Preveli. Diese Straße soll jedoch in einem sehr schlechten Zustand sein. Unser Weg führte uns weiter in Richtung Kerames, durch Kerames hindurch bis wir schließlich unser Domizil für die nächsten 10 Tage erreichten. Das „Anatholika-House“. Das Haus liegt oberhalb der kaum befahrenen Küstenpiste (Straße kann man das hier nicht mehr nennen). Unseren Jeep parkten wir unterhalb einer Palme auf dem Grundstück im Schatten. Wie wir es schon aus anderen Aufenthalten gewohnt waren, steckte der Schlüssel im Haus. Wir mussten nur aufschließen. Das Haus selbst bietet uns eine große Küche, zwei Schlafräume, ein Badezimmer mit Dusche, Sat-TV, Klimaanlage, Waschmachine, Grill u.s.w.. Alles in allem sauber, einfach und dennoch recht komfortabel. Der Blick von der überwachsenen eigenen Schattenterrasse auf das Lybische Meer hinaus ist fantastisch. Der Strand ist fußläufig in einer Minute erreichbar. Am heutigen Sonntag hielt sich dort nur eine griechische Familie mit ihren zwei Kindern zum Baden auf.
Nach dem ersten optischen Eindruck räumten wir unsere Sachen ein und machten uns auf den Rückweg nach Spili um dort im Supermarkt noch etwas einzukaufen. Etwa 35 Minuten benötigt man mit dem Wagen bis dorthin. Der erste Supermarkt nach Ortseinfahrt auf der rechten Seite, von Rethymnon aus kommend gesehen, bietet eigentlich alles was man so braucht. Mit freundlicher Unterstützung der Inhaberin, die mit ihrer Mutter (eigene Mutmaßung) im Laden saß, füllten wir nach und nach unseren Einkaufswagen. Letztlich schlug der Einkauf mit 148.-€ zu Buche. Die Preise waren schon ziemlich happig. Z.B. 3,40€ für 250gr. Butter, 4,72€ für ein großes Glas Nutella, 6,70€ für einen Liter Olivenöl…
Aber wir haben Urlaub und wollen gar nicht über die Preise diskutieren. Die Menschen hier haben Sorgen genug. Wir haben jedenfalls noch eine große Flasche vom hauseigenen Raki geschenkt bekommen. Nette Geste. Außerdem war der sehr lecker und angenehm mild, wie wir später auf unserer Terrasse feststellten. Hier machten wir es uns nach dem Einkauf dann auch erst mal gemütlich. Gegen 18:00 Uhr erschienen dann Eleni und Manoli, unsere eigentlichen Vermieter. Beide sprachen etwas Englisch, so dass wir uns problemlos verständigen konnten. Die noch fehlenden Bedienteile für die Klimaanlage wurden umgehend gebracht und den fehlenden Ton am Fernseher reparierte Manoli mit einem kräftigen Ruck am Scartkabel. Alles perfekt! Den Tag ließen wir nach einem kurzen Spaziergang zum Strand mit breitem Grinsen und Getränken auf der schönen Terrasse ausklingen.
Montag, 11.06.2012, Rundwanderung Frati – Mixorrouma - Frati
Die erste Nacht verlief für uns etwas unruhig. Das lag jedoch weniger an der ungewohnten Ruhe, als vielmehr an den sehr harten Matratzen. Ich hatte einige Probleme auf der Seite zu liegen und Claudia hatte sich den Nacken „verlegen“. Gegen 08:30 Uhr ging es dann raus aus den Betten und auf die Terrasse. Der Blick aufs lybische Meer war schon imposant. Da zogen riesige Dunstschwaden in den Himmel und hüllten teilweise die Küste in eine Art Wattekissen. Bereits in der Nacht bzw. zum Sonnenaufgang hatte das wohl schon begonnen. Die Scheiben unseres Jeeps waren richtig nass und auch die Sitzkissen auf der Terrasse waren etwas klamm. Insgesamt hatte es sich dadurch merklich und angenehm abgekühlt. Unser Frühstück genossen wir also mit Blick auf dieses Naturschauspiel.
Für heute hatten wir geplant zunächst von unserem Haus aus die Küstenpiste weiterzufahren in Richtung Amouda. Wir fuhren also über die holprige Schotterpiste an der Küste los. Wir hatten zwar schon gesehen, dass einige diesen Weg mit „normalen“ Pkw gefahren sind, jedoch ist hier ein Jeep mit Allrad wirklich empfehlenswert. Es fährt sich deutlich entspannter. Nach etwa 5 Minuten Fahrt erreichten wir bereits Amouda. Das ist die Badebucht neben der bekannten Prevelibeach. Diese kann man von hier aus in wenigen Minuten zu Fuß erreichen, indem man über eine Felsnase klettert. Ein Weg ist ausgeschildert. In Amouda selbst gibt es zwei Tavernen, einen kleinen Minimarkt und „Rooms to rent“. Mitten auf dem Platz steht noch eine Bauruine. Bereits vor Jahren war hier offenbar noch etwas geplant, was sich bislang nicht verwirklichen ließ. Wir fuhren von hier aus direkt weiter die Schotterpiste hoch bis wir schließlich nach etwa 20 Minuten die türkische Brücke über den „Megalo Potamos“, der durch die Kourtaliotikoschlicht fließt, erreichten. Die Schotterpiste endet hier und mündet an der Straße von Asomatos nach Preveli. Unser nächstes Ziel hieß nun Frati. Wir fuhren die Straße zunächst in Richtung Asomatos weiter. Kurz vor Erreichen des Dorfs konnten wir ein weiteres Naturschauspiel sehen. Unser Blick wandte sich nach links in das fruchtbare Tal vor Plakias. Auch hier war der Dunst vom Meer aus zu sehen und hüllte Plakias und Teile der Küste in riesige Wattebäusche ein. Ein lohnendes Fotomotiv. Kurz nachdem ich anhielt ,um das beeindruckende Bild auf elektronisches Zelluloid zu bannen, machten sich auch schon zwei weitere Mietwagenfahrer daran, es gleich zu tun. Weiter in Richtung Rethymnon ging es nun durch die enge Kourtaliotikoschlucht hindurch. Der Wind pfeift hier wie durch einen Kamin, der Effekt hier ist wohl auch der gleiche. Direkt hinter der Schlucht zweigt ein Fahrweg nach rechts in Richtung Frati ab. Das Dörfchen erreichten wir von hier aus in wenigen Minuten. Nun ging es daran, sich ein wenig zu bewegen:
Wanderbeschreibung von Frati nach Mixorrouma zurück nach Frati.
Wir parkten unseren Jeep kurz nach Passieren des Ortskerns Fratis auf der rechten Seite. Frati selbst bietet einige wenige Studios für Touristen an. Eine geschlossene Taverne ließ jedoch schon darauf schließen, dass hier derzeit außer uns nicht viel „läuft“. Die Fahrstraße würde uns weiter in Richtung Mixorrouma führen. Wir nehmen aber einen Schotterweg, der beinahe parallel dazu verläuft, jedoch nach rechts abwärts ins Tal führt. Hier befinden wir uns auf etwa 338 Meter Höhe. Bei einer Verzweigung halten wir uns links und gelangen nach ca. 1,3 km an einen ersten Abzweig auf etwa 300 Meter Höhe. Folgt man diesem Weg, so gelangt man noch nicht zu den beiden Kapellen, die in anderen Reiseführern beschrieben wurden. Vielmehr windet sich der Weg weiter in Richtung Talgrund um diesen zu durchqueren und auf der anderen Seite wieder anzusteigen. Von hier aus kann man spätestens erkennen, dass man sich nicht auf dem Weg zu den Kapellen befindet, da man eine davon bereits in anderer Richtung sehen kann. Wir folgen dem Weg geradeaus und genießen herrliche Blicke ins grüne, dicht bewachsene Tal und zurück auf die Berge, die die Kourtaliotikoschlucht rahmen. Den richtigen Abzweig zu den beiden Kapellen erreichen wir dann nach 1,8 km auf etwa 290 Metern Höhe. Beide liegen oberhalb des Flusses in schöner Lage. Die erste und kleinere ist dem heiligen Ioannis gewidmet und leider verschlossen. Die zweite etwas höher und schöner gelegene ist offenbar 1967 gebaut und nicht verschlossen. Hier machten wir eine kurze Rast im Schatten der Kapelle. Schmunzeln mussten wir über den dort stehenden „Weber-Grill“ griechischer Machart. Man schneide ein großes Ölfass längsseitig auf und schweiße daran einige Metallhaken und Baustahlstangen – fertig ist der Grill auf den locker eine ganze Ziege passt.
Unser Weg führt uns zurück auf den Hauptweg in Richtung Mixorrrouma. Nach etwa 3,2km erreichen wir den tiefsten Punkt der Wanderung bei etwa 274 Metern Höhe. Hier befindet sich eine Brücke über den Fluss. Der Weg dort führt zu einem Schotterweg, der parallel zum Fluss auf der anderen Seite verläuft. Wir bleiben jedoch auf der linken Talseite und folgen dem nun ansteigenden Weg weiter. Nach etwa 4,5km erreichen wir das Dorf Mixorrouma auf etwa 310 Metern Höhe. Neben einer halbwegs restaurierten Kirche, die in exponierten Lage auf einem Hügel rechtsseitig liegt, erkennen wir zunächst einige ziemlich verfallene Häuser, die teilweise als Viehställe genutzt werden. Wir folgen dem Wegverlauf und erreichen kurz darauf auch den noch bewohnten Teil des Dorfes. Hier sind doch einige gut gemachte moderne Häuser zu sehen. Allesamt mit herrlichen Weitblicken in die lange, weite Ebene ins Inselinnere. Unser Weg macht einen Linksbogen und wir halten uns am nächsten Straßenabzweig auch links weiter bergauf. Nach ca. 5,2km erreichen wir dann die Fahrstraße nach Frati, der wir bis zu unserem Auto folgen. Claudia, die einige Meter vor mir lief, während ich noch versuchte einen schlafenden Wachhund zu fotografieren wurde hier noch von einem Pickupfahrer angesprochen, ob sie mitfahren möchte. Na toll, da dreht man sich mal kurz um und schon…Claudia hatte dankend abgelehnt und wir erreichen unseren Startpunkt schließlich nach insgesamt 8,1km. Bei einer durchschnittlichen Gehgeschwindigkeit von 4km/h und einer Stunde und 50 Minuten reiner Gehzeit.
Für die Rückfahrt probierten wir die Fahrstraße von der türkischen Brücke kommend in Richtung Dhrimiskos aus. Die Strecke ist insgesamt in einem schlechten Zustand und nur mit einem Jeep zu empfehlen. Jedoch hat man am höchsten Punkt wunderbare Ausblicke auf die Südküste, die die Fahrt auch mit einem normalen Pkw rechtfertigen, sofern man sich das fahrerisch zutraut und einiges an Zeit mitbringt.
Für unser Abendessen hatten wir uns die Taverne über dem Minimarkt in Amouda ausgesucht. Man sitzt erhöht auf einer offenen Terrasse mit Blick auf das Meer. Sehr schönes Ambiente. Zum Essen bestellten wir eine große Grillplatte, grüne Bohnen in Tomaten und Tzaziki, dazu roten Krassi. Das Essen und der Wein waren wirklich sehr gut. Der Preis von 26.-€ ging in Ordnung. Dafür das wir mit zwei weiteren Pärchen die dort offenbar auch Zimmer gemietet hatten alleine waren, war der Service jedoch leider ziemlich gewöhnlich. Die sonst gängigen netten Gesten in Form von irgendwelchen „Beigaben“ fehlten hier völlig. Auch obligatorische Nachfragen nach dem Befinden bzw. dem Essen unterblieben. Da erwarten wir doch einiges mehr.
...Fortsetzung folgt
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AW: Franks Reisebericht Kreta 2012
..hier zunächst wieder ein Bild.
Wisst Ihr, von wo aus man diesen Blick hat?
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Die Bucht von Plakias....
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Zitat:
Zitat von
Frank Joachim
..hier zunächst wieder ein Bild.
Wisst Ihr, von wo aus man diesen Blick hat?
Ich denke mal vom Gio Ma in Plakias!
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Zitat:
Ich denke mal vom Gio Ma in Plakias!
Nee, ich glaube nebenan bei Christos.
LG Meerauge
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Klar, vom Christos...oft genug hab ich dort gesessen!
Gruß Marion
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AW: Franks Reisebericht Kreta 2012
Zitat:
Zitat von
plakias-Marion
Klar, vom Christos...oft genug hab ich dort gesessen!
Gruß Marion
Marion und Meerauge liegen genau richtig! Was war das ein herrlicher Tag und ein schöner Ort zum Relaxen.
Und hier kommt dann unser Tag:
Dienstag, 12.06.2012, Ausflug nach Plakias
Nachdem wir uns in der Nacht wieder mit den harten Betten angefreundet hatten, frühstückten wir diesmal gegen 08:00 Uhr. Heute war es deutlich klarer. Nach dem Frühstück beschlossen wir Plakias zu besuchen. Also fuhren wir wieder über die Küstenpiste bis nach Amouda und dann die Schotterpiste hinauf bis zur türkischen Brücke. Von hier aus geht es rechts ab und am nächsten Abzweig noch ca. 7 km links nach Plakias. Bereits bei der Anfahrt auf dieser Straße bemerkten wir, dass einige kleinere Läden die wir von früher kannten bereits wieder geschlossen hatten. So z.B ein Souvenirshop der vorwiegend Batik-T-Shirts und Holzarbeiten angeboten hatte. Dafür waren die Domizile kurz vor Plakias an der rechten Seite fertig gestellt. Ebenso der Fußweg nach Plakias hinein. Auf der linken Straßenseite hat inzwischen auch eine Art Einkaufscenter eröffnet. Wir konnten sehen, dass es dort auch einen Metzger gibt. Obwohl es ja auch noch einen unten am Dorfeingang neben dem Bäcker gibt. Na, mal sehen, ob sich das alles trägt.
Wir parkten unseren Jeep mitten auf der „Strandmeile“. Dabei hatten wir keine Probleme einen Parkplatz zu finden. Plakias war ebenfalls ziemlich wenig besucht. Das spiegelte sich auch in den Tavernen wieder. Meist nur der Inhaber und ein oder zwei Gäste waren zu sehen. Schon irgendwie komisch. Nachdem wir durch den Ort geschlendert waren und von der Hafenmole aus ein Panoramafoto geschossen hatten, setzten wir uns noch für einen Frape in Christos Cafe. Sehr lecker, man kann gut im Schatten sitzen.
Schließlich noch ein Einkauf im Supermarkt und beim Bäcker am Ortsausgang, der mit uns nach einem kurzen Gespräch witzelte, Frau Merkel würde uns wohl gut bezahlen, dass wir ein Haus am Strand mieten könnten. Nun ja…
Den Rest des Nachmittags genossen wir auf unserer Terrasse zunächst bei Kaffee, Kuchen und Sonnenbad. Danach bemerkte ich noch einen tierischen Gast. Ein hübsch gezeichneter Frosch hatte es sich in unserer Außendusche gemütlich gemacht. Leider hatte ich meinen Naturführer zu Hause gelassen, so hätte ich gleich mal nachschlagen können, um was für einen Gesellen es sich hier gehandelt hat. Nun, das wird nachgeholt. Für ein Foto hat er sich jedenfalls zur Verfügung gestellt. Dafür haben wir ihm weiterhin Asyl in der Dusche zugesichert. Abends klang unser Tag mit selbstgemachtem griechischem Salat, Käse, Zaziki und Wein aus. Der Name des Froschs ist mir inzwischen auch bekannt – wisst Ihrs auch?
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Ist das nicht eine Wechselkröte ?
Gruß Angela :smilie_xmas_031::smilie_xmas_030:
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Zitat:
Zitat von
kriti11
Ist das nicht eine Wechselkröte ?
Gruß Angela :smilie_xmas_031::smilie_xmas_030:
Angela Du hast Recht. Es ist eine Wechselkröte, die angeblich auf Kreta nicht so häufig vorkommen soll. Ich habe sie dort jedenfalls vorher noch nie gesehen.
Ich glaube Ihr seid alle viel zu gut. :jo:
Ich mache das nächste Bild mal schwerer und nehme nur einen kleinen Ausschnitt. Wo haben wir denn unseren Wagen hier wohl geparkt?
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denke am Kloster Arkadi - Gebeine-Turm.
Gruß
Hartmut
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Zitat:
Zitat von
Hartmut
denke am Kloster Arkadi - Gebeine-Turm.
Gruß
Hartmut
Hallo Hartmut,
so eine Rundung gibt es auch am Gebeineturm - der ist es aber nicht. :blink:
Ich hoffe, Ihr gebt jetzt noch nicht auf.:biggrin:
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Da der Bildausschnitt vielleicht doch zu schwer ist, zeige ich Euch hier mal ein Panoramabild. Dann dürfte es klar werden.
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. . . Stoumbotos Prinos Hütte am Weg zum Psiloritis ?
Hans
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Hans, Du liegst genau richtig - daher geht nun der Bericht weiter:
Mittwoch, 13.06.2012, Aufstieg auf den Psiloritis
Für heute hatten wir uns mal den Wecker gestellt. Früh aufstehen war angesagt denn wir hatten „Höheres“ geplant. Einmal im Leben muss jeder Kreter auf den höchsten Berg der Insel gestiegen sein, so heißt es. Fragt sich, warum? Natürlich hatten wir eine gewisse Vorstellung davon und auch schon Bilder gesehen. Aber heute wollten wir es selbst erfahren – und erlaufen. Also sind wir um 07:00 Uhr aufgestanden um zunächst einmal in Ruhe zu Frühstücken. Dann den Rucksack gepackt. Eine Jacke und Wechsel-T-Shirt (oben konnte es kalt werden). Reichlich Wasser, 4,5 Liter pro Kopf, etwas Brot und die unschlagbar guten Honig-Nuss-Riegel als Proviant.
Anfahrt von Kerames und Wanderbeschreibung von der Prinoshütte zum Gipfel des Timos Stavros und zurück
Für die Anfahrt zur Prinoshütte, unserem Startpunkt der Wanderung mussten wir von Kerames aus starten und zunächst Richtung Spili zurück zur Verbindungsstraße Rethymnon - Ag.Galini. In ca. 30 Minuten erreicht man diese gut ausgebaute Straße. Auf unserer Topo-Karte von Anavasi hatte ich gesehen, dass es eine relativ kurze Verbindung von Kria Vrisi über Orne, Ag.Ioanis und Nithavris im Amaribecken bis nach Kouroutes gibt. Leider kostete uns diese „Abkürzung“, wie wir später errechneten, ca. 45 Minuten. Offenbar sind die Höhenlinien der Karte nicht optimal eingezeichnet und der Straßenverlauf auch nicht ganz sauber. Durch die vielen Kurven ging es nur sehr langsam voran. Allerdings ist der Weg lohnend, so er denn das Ziel ist. Es bieten sich herrliche Aussichten in das Amarital und das gegenüberliegende Idagebirge. Deutlich schneller geht es, wenn man bis kurz vor Ag.Galini durchfährt und dort dann links nach Mandhres abbiegt. Hier weiter über Apodhoulou und Nithavris nach Kouroutes. In Kouroutes, kurz nach der Ortseinfahrt zweigt dann eine kleine Teerstraße nach rechts zur Hütte ab. Der Weg ist mit einem Schild „shelter katafigo“ gekennzeichnet. Hier sei aber schon der Hinweis gegeben, dass man es ohne Jeep nicht versuchen sollte. Nach etwa drei Kilometern erwartet uns kurz nach einer Linkskurve ein geschlossenes Eisentor mitten auf der Straße. Dieses ist mittels Karabinerhaken zu öffnen und nach Durchfahrt auch wieder zu schließen. Nach weiteren 500 Metern geht die Teerstraße in eine Schotterpiste über die sich nun in endlosen Serpentinen nach oben schlängelt. Zunächst ist die Piste noch halbwegs gut befahrbar. Mit zunehmender Höhe nehmen aber auch die Spurrillen und Schlaglöcher deutlich zu. Dafür wird die Piste an manchen Stellen schmaler. Begegnungsverkehr ist überwiegend nicht möglich. Nach etwa fünf Kilometern erreichen wir ein kleines Häuschen, das links der Straße liegt. Das ist noch nicht die Prinoshütte. Wir halten uns weiter links, fahren durch einen wunderschönen alten Steineichenwald und genießen schon herrliche Ausblicke. Nach insgesamt etwa 13km von Kouroutes erreichen wir schließlich die Prinoshütte. Die Straße selbst geht noch ca. 2 km weiter nach oben und wird wohl von Schafhirten genutzt. Zwei Hirten, die wir kurz vor der Prinoshütte trafen, waren mit augenscheinlich größeren Jeeps hier hinauf gefahren und machten mit ihren Schafen gemeinsam Rast unter Schatten spendenden Steineichen. Die beiden grüßten und winkten uns freundlich zu, wohl wissend, dass wir heute eher ins Schwitzen kommen werden als sie. Unseren Jeep parkten wir vor der großen aus Stein errichteten Prinoshütte und genossen erst einmal die wunderbare Aussicht auf die Südküste und das Amaribecken. Der griechische Alpenverein hat sich hier schon ein nettes Fleckchen ausgesucht. Die Hütte liegt auf einer Höhe von 1513m und wir begannen den Aufstieg direkt hinter der Hütte. Der Weg ist bis zum Gipfel gut mit E4-Schildern, schwarz-gelben und roten Markierungen gekennzeichnet. Er beginnt sofort mit gerölligem Untergrund und das sollte sich auch bis zum Gipfel nicht wirklich ändern. Das hatte zur Folge, dass insbesondere die Knie- und Fußgelenke einer extremen Belastung ausgesetzt waren. Mein vorgeschädigtes Knie hatte sich später beim Abstieg jedenfalls deutlich bemerkbar gemacht. Der Weg ist so nicht wirklich angenehm zu gehen. Um sicher zu laufen muss man halt auf den Boden schauen und kann nicht gleichzeitig die herrliche Landschaft genießen. Das solle jedem klar sein der hier hoch will. Also genügend Pausen einplanen, damit man nicht nur eine anstrengende, sondern auch eindrucksvolle Tour im Gedächtnis behält. Nach etwa einer halben Stunde erreichten wir ein kleines Hochtal bei ca. 1715m. Vogelgezwitscher begleitete uns hier noch eine ganze Weile auf dem Weg durch dieses kleine grüne Tal. An einigen Stellen waren schon hier noch kleinere Schneefelder erkennbar. Der weitere steile Weg nach oben ist an sich unspektakulär und technisch nicht schwierig. Kurz vor Erreichen des Sattels unterhalb des Gipfels führte uns der Weg direkt in ein großes Schneefeld. Claudia weigerte sich hier vernünftigerweise strikt durch das uns unbekannte Feld zu gehen. Also entschlossen wir uns, dieses an der südlichen Flanke des Psiloritis zu umgehen. Wir stiegen also wieder ca. 40 Höhenmeter ab um dann parallel der steilen Flanke wieder an Höhe zu gewinnen. Diese weglose Passage war jedoch alles andere als gut zu gehen. Die schon vergessenen Höhenprobleme die Claudia früher schon mal geplagt hatten waren wieder da und der Trittsicherheit nicht gerade zuträglich. Nach ca. 10 Minuten entdeckte ich über uns alte Schützenstellungen. Nachdem wir die erste Stellung erklommen hatten, konnten wir uns von dieser zur nächsten bis zum Gipfel vorarbeiten. Jedoch war mir bereits hier klar, dass wir den Rückweg anders planen müssen. Nun genossen wir aber erst einmal die Rundblicke auf Kreta und wussten auch sofort, weshalb ein jeder Kreter einmal hier hinauf muss. Die Mühe ist es absolut Wert. Unglaublich! Heraklion ist von hier deutlich erkennbar, die Gemüseplantagen im Süden Kretas, man weiß gar nicht wo man anfangen und aufhören soll. In der guten halbe Stunde hier oben schauten wir uns die Gipfelkapelle, die aus drei Räumen besteht an, läuteten die Gipfelglocke, inspizierten den Brunnen und machten natürlich einige Fotos. Kalt war es hier übrigens nicht. Zeitweise kam zwar etwas Wind auf aber es blieb trotzdem bei gefühlten 18 Grad. Jacke und lange Hosenbeine konnten also im Rucksack bleiben. Interessant war für mich jedoch, dass die Höhenangabe von 2454m offenbar nicht mehr ganz korrekt ist. Mein GPS zeigte mir hier eine maximale Höhe von 2448m an. Nun ja, wenn man die drei Meter von der Hütte noch dazu zählt, passt es ja fast.
Nun also der Abstieg. Zunächst ging es schneefrei über den regulären Weg auf dem Sattel langsam hinunter. Nach 5 Minuten gabelt sich der Weg. Nach links geht man, wenn man den Nachbargipfel, den Agathis, nördlich passieren und in Richtung Nida-Hochebene absteigen möchte. Unser Weg führte uns nach rechts, zunächst wieder einige Meter hoch. Schließlich erreichten wir das vom Aufstieg bereits bekannte Schneefeld. Von hier aus war es nicht möglich das zu umgehen. Da wir aber den Abstieg nicht auf der Flanke machen wollten, querten wir dieses an der flachsten Stelle vorsichtig Schritt für Schritt und es stellte sich als relativ problemlos dar. Nun erfolgte der weitere Abstieg wieder auf dem gleichem Wege den wir aufgestiegen waren. Mein Knie-Innenband schmerzte inzwischen leider so sehr, dass ich nach etwa einer Stunde eine Schmerztablette nehmen musste um weiter sicher gehen zu können. Letztlich erreichten wir aber problemlos nach ca. 2 Stunden und 20 Minuten inklusive kleinerer Pausen wieder die Prinoshütte. Bemerkenswerter Weise waren Claudias Höhenprobleme beim Abstieg übrigens wieder verschwunden. Insgesamt dauerte unsere Wanderung mit allen, auch kleineren Trinkpausen 6 Stunden und 20 Minuten.
Nach einer abschließenden Rast an der Hütte fuhren wir diesmal die bereits beschriebene kürzere Route über Agia Galini zurück nach Kerames. Abends erholten wir uns von der Wanderung mit einigen Kaltgetränken und schauten uns das Länderspiel unserer Elf gegen Holland an, welches wir 2:1 gewannen. Ein schöner Tagesabschluss.
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Schön, deine Berichte, Frank.
Kleine (formale) Anmerkung: ein gelegentlicher Zeilenumbruch oder eine Leerzeile würden das Lesen erleichtern.
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Zitat:
Zitat von
Kithira
Schön, deine Berichte, Frank.
Kleine (formale) Anmerkung: ein gelegentlicher Zeilenumbruch oder eine Leerzeile würden das Lesen erleichtern.
DANKE!
Ich versuche bei längeren Textabschnitten wieder daran zu denken den ein oder anderen Absatz mehr einzufügen. :a015_2:
Hier nun wieder ein Bild - wer weis, wo das ist?
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Fotini?
Wäre ich jetzt gerne. :smilie_trink_013:
Gruß Karola
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lentas?die östliche bucht?
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Karola hat es richtig erkannt - JA! Und ich wäre da jetzt auch gerne...
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....und hier unser Tag
Donnerstag, 14.06.2012, Gammeltag und Spaziergang durch Spili
Nach dem Frühstück, verbachten wir den Vormittag zunächst einmal damit, die ersten Fotos zu sichten und diesen Bericht zu schreiben. Nebenbei probierten wir dann noch unsere Waschmaschine aus. Die Wäsche trocknet hier so schnell, dass man sie kurz nach dem Aufhängen schon wieder abnehmen kann. Am frühen Nachmittag fuhren wir ein kurzes Stück oberhalb der Südküste in Richtung Ag.Galini um zu sehen, ob es in den Nachbarbuchten noch Tavernen gibt.
Direkt „nebenan“ liegt Fotini Beach mit einer gleichnamigen Taverne. Dort kann man auch Zimmer mieten. Eine Bucht weiter ist noch ein kleines Haus mit Appartements und einige Meter weiter, auch sehr schön am Meer gelegen, eine weitere Taverne. Diese hatte jedoch leider offenbar bereits aufgegeben und geschlossen.
Auf unserem weiteren Weg fuhren wir nach Spili. Einmal durch den Ort bummeln war angesagt. Wir parkten den Wagen vor der Schule am Ortseingang und gingen langsam auf der Hauptstraße durch den Ort. Den viel fotografierten Brunnen im Ortskern bestaunten und fotografierten wir natürlich auch. Durch die Glastür der Kirche konnten wir sehen, dass die Kirche sehr üppig und schön gestaltet ist. Leider war die Tür verschlossen. So konnten wir nicht mehr sehen. Schade, eine Kirche sollte nicht verschlossen sein. Zum Trost gönnten wir uns einen großen Eisbecher im Cafe Spili, direkt gegenüber der Brunnenanlagen. Zuvor hatten wir vergeblich im Cafe nebenan gesessen und darauf gewartet, dass mal jemand kommt. Offenbar rechnen hier die meisten auch schon nicht mehr mit Gästen. Die Straße selbst war alles andere als belebt. Zwar waren viele Geschäfte geöffnet, die offensichtlich auf den Tourismus abzielen, jedoch war kaum jemand da, der sich für das Angebot interessieren könnte.
Den Abend verbrachten wir dann zunächst in der Taverne Fotini Beach. Man parkt den Wagen am Ende der Teerstraße. Dann geht man noch einige Meter bis zur Taverne am Strand entlang. Die Tische sind alle entlang des Strands angeordnet. Wir saßen sehr gut mit Blick auf das Meer und die beiden Paximadhias im Golf von Mesara. Die Taverne war gut besucht obwohl sie weit „vom Schuss“ liegt Drei Appartements waren offenbar vermietet und die Gäste essen natürlich auch hier. Aber es zog auch noch zwei weitere Mietwagenfahrer hier hin. Das Essen ist relativ günstig und lecker. Die Portionen sind ausreichend groß. Die Tavernenwirtin war sehr freundlich und nach dem Essen gab es noch Raki und etwas Obst. Wirklich nett hier!
Weis eigentlich jemand, was auf der fotografierten Tafel steht?
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Der Hafen von (zu) Kissandros.
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Danke für deine Berichte - macht Lust auf Entdeckung neuer Gefilde Kretas:)
Grüsse Sabine
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Frank Joachim, wart ihr in Spili in der uralten 'Pasok'-Taverne, wo keine Bedienung war? Ist das der Fall, dann hätt ihr den alten Besitzer wohl schlafend auf einem Stretchbett hinter der Teke finden können.
Danke für dein Reisebericht, auch.
nimmi
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nur mal so zwischendurch:
finde das diese ganze nummer hier wirklich ne nette idee ist, gewürzt mit schönen bildern :-)
mir pers. wäre das zeittechnisch leider nicht möglich, aber wirklich *daumenhoch*
lg
arne
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Herzlichen Dank für Eure lieben Worte - das ermutigt natürlich den Bericht so fortzusetzen, was ich heute auch gerne mache.
@Sinteknos:
Danke sehr - und wieder was gelernt. :flower:
@Nimmi:
Die Pasok-Taverne war es nicht, ich glaube, die ist gegenüber. Ein älterer Mann hatte da aber den Gehweg abgespritzt und nicht geschlafen ....:smiley1:
Ich habe Euch hier im Anhang wieder das Bild zum Raten eingestellt.
Wo waren wir denn hier unterwegs?
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Moin Frank,
ist ja lustig ...
Wenn die Daten zu Deinen Fotos stimmen (14.06. / 20:00), dann haben wir uns zu der Zeit gerade im Zimmer darüber salonfähig gemacht, und uns wahrscheinlich nur um maximal eine Stunde in der Taverne Agia Fotini verfehlt.
Eure Anfahrt:
http://www.abload.de/img/img_9565_stitchevl4v.jpg
Schade,
Andreas
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Mein Bild von vorgestern scheint wohl doch wieder etwas zu schwer zu erraten zu sein, da niemand bisher eine Idee hat. Daher hier noch ein Bild des Dorf aus einiger Entfernung. :biggthumpup:
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Das könnte nördlich der Straße Agia Galini - Spili (unten im Tal) sein, Blickrichtung Spili.
Vielleicht Kria Vrisi oder Kendrochori ?
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Andreas, Du liegst soweit richtig. Das sichtbare Dorf ist Kisos und wir sind von dort in Richtung Kendrochori gewandert. Also hier ist unser Tag:
Freitag, 15.06.2012, Rundwanderung bei Kisos
Heute war mal wieder eine kleine Wanderung angesagt. Ich hatte uns eine Möglichkeit bei Kisos herausgesucht, die es bislang so in keinem mir bekannten Wanderführer gibt. Zunächst einmal fuhren wir nach Kisos. Dabei handelt es sich um einen kleinen Ort den wir von der Hauptstraße zwischen Spili und Ag.Galini erreichen können. Im Dorf Kisou-Kambos, etwa 4km hinter Spili in Richtung Ag.Galini, zweigt eine Straße nach links ab.
Leider weist kein Schild auf das Dorf hin. Wohl aber auf ein Kloster, das Aghio Pnevma (Heiliger Geist) . Nach etwa 1,5km bergauf erreichten wir das Dorf Kisos, auf ca. 595m. Höhe. Den Wagen parkten wir kurz hinter dem Ortseingang (ohne Ortseingangsschild) in einer Seitenstraße links. Hier begann die eigentliche Wanderung. Zunächst folgten wir dem weiteren „Hauptstraßenverlauf“ durch das Dorf. Die Straße führt leicht bergauf in Richtung Süden und wird schließlich für Pkw zu schmal um durch zu kommen.
Ein betonierter Fußweg führt uns teilweise über Treppen ein Stück hinauf zu einer parallel verlaufenden Straße. Hier halten wir uns rechts. Die Straße führt nun links an einer Kirche vorbei. Nach etwa 100m hinter der Kirche zweigt ein Pfad nach links ansteigend ab. Es handelt sich hierbei um ein Teilstück desE4-Wanderwegs, der hier aber nicht als solcher gekennzeichnet ist. Wir folgen hier dem eindeutigen Pfad, der uns in eine weite Graslandschaft mit teilweise abgesteckten Parzellen weiter ansteigend nach Süden führt. Linker Hand liegen die Ausläufer des Bergs Kedhros der mit 1776m Höhe beeindruckt.
Die schroffen Felsen vor dem weiten Grün in dem wir laufen wirken mächtig. Rechter Hand erkennen wir tief unter uns den Verlauf der Hauptstraße zwischen Spili und Ag.Galini und natürlich die Ausläufer des Bergs Sidherondas auf der anderen Seite des großen Tals. Wer empfindlich auf dorniges Gestrüpp reagiert, sollte sich lange Hosenbeine mitnehmen, der Pfad führt hier teilweise durch solches. Zwingend notwendig ist es aber nicht. Nach insgesamt etwa einer halben Stunde durchqueren wir einen Zaun, mit Baustahlgatter, das wir wieder verschließen. Von hier an geht der Pfad langsam bergab. Nach jeweils ca. 300m erreichen wir ein zweites und ein drittes Gatter. Dazwischen erkennt man noch linker Hand an einem Felsen ein ziemlich verwittertes altes gelb-schwarzes E4-Zeichen. Am dritten Gatter stehen rechter Hand noch einige provisorische Viehtränken.
Hier gabelt sich der Weg. Links bergan geht es in Richtung Gherakari. Wir halten uns rechts weiter bergab. Der Pfad wird hier zum Fahrweg. Nach etwa einem Kilometer bergab erreichen wir in einer Rechtskurve einen geschlossenen Wasserspeicher. Kurz danach gabelt sich der Weg, wir halten uns links und erkennen kurz darauf rechter Hand den Friedhof von Kenrochori und einen weiteren offenen Wasserspeicher. Hinter diesem halten wir uns rechts. Der Weg führt nun bergab ins Dorf. Die meisten Häuser wirken verfallen oder verlassen. Vereinzelt scheint es aber auch Modernisierungsbemühungen zu geben. Die Gassen hier sind so eng, dass es vielfach unmöglich ist mit einem Fahrzeug durchzukommen. Wir schlendern durch die Gassen weiter bergab und erreichen schließlich einen Platz mit Brunnen und einer Telefonzelle. Wenige Meter links liegt die (geöffnete!) Taverne „Agamemnon“. Gäste „verirren“ sich hierhin wahrscheinlich selten.
Wir gehen nun die Fahrstraße rechts aus dem Dorf abwärts führend hinaus. Etwa 700m nachdem wir das Dorf hinter uns gelassen haben und schon der Eindruck entsteht, gleich müsse man die Hauptstraße Spili-Ag.Galini erreichen zweigt an der tiefsten Stelle unserer Wanderung auf 478m Höhe ein Schotterfahrweg nach rechts aufwärts ab. Wir folgen diesem Weg der uns bald in einen Mix aus Wald und Olivenanbau hineinführt. Einige Bäume wurden frisch geschnitten, bzw. gekürzt und treiben an den Stellen wieder mächtig aus. Nach 800m queren wir einen Weg bei 541m Höhe und halten uns weiter bergauf. Wir erkennen bereits vor uns das Dorf Kisos. Nochmal 300m weiter halten wir uns an einem Abzweig links weiter bergauf und erreichen schließlich nach insgesamt ca. 2 Stunden und 15 Minuten unseren Ausgangspunkt. Eine insgesamt landschaftlich sehr schöne unschwierige Tour die auch von Kindern und älteren Menschen gut machbar ist.
Nach unserer Wanderung fuhren wir noch kurz in den Supermarkt nach Spili um uns mit den nötigsten Dingen zu versorgen. Erneut war von Tourismus keine Spur. Hoffentlich treffen die Griechen am Sonntag die richtige Wahl.
Am Abend besuchten wir noch einmal die Taverne in Ag.Fotini. Der Tavernenwirt musste diesmal einen großen Windschutz ausfahren, da uns sonst alles vom Tisch geflogen wäre. Bereits am Vortag hatte sich stärkerer Wind angekündigt, der heute weiter zunahm. Das erinnerte uns doch alles sehr an unseren Urlaub in Plakias. Da war das Sitzen auf der Terrasse vor dem Appartement in den ganzen zwei Wochen höchsten drei Mal möglich – schade eigentlich. Hoffentlich beruhigt sich das wieder
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Zitat:
Zitat von
Frank Joachim
Wenige Meter links liegt die (geöffnete!) Taverne „Agamemnon“. Gäste „verirren“ sich hierhin wahrscheinlich selten.
Wir waren schon öfter dort, Agamemnon ist ziemlich bekannt.
Am Vortag hatte sich stärkerer Wind angekündigt, der heute weiter zunahm. Das erinnerte uns doch alles sehr an unseren Urlaub in Plakias. Da war das Sitzen auf der Terrasse vor dem Appartement in den ganzen zwei Wochen höchsten drei Mal möglich – schade eigentlich. Hoffentlich beruhigt sich das wieder
Leider nicht, der Wind ist einige Tage geblieben.:wut:
Gruß Karola
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Stimmt Karola, das mussten wir später leider auch feststellen.
Hier wieder ein Bild zum Raten. Diesmal ist es wohl ziemlich einfach. :blink:
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So ist es Günter!
Und hier ist unser Tag:
Samstag, 16.06.2012, Fahrt entlang der Südküste mit Besuch von Triopetra und Ag. Pavlos
Die Nacht verlief unruhig. Fast orkanartige Windböen peitschten das Meer auf und unsere Fensterläden gegen die Hauswand. Also alles dicht gemacht und festgezurrt. Leider änderte sich die Windlage auch am Morgen nicht. Glücklicherweise ist unsere Terrasse sehr windgeschützt gebaut, so dass wir trotzdem draußen frühstücken können. Mit dem Wind kamen jetzt aber leider auch jede Menge nervender Fliegen, so dass wir zwischen Kaffee, Brot und Fliegenklatsche wechselten – schon nervig. :wut:
Also ab ins Auto und nicht so viele Fliegen mitnehmen. Unsere Spazierfahrt ging zunächst einmal in Richtung Ag.Fotini. Dann aber nicht bis dorthin hinunter, da hier Sackgasse ist. Also vorher an einer beschilderten Abzweigung links weiter in Richtung Ag. Pavlos. Wir passierten eine nette relativ neu erbaute Kapelle, die leider aufgebrochen wurde und kamen schließlich an einen Straßenabzweig in Richtung Ligres. Wir folgten dem Weg Richtung Ligres, bis wir schließlich den Strand erreichten.
Hier gibt es einen schönen Sandstrand mit grauem Sand und zwei Tavernen. Die erste, Taverne Maria liegt noch etwas oberhalb. Die zweite, die einfach nur Ligres heißt, wurde uns empfohlen. Sie liegt nett fast ganz am Strand. Hier werden wir heute Abend wohl noch zum Essen hingehen. :smilie_trink_013:
Nun hieß es für uns erst mal die Straße wieder zurück bis zum Abzweig und weiter Richtung Ag.Pavlos. Bevor man diesen Ort erreicht, muss man jedoch hinunter zu einer weiteren Küstenpiste die nach Triopetra führt. Der relativ bekannte Ort ist eigentlich zweigeteilt. Zunächst sieht man einen wahnsinnig langen Sandstand mit grauem Sand, jedoch nur einem einzigen Schatten spendenden Baum. Hier hat sich ein Wohnmobil positioniert. Weiter am Strand entlang gibt es zunächst eine Kantina, die sich selbst jedoch Taverne nennt. Dort ist weit und breit niemand zu sehen. Keine einzige der ca. 20 Liegen ist besetzt und an der Kantina ist auch niemand.
Wir fahren weiter und erreichen nun wieder eine Teerstraße die links den Berg hinauf führt. Weiter geradeaus am Strand befinden sich zwei weitere Tavernen die für bis zu 100 Gäste ausgelegt sind. Ca. drei davon konnten wir sehen. Zwei weitere kamen von einer Apartmentanlage die direkt an der Teerstraße gebaut wurde. Eigentlich ganz nett hier, aber auch hier noch Wind in Sturmstärke. Vielleicht ist auch deshalb niemand hier. Wir fuhren die Teerstraße weiter hinauf bis zu einem Abzweig. Fährt man hier weitere geradeaus würde man das Dorf Akoumia erreichen, welches an der Verbindungsstraße zwischen Rethymnon und Ag.Galini liegt. Wir hielten uns hier weiter rechts um in den zweiten Bereich Triopetras zu gelangen, nämlich die kleine Bucht vor den drei Felsen.
Kaum hatten wir diese erreicht, war es Windstill. Hier unten ist es malerisch schön. Zwei Tavernen direkt am Wasser und einige Liegen stehen zur Verfügung. Hier tummelten sich dann tatsächlich fast zehn Leute am Strand. Weiter führt uns die Straße dann in die nächste Bucht bis nach Ag.Pavlos. Ein herrliches Fleckchen Erde. Die Bucht ist ein Traum. Oberhalb gibt es eine gute Taverne in der wir einen riesigen leckeren Thunfischsalat und eine Art gekochten Salat gegessen haben. Beides richtig lecker, ebenso wie der Frape. Teuer war es auch nicht. Der Taverne angeschlossen sind ein kleiner Minimarkt und einige Appartements bzw. Zimmer. Über Treppen gelangt man von hier aus hinunter in die schöne Bucht. Sandstrand mit nur wenigen felsigen Stellen und einfachen Möglichkeiten ins Wasser zu gelangen.
Unten am Strand gibt es noch eine größere Kantina. Hier rechnet man offenbar auch mit höherem Touristenaufkommen, besonders aus dem schnell zu erreichenden Ag.Galini. Die Besucherzahlen würde ich heute als sehr überschaubar einstufen. Interessant war von hier aus zu sehen, wie das Meer regelrecht zweigeteilt war. Während der Teil westlich der drei Felsen aufgepeitscht vom Wind war, war der Teil östlich davon absolut ruhig und windstill. Wir hielten uns über eine Stunde in der Taverne auf genossen das Essen und die Ruhe, bevor es auf gleichem Wege wieder zurück zu unserem Anatholikahouse ging, wo uns schon die Fliegen und der Wind erwarteten.
Abends also diesmal die Taverne Ligres. Man sitzt oberhalb der Küstenlinie mit schönem Blick auf das noch immer durch den Sturm aufgewühlte Meer. Aber hier ist es relativ windgeschützt, so dass wir unser Essen genießen konnten. Einige Griechen sitzen hier, trinken, essen und erzählen – und wenige Touristen, wie wir. Zaziki, „lokal bread“ mit Tomaten, Feta und Gewürzen und zwei Hähnchensouvlakispieße. Super gute Küche! Der Preis ging auch völlig in Ordnung. Eine klare Empfehlung.
Den späten Abend lassen wir dann wieder auf unserer Terrasse ausklingen. Glücklicherweise handelte es sich bei den Fliegen offenbar um Eintagsfliegen, so dass diese es nun langsam vorziehen zu sterben als uns zu ärgern. RIP und Jamas!
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Vielleicht darf ich das Foto beisteuern ?
http://www.abload.de/img/triopetragvlqg.jpg
Stammt auch vom 16.06.
Aufgenommen von Agia Fotini.
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Wenn Ihr Euch mein Bild (aufgenommen ebenfalls am 16.06.12 - aber von der anderen Seite) anschaut, könnt ihr sehen, dass es auf der westlich Triopetras stürmisch ist, wie auf dem beeindruckenden Bild von Andreas noch deutlicher zu sehen und östlich davon absolut windstill - schon verrückt.
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habe an diesem Strandabschnitt im vergangenen Jahr Dezember am 2. Advent im Meer geschwommen. Keine Menschenseele weit und breit.
Ein tolles Gefühl.
Gruß
Hartmut
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Um auf Agia Fotini zurückzukommen, hier ein Bild vom Juni 2010, Dusche war gratis :smile:
Anhang 74352
LG Sabinara
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Ag. Fotini scheint ja doch ziemlich bekannt zu sein...
Hier das nächste Bild. Wo steht denn dieser Felsen?
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Preveli???
Gruß Michael :Hallo
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Im Mai hab ich ihn versetzt!
Gruß Marion
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Zitat:
Zitat von
plakias-Marion
Im Mai hab ich ihn versetzt!
Gruß Marion
Da hast du ihn aus dem Wasser geholt?
Alle Achtung!:biggrin:
Anhang 74366
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War ein wenig mühsam...aber ging!
:jo:
Gruß Marion
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Ich kenne diesen Felsen nicht , sieht toll aus! Ist das Triopetra?
Gruss Sabine
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Hallo zusammen,
Michael liegt mit Preveli natürlich richtig. Und nachdem Marion ihn im Mai versetzt hat, habe ich ihn im Juni fotografiert.
Hier nun unser Tag:
Sonntag, 17.06.2012 – Ausflug nach Preveli Beach und Wanderversuch
Eigentlich hatten wir heute nach dem Frühstück eine Rundwanderung von Amoudi über Preveli-Beach zum Kato Moni Preveli über die türkische Brücke und zurück oberhalb der Kourtaliotikoschlucht geplant. An unserem Haus war es an diesem Morgen nicht ganz so stürmisch und wir hofften, dass sich der Wind legen würde. Also fuhren wir die wenigen Minuten bis nach Amoudi am Strand entlang und machten uns startklar.
Bereits hier blies jedoch wieder ein extrem starker Wind. Wir ließen uns jedoch nicht entmutigen und stiegen die Treppen aufwärts um den Felsen herum, der Amoudi von Preveli-Beach trennt. Und tatsächlich war der Wind hier fast nicht mehr störend. Wir überquerten den Megapotamos am Mündungsdelta. Dafür hatten wir uns extra unsere Wasserschuhe eingepackt, die nun zum Kurzeinsatz kamen.
Auf der anderen Seite wechselten wir dann wieder zu den Wanderstiefeln. Vor den beiden Kantinas gibt es einige Mäuerchen und Holzstämme auf denen man gut sitzen kann, um die Schuhe bequem zu wechseln. Gegen 11:45 Uhr, war weder hier noch am Stand wirklich Betrieb. Wir zählten etwa fünf Leute. Unser Weg führte uns von hier die Treppenstufen hinauf zu dem kommerziell betriebenen Parkplatz oberhalb der Bucht, den wir etwa 15 Minuten später erreichten.
Bereits beim Aufstieg erwischte uns manche starke Windböe, die geeignet war einen erwachsenen Menschen umzublasen wenn man nicht aufpasst. Auf dem Parkplatz erwartete uns dann wieder ein Wind in Sturmstärke. Trotzdem versuchten wir den geplanten Weg weiter zu laufen. Am Ende des Parkplatzes bei einem Holzschild verließen wir den Parkplatz auf einem breiten Weg talwärts in die Schlucht hinein. Rechter Hand verläuft hinter einem Zaun der eigentliche schmalere Pfad auf den wir nach einigen hundert Metern an einer Stelle wechselten an der der Zaun niedergerissen wurde. Jedoch liefen wir nur noch ein kurzes Wegstück weiter.
Der Wind hatte teilweise wieder Orkanstärke und blies uns mächtig entgegen. In der Ferne konnte man durch die sich bewegenden Oleanderbüsche, Palmen und Gebüsche klar erkennen, dass sich das im weiteren Verlauf auch mindestens bis zur Bogenbrücke nicht ändern wird und uns der Sturm auf dem geplanten Rückweg auf der anderen Schluchtseite auch wieder begleiten würde. Wegen der Lautstärke des Windes war nicht einmal mehr eine Unterhaltung möglich. Darüber hinaus hatte ich auch Sicherheitsbedenken. So machte uns das keine Freude. :smiley4:
Also wieder zurück mit der Erkenntnis, dass ein längerer fester Aufenthalt an der Südküste für uns eher nicht mehr in Frage kommen wird. Die Urlaubstage sind zu kostbar, um einige „Windtage“ abzuwarten. Da kann ich auch in Deutschland Urlaub machen und mich ggf. über Dauerregen ärgern.
Den Nachmittag verbrachten wir also wieder an unserem Haus. Abends, kurz nach Sonnenuntergang verschwanden dann endlich auch die Fliegen und wir konnten unser Abendessen pünktlich zum Länderspiel Dänemark-Deutschland genießen. Unser 2:1-Sieg bringt uns nun in das Viertelfinalspiel gegen Griechenland. In den Nachrichten verfolgten wir parallel auch noch den hellenischen Wahlausgang hier. Wirklich klare Verhältnisse scheint es noch nicht zu geben. Aber gut, das die Radikalen keine Mehrheit bekommen haben.
Ein Bild von unserm Häuschen habe ich auch noch angehängt.
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Zitat:
Zitat von
Frank Joachim
Also wieder zurück mit der Erkenntnis, dass ein längerer fester Aufenthalt an der Südküste für uns eher nicht mehr in Frage kommen wird. Die Urlaubstage sind zu kostbar, um einige „Windtage“ abzuwarten. Da kann ich auch in Deutschland Urlaub machen und mich ggf. über Dauerregen ärgern.
Das meinst du ja nicht ernst, glaube ich.:biggrin:
Also mit Sicherheit gibt es in D mehr Dauerregen als Windtage an der Südküste. Zumindest bei uns im Rheinland.
Und solchen Sturm auch im Süden im Sommer eher selten. Plakias und Umfeld ist ja auch nicht die ganze Südküste.
Ansonsten ist es ein schöner Bericht. Würde ich gerne sofort nacherleben wollen, auch mit Sturm!:Hallo
Hier ist z.Zt. ein Sch-wetter.
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Zitat:
Zitat von
mino
Das meinst du ja nicht ernst, glaube ich.:biggrin:
Also mit Sicherheit gibt es in D mehr Dauerregen als Windtage an der Südküste. Zumindest bei uns im Rheinland.
Und solchen Sturm auch im Süden im Sommer eher selten. Plakias und Umfeld ist ja auch nicht die ganze Südküste.
Ansonsten ist es ein schöner Bericht. Würde ich gerne sofort nacherleben wollen, auch mit Sturm!:Hallo
Hier ist z.Zt. ein Sch-wetter.
Also um ehrlich zu sein, habe ich das natürlich aus Frust über das "schlechte" Wetter geschrieben und ein kleines bisschen Wahrheit ist schon dran. :jo:
Insbesondere wenn ich den direkten Vergleich mit der Nordküste im gleichen Urlaubsjahr habe. Aber gar nicht mehr zur Südküste? :smilie_verl_070:
Kommt natürlich nicht in Frage - dafür ist es dort zu schön und Du schreibst ja auch richtig - die Südküste ist ja lang.....
Es gibst ja auch noch die Alternative ohne festen Standort zu reisen und dann ist für mich die Südküste wieder ganz vorne mit dabei, bei schlechtem Wetter fahren wir dann halt einfach weiter. :blink:
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So - hier mal wieder das nächste Bild.
Wo habe ich das wohl aufgenommen?
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Na klar...aber nicht 2012...:smilie_verl_070:
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Natürlich habe ich das Bild 2012! aufgenommen.
Aber ich habe natürlich hier ein altes Bild abfotografiert und es war in Agia Galini.
Dort war nämlich an der Hafenmole eine Bilderausstellung (ich denke es ist eine Art "Dauerausstellung") mit Bildern vergangener Tage. Fand ich persönlich sehr schön.
Hier ist unser Tag dort:
Montag, 18.06.2012, Besuch von Ag.Galini
Auch am heutigen Morgen ist es wieder stürmisch. An unserem Tisch auf der Terrasse warteten bereits hunderte Fliegen auf unser Erscheinen. Offenbar haben die sich hier verabredet um uns zu ärgern. Von Frühstück mit Genuss konnte also keine Rede sein. Also nur kurz draußen und den letzten Kaffee im Haus getrunken. Wir freuen uns schon auf Mittwoch. Da können wir endlich abreisen.
Heute fahren wir aber erst einmal nach Ag. Galini. Wir wählten den landschaftlich schönen Weg an der Küste entlang. Oberhalb vorbei an Ag.Fotini besuchten wir zunächst noch das Dorf Ag.Paraskevi. An der Straße wurde mit dem Verkauf von Häusern geworben und man kann von der Straße unterhalb auch einige Neubauten erkennen. Also angeschaut. Wir waren überrascht zu sehen, dass das ganze Dorf offenbar neu erbaut wurde, inklusive Dorfplatz, Kinderspielplatz, Straßen mit markierten Fußwegen, Kapellen usw. Sieht richtig nett aus.
An der Straße gibt es eine Art „Office“ vor dem mehrere Leute saßen. Vielleicht gibt es hier irgendwann auch mal eine Taverne. Momentan scheint von hier die Verwaltung und Betreuung der Häuser organisiert zu werden. Ob schon viele Häuser einen Besitzer gefunden haben konnten wir nicht erkennen. Aber der Weg, zunächst eine halbwegs vollständige Infrastruktur aus dem Boden zu stampfen ist sicher der richtige.
Unser Weg führte uns nun wieder zunächst an die Küste nach Triopetra. Diesmal war bereits am großen Küstenabschnitt kein Wind mehr und es nutzten auch eine Handvoll Leute die Sonnenschirme am Strand. Von hier fuhren wir wieder bergauf in Richtung Akoumia. Ich hatte auf der Karte einen Schotterweg gesehen, der kurz vor dem Dorf hinauf auf den Berg Sidtherondas führt. Wahrscheinlich wurde dieser angelegt um den bislang nicht in Betrieb genommenen Windpark auf dem Berg zu bewirtschaften. Für uns stellte sich die Frage ob es sich lohnen könnte, einmal dort hinauf zu wandern.
Da jedoch kurz vor Akoumia der Wind auch wieder zunahm und der schattenlose Weg hinauf augenscheinlich keine großen Eindrücke versprach, die wir nicht auch anderweitig hatten und haben können, verwarfen wir diese Möglichkeit. Also ging es weiter durch Akoumia zur Hauptstraße nach Ag.Ghalini.
Wir hatten Ag.Ghalini als quirliges aber auch hektisches Touristennest mit kleinem Strand in Erinnerung und wollten sehen, wie es sich entwickelt hat. Zunächst einmal der positive Eindruck. Kein Wind! Die lange Straße, die sich durch den Ort bis hinunter zum Hafen schlängelt war alles andere als belebt. Richtig verschlafen wirkte der Ort.
Parkplätze am Hafen waren reichlich frei. So gefällt uns das natürlich richtig gut. Also schlenderten wir über den Anleger und bestaunten die dortige öffentliche Bilderausstellung, die von vergangenen Zeiten berichtet.
Aber auch der Blick von dort auf den Ort selbst und den im Hintergrund erkennbaren Psiloritis, den wir nur wenige Tage zuvor erklommen hatten war malerisch. Der kleine Strand ist inzwischen deutlich vergrößert und scheint nett hergerichtet. Etwas störend war die laute Musik einer Strandtaverne von dort, die bis in den Hafen herüber schallte. Nun also ein wenig durch die Gassen geschlendert. Auch hier also das gleiche Bild. Kaum jemand da. Nur vereinzelt saßen Touristen in den zahllosen Tavernen.
In den Souvenier- und Handarbeitsschops waren, wenn überhaupt, lediglich die Verkäufer zu sehen. Der Ort ist eigentlich richtig schön. Wir entschlossen uns zu einem kleinen Snack und suchten eine der vielen Tavernen mit Dachterrasse auf. Eine unglaublich schöne Terrasse hat die Taverne Madame Hortense. Wir genossen, als einzige Gäste, die herrliche Aussicht und das Essen.
Unsere Spazierfahrt zurück führte uns zunächst am Ortseingang an einem Maklerbüro vorbei. Die Preise für Häuser und Grundstücke hier in der Gegend sind noch immer jenseits von Gut und Böse. Das wird sich sicher bald ändern. Die alte Verbindungsstraße von Ag.Ghalini nach Melambes bot uns dann wahnsinnig schöne Blicke auf die Küste und die Berge. Hier war vereinzelt sogar Bautätigkeit erkennbar, die Geschwindigkeit erinnerte uns jedoch mehr an die auf deutschen Autobahnen. Und nein, damit meine ich jetzt nicht, die der Fahrzeuge …
Wir fuhren weiter über Kato Saktouria, Ag.Pavlos, und Triopetra zurück zum Anatholikahouse, wo der Wind glücklicherweise inzwischen etwas abgeflacht war, so dass wir auch unsere Terrasse wieder besser nutzen konnten, da uns nun auch weniger Fliegen belästigten.
Das nächste Ratebild gibt es erst nächstes Jahr :biggrin:
- und das wird dann wieder etwas schwieriger (glaube ich :smiley1:)
Kommt alle gut rüber!!!!! :20:
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Frohes neues Jahr und hier ist das nächste Bild.
Wo findet man denn das?
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@frank,
in agia paraskevi gibt es bereits gastronomie.
ein kafenion/cafeteria am kleinen dorfplatz,wo man auch einige dinge des täglichen bedarfs kaufen kann und eine taverne,mit swimmingpool,am westlichen ende des dorfes.diese taverne gehört zu einer kleinen ferienwohnung anlage,kann aber auch von allen externen gästen genutzt werden.
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AW: Franks Reisebericht Kreta 2012
Ag. Paraskevi wird sich auch sicher auch noch weiter entwickeln. Ich fand es dort jedenfalls schon sehr schön. :jo:
...und wer weis nun, wo man diesen seltsam gewachsenen Baum finden kann?
Keine Ideen? :dream:
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Bei einem Kloster/Kirche Nähe von Kerames?
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Zitat:
Zitat von
kiki
Bei einem Kloster/Kirche Nähe von Kerames?
In der Nähe von Kerames ist es nicht. Ein Kloster und eine Kirche auch nicht aber zumindest eine Kapelle.
Hier noch ein Bild...
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in der Sfakia?
Gruß Michael :Hallo
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leider keine ahnung wo der baum steht...ABER ich bewundere seinen "lebenswillen" mit halben stamm
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Na gut, dann löse ich das mal auf. Es handelt sich um die Kapelle des Ag. Ioanis oberhalb von Mourne. Da kommt man auch nicht mal so eben vorbei....
Hier unser Tag:
Dienstag, 19.06.2012, Rundwanderung bei Mourne
Deutlich weniger Wind, aber leider sind noch reichlich Fliegen da und heute erstmalig auch aggressive Wespen. Also Frühstück statt auf der Terrasse wieder im Haus. Auf unserer TOPO-Karte hatte ich die Gegend um Mourne als mögliches Wandergebiet entdeckt. Mourne liegt südlich oberhalb von Spili. Rund um das Dorf wird Landwirtschaft betrieben. Also relativ viel „Grün“ und Landwirtschaftswege auf denen man auch gut wandern kann.
Von unserem Haus an der Küste fuhren wir zunächst hinauf nach Kerames. Auf der Karte hatte ich eine mögliche Querverbindung von Drimiskos bis nach Mourne gesehen. Jedoch gab es keine klare Beschilderung so dass wir uns entschlossen den bekannten Weg zurück bis zur Verbindungsstraße Rethymnon - Ag.Galini zu fahren und von dort bis kurz vor Spili und dann links hoch nach Mourne. Bereits kurz nachdem wir abgebogen waren überquerten wir eine alte malerische Steinbrücke, bevor sich die kleine Straße langsam die 4km hoch nach Mourne schraubte.
In Mourne selbst parkten wir unseren Jeep dann vor der Kirche. Dort wurden wir noch von einem deutschen Paar angesprochen, die sich hier auf der der Suche nach einem schönen Strand „verfranst“ hatten. Kein Wunder mit der Karte der Autovermieter und der hier üblichen Beschilderung kommt man nicht weit. Wir konnten den beiden weiterhelfen. Wir gingen nun zu Fuß durch das Dorf in östlicher Richtung, bis wir schließlich am Dorfende die Kapelle „Ag .Irini“ linker Hand erreichten. Nach kurzer Besichtigung liefen wir weiter ostwärts.
An einer Straßenabzweigung nach links, die auch mit einem alten Schild „To Coast“ gekennzeichnet war, hielten wir uns zunächst geradeaus und dann links in einen Wirtschaftsweg, der hinab in eine Senke führte. Hier wird es richtig „grün“. Reichlich Baumbestand und jeder Fleck der landwirtschaftlich nutzbar ist, wird hier genutzt. Vorbei an einer Tränke sind wir kurz darauf im Schatten laufend an einem Bachgrund angekommen. Der Weg geht hier nur noch wenige Meter bergan und verläuft sich dann in den kleinen Feldern. Von hier hat man wunderschöne Ausblicke auf Spili und das Tal.
Da es hier aber letztlich nicht erkennbar weiter ging, wanderten wir zurück bis zur zuvor beschrieben Abzweigung und folgten dem ansteigenden Teerweg Richtung Küste, der kurz darauf in einen Schotterweg mündet. Auch dieser geht zunächst weiter bergan, dann aber wieder abwärts. Wir überqueren ein Bachbett und sehen einen Abzweig nach links, weiter mit Beschilderung „To Coast“. Oberhalb eine weitere Kapelle, die des Ag.Ioanis. Die Kapelle liegt wunderschön umgeben von großen Bäumen und einladenden Sitzbänken. Nach einer kurzen Rast hier wenden wir uns wieder dem Weg „To Coast“ zu. Am nächsten Abzweig halten wir uns rechts. Einige Meter später erkennen wir linker Hand den Friedhof von Mourne unter uns.
Der Weg ist nun schattenlos und windet sich langsam aufwärts vorbei an unterschiedlichen Feldern bis er schließlich an einer Teerstraße mündet. Diese Teerstraße laufen wir rechts bergan. Es wird karg und wir erkennen vor uns die letzten Bergkuppen. Bevor es aber auf der anderen Seite wieder herunter und der Berg uns die Blicke auf die Südküste freigeben würde,, biegen wir nach links in einen Schotterweg ein, der in die Felder führt. Kurz darauf erreichen wir ein Gatter, welches wir durchschreiten und einige Meter über ein Feld laufen. Oberhalb ist eine Straße erkennbar. Wie wir später erfuhren, war dies die direkte Verbindung von Drimiskos bis Mourne. Nach einigen Metern im Feld übersteigen wir nochmals einen Zaun und durchschreiten ein weiteres Gatter. Dann erreichen wir eine Schotterstraße, die uns wieder Nord-Nord-Östlich abwärts führt.
Links und rechts der Straße erkennen wir die merkwürdig grünlichen Steine, die uns schon oft hier in der Gegend aufgefallen waren. Wir schauten uns einige intensiver an und nahmen auch zwei fast glatt geschliffene zur näheren „Begutachtung mit“. Nachdem die Straße eine Rechtskurve macht, biegen wir an einer Abzweigung nach links ab, um wieder in Richtung Mourne zu kommen. Vor uns sehen wir die schroffe Flanke des Kedhros. Unter uns Spili, eingebettet in das fruchtbare Tal. An einem weiteren Abzweig queren wir die Teerstraße und laufen geradeaus auf dem Schotterweg vorbei an einigen Gehöften mit Hühnern, Ziegen, Schafen und Gemüseanbau. Beim darauffolgenden Abzweig schließlich wieder rechts, bis wir nach ca. 2 Stunden wieder das Dorf Mourne erreichen. Durch die schmalen Gässchen und vorbei an teilweise verfallenen, teilweise erhaltenen Häuser bis zum Kirchplatz an dem wir den Wagen abgestellt hatten. Eine schöne Tour mit etwa 217m Anstieg und 217m Abstieg. Gut zu schaffen auch von Kindern und älteren Menschen. Hohe Trittsicherheit ist nirgendwo erforderlich.
Unseren letzten Abend an der Südküste verbrachten wir dann noch mal in der Taverne in Ligres. Herrlich relaxt ist hier alles. Windgeschützt sitzen wir hier und genießen das sehr gute Essen. Gekochtes Lamm, Hühnchensouvlaki, eine Art Tiropita und Tsaziki. Dazu leckeren Krassi und der Tag war gut. Nirgendwo habe ich bisher so gutes Lamm gegessen. Ein Gedicht. Das Fleisch fiel schon beim Ansehen vom Knochen und war herrlich gewürzt. Und Nusskuchen gab es hinterher auch noch. Nach dem guten Essen hier saßen wir dann doch noch einmal bei nahezu Windstille auf unserer Terrasse im Anatholikohouse und leerten die letzten Raki und Weinreste. Morgen heißt es Abreise. Abschied von der Südküste aber nicht von Kreta! Wir fahren zur Nordküste nach Exopolis zur Villa Adriana und freuen uns schon auf unsere Eltern und Geschwister.
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...und hier wieder ein Bild - und das zeigt?
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Ich bin mir nicht sicher....Könnte das Geo sein, von Georgias Taverne aus gesehen, oder zumindest in ihrer Nähe?
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So schöne Stühle hat Georgia "Taverne Panorama" leider nicht. Eventuell wurde es von der Terasse der verlassenen Taverne "Astrofegia" oder von der Taverne "Stardust" aufgenommen.
VG, Tom
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Zitat:
Zitat von
Tom
... von der Taverne "Stardust" aufgenommen.
VG, Tom
Da passt auch die Perspektive besser und die Masten, glaube ich....
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seid ihr vielleicht in der Gegend von Mathes gewandert???
Gruß Michael :Hallo
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AW: Franks Reisebericht Kreta 2012
Geo ist richtig! Und zwar von der Terrasse der "Villa Adriana" aus gesehen, die für die nächsten Tage unser Zuhause wurde.
Hier ist unser erster Tag dort:
Mittwoch, 20.06.2012, Abfahrt nach Exopoli
Nach einer wieder unruhigen Nacht durch starke Winde, standen wir gegen 08:00 Uhr auf und frühstückten noch mal gemeinsam mit den Fliegen auf der Terrasse. Wenigstens der Wind hatte gegen Morgen wieder etwas nachgelassen. Nach dem Frühstück hieß es Koffer packen und Abfahrt zur Nordküste. Diesmal fuhren wir den für uns neuen Weg über Mourne. Kurz hinter Drimiskos hinter einigen Bienenstöcken in einer Kurve, geht nach links eine unbeschilderte Straße ab. Folgt man dieser, kommt man sieben Minuten schneller und auch auf etwas schönerem Wege bis nach Spili.
Über die Verbindungsstraße ging es dann bis Rethymnon und von hier aus in Richtung Chania bis nach Georgioupolis. Bereits auf der Hauptstraße erkennen wir eine vermehrte Bautätigkeit. Offenbar haben einige Tavernen- und Hotelbesitzer Gefallen daran gefunden ihre Grundstücke mit Rasen und Palmen zu verschönern. Sieht aber auch wirklich gut aus. In Geo selbst ist eigentlich alles wie immer. Der Dorfplatz soll wohl inzwischen umfahren werden. Es hält sich aber wohl nicht jeder daran, denn man kann noch immer am Denkmal vorbei. Wir nutzen die Umfahrung.
Auf dem Weg hoch nach Exopoli erkennen wir weiterhin agile Bautätigkeiten. Die terrassenförmig angelegten Appartementhäuser neben den alten „Alkionappartements“ fügen sich relativ unauffällig in das Landschaftsbild ein. Trotzdem hoffen wir irgendwie, dass das nicht noch immer mehr wird, befürchten aber genau das. Hier ist eben alles an Infrastruktur vorhanden.
Schließlich erreichen wir unsere Villa Adriana. So hatten wir das aus dem letzten Jahr in Erinnerung. Wunderbar sauber, liebevoll viele kleine Details, sowohl auf dem gesamten Grundstück als auch im Haus selbst. Wunderschöner Blick auf Geo. Mäßig Wind und keine Fliegen! Begrüßungsraki, Sekt, Rotwein, Nüsse und Apfelkuchen standen schon auf dem Tisch. Nachdem wir das Gepäck ausgeladen und uns ein wenig eingerichtet hatten (Im Satellitenfernsehen musste noch ARD und ZDF eingestellt werden – wichtig wegen Fußball), fuhren wir in den Supermarkt Ariadni in Geo.
Dort erst mal mit allem eingedeckt, was für einen netten Empfang der Eltern und Geschwister nötig ist. Herzlich, freundlich und zuvorkommend ist die Stimmung hier im Markt. Der Ort selbst scheint durchwachsen besucht. Nicht gerade wie in der Hochsaison üblich aber durchaus nicht so tot wie an der Südküste.
Am späten Nachmittag besuchte uns noch Otto, der freundliche griechische Vermieter unserer Villa. Wir plauderten noch kurz ein wenig und bekamen von ihm noch weitere Schlüssel. Abends kamen dann endlich unsere Eltern, Marion und Klaus. Ein gemeinsames Abendessen auf der Terrasse mit selbstgemachtem Zaziki, griechischem Salat, Grillgut und diversen ortsüblichen Getränken rundeten diesen schönen Tag ab. :smilie_trink_013:
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...und weiter geht es mit dem Bericht - wo steht denn diese Kirche?
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In der Askifou-Ebene auf dem Weg nach Imbros ?
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Sabinara, sieht ihr sehr ähnlich, aber sie ist es nicht....
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heute bist Du schneller....:biggthumpup:
Gruß Michael :Hallo
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Frank,
was kostet die Villa am Tag ?
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Zitat:
Zitat von
kretamichel
heute bist Du schneller....:biggthumpup:
Gruß Michael :Hallo
@Michael => Ja, es gibt Tage, da verliert man
und dann gibt es Tage, da gewinnen die anderen. :e035:
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Geo ist richtig!
@Stalos
der Preis liegt aktuell zwischen 153,80€ und 233,80€ am Tag. Dabei ist ein Mietwagen der Klasse B enthalten. ich schicke Dir eine PN wegen der Villa Adriana, wo Du sie finden kannst, bzw. wo wir das gebucht hatten.
Und hier ist unser Tag in Geo:
Donnerstag, 21.06.2012, Bummeltag in Geo
Nach dem gemeinsamen Frühstück vertrieben wir uns die Zeit zunächst mit Müßiggang. Dann mit einem Gang durch Geo. Hier hat sich im Vergleich zum Vorjahr auch wieder einiges getan. Am Marktplatz gibt es jetzt in der Zeit von 17:00 bis 03:00 Uhr ein Durchfahrtverbot. Das „Dolphins-Cafe“ ist nun offenbar von „Titos Cafe“ übernommen worden. Früher waren hier an dieser Stelle am Platz mal drei Cafes. Nun ist es nur noch ein großer Laden, das „Titos Cafe“.
Der Motorradvermieter an der Ecke hat sein Ladenlokal auch um ein kleines vergrößert. Da wo in der ersten Etage früher Motorräder standen, stehen nun Blumenkübel. Den Mopedaufzug gibt es aber noch immer. Die Kirche ist um einen, nehme ich an, Gemeinschaftsraum erweitert worden. Hinter der Kirche hat eine neue Taverne aufgemacht. Auch im Bereich der Hafenpromenade wurde so einiges erneuert.
Der Strand war gegen Mittag sogar ganz gut besucht. Die Geschäfte eher noch nicht. Am Abend entschieden wir uns, die Taverne „Paradise“ zu besuchen. Biegt man von der Hauptstraße aus kommend, vor dem Dorfplatz links ab, liegt sie mittig an der nächsten Weggabelung. Der Tavernenwirt bat uns, die aktuellen Tagesgerichte in der Küche anzusehen.
Wir entschieden uns für einige typische Vorspeisen, Kleftiko, Moussaka und einiges Gemüsegerichte. Alles wirklich lecker. Zum Nachtisch gab es noch jeweils ein leckeres Küchlein.
Der Abend wurde dann bei reichlich Ouzo und Krassi auf der Terrasse noch etwas länger. :smilie_trink_013:
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Guten Morgen zusammen, hier erst wieder ein Bild zum Raten, wo findet man denn diesen Eingang?
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Eingang zur Höhlenkirche, bei Douliana war das glaube ich.
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Frank,
Zitat:
der Preis liegt aktuell zwischen 153,80€ und 233,80€ am Tag. Dabei ist ein Mietwagen der Klasse B enthalten. ich schicke Dir eine PN wegen der Villa Adriana, wo Du sie finden kannst, bzw. wo wir das gebucht hatten.
Vielen Dank. :biggthumpup::blink:
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Dorli liegt richtig - Du hast ja auch beinahe das gleiche Bild gemacht :smile:
Hier nun unser Tag dort:
Freitag, 22.06.2012, Rundwanderung im Umland von Douliana
Heute ging es nach dem späten Frühstück erst einmal in das grüne Umland von Vamos. Die Straße von Exopolis nach Vamos bietet sehr schöne Blicke in das weite Grün südwestlich. Im Hintergrund imposant in den blauen Himmel aufragend die Lefka Ori. Wir fuhren durch Vamos weiter zunächst in Richtung Kalives, bogen dann aber vorher nach Douliana ab.
Ein Dorf mit verschiedenen Schreibweisen. Auf den Straßenschildern sieht man z.B. auch „Ntsouliana“. Das Dorf ist schön länger durch Neubauten und kleine Ferienanlagen „modernisiert“ worden, hat aber seinen Charme nicht verloren. Wir parken den Wagen am Dorfplatz und beginnen unsere kleine Wanderung hier.
Wir folgen zunächst etwa 100m weiter dem Verlauf der kleinen Straße bis zu einer Abzweigung nach rechts. Ausgeschildert ist hier die Kapelle des Ag. Ioannis. Über einen alten schattigen Maultierpfad gehen wir auf steinigem Untergrund langsam talwärts. Hier ist alles sehr üppig mit den unterschiedlichsten Sträuchern, Bäumen, Gräsern und Blumen bewachsen. Am Talgrund überqueren wir ein Bachbett und halten uns danach links. Nach insgesamt nur etwa 800m erreichen wir schon die Felsenkapelle des Ag.Ioannis.
Nach kurzer Besichtigung führt uns der Weg unterhalb der Kapelle weiter durch das dicht bewachsene kleine Flusstal. Nach etwa weiteren 200m erreichen wir erste Olivenhaine und große am Boden sichtbare Steinplatten. Der Weg führt uns noch weitere 150m weiter abwärts, bis wir einen Abzweig erreichen. Hier halten wir uns links. Der Weg geht durch weitere Plantagen nun bergauf. Linker Hand erkennen wir kurz darauf in der Ferne wieder die Lefka Ori. Nach nicht ganz einem Kilometer bergauf erreichen wir den Schrein der Panagia, der rechts am Wegesrand aufgestellt ist.
Ca. weitere 100m nun bergab erreichen wir eine Kreuzung. Wir laufen weiter geradeaus bergab. Nach weiteren 150m führt ein Weg links bergauf in ca. 10 Min. wieder zurück ins Dorf. Wir jedoch gehen hier rechts leicht bergab. An der nächsten Gabelung nach etwa 200m halten wir uns links weiter stark bergab. Der Weg ist hier teilweise betoniert, bis wir schließlich nach weiteren 250m einen Abzweig erreichen. Hier führt nun ein schmalerer, mit Gräsern bewachsener Fußweg, durch das Grün. Links der Hügel den wir umrunden, rechts auch einige Felsen über uns.
Schmetterlinge begleiten uns hier teilweise. Etwa einen Kilometer weiter erreichen wir eine weitere Felsenkapelle, die des Ag. Antonious. Vor der Kapelle eine kleine Rast unter Schatten spendenden Bäumen, bevor es weiter geht. Nach 50m halten wir uns rechts, dann direkt wieder links. Hier laufen wir zwischen komplexen Parzellenstrukturen mit einigen Neubauten.
Rechter Hand ein alter Mercedes abgestellt, der dort wohl schon seit 50 Jahren steht und auch in 50 Jahren noch dort stehen wird. Nach etwa 100m bergauf erreichen wir ein Haus auf der linken Seite. Hinter diesem biegen wir links ab und folgen der schmalen Fahrstraße etwa 450m. An einem Abzweig hier weiter links. Nach weiteren 350m bergauf geht es rechts und dann direkt wieder rechts weiter.
Folgt man dem Weg stattdessen hier weiter geradeaus könnte man durch die Felder den Weg noch etwas abkürzen. Wir jedoch folgen dem Weg nach rechts und umrunden in einer etwa 500m langen folgenden Linkskurve einen Hügel und erreichen eine Steinbank, die noch mal zu einer kurzen Rast einlädt. Hinter dem Rastplatz folgen wir nun der Teerstraße noch ca. 1km bis nach Dhouliana. Unseren Ausgangspunkt haben wir dann nach insgesamt 6km und ca. 2 Stunden und 15 Minuten inklusive kleinerer Pausen.
Unsere Eltern warteten hier schon am schattigen Dorfplatz auf uns. Die beiden hatten die auf dem Weg beschriebene Abkürzung ins Dorf zurück genommen. Es folgte die Rückfahrt zur Villa und einem gemütlichen ruhigen Nachmittag auf den Terrassen. Am Abend grillten wir vor dem Fußballspiel unserer Elf gegen die Griechen und sahen anschließend unseren Sieg live im TV.
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...und noch ein kleines Bild zum Raten. Von wo kann man denn dieses Bild machen?
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von der Taverne in Mathes
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schön dort...
Gruß Michael :Hallo
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Leider hab ich kein Foto von da, so muss ich Google Earth nutzen, aber es stimmt schon...
Anhang 74527
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Ich auch :blink:
VG Sabinara
Anhang 74529
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Das sieht ja toll aus - kenne ich nicht, kommt auf meine Liste!
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Ok, ok - ich sehe schon, das war dann doch wieder zu leicht. Aber das nächste Bild mache ich wieder schwerer. :biggrin:
Aber erst mal der Tag:
Samstag, 23.06.2012, Besuch von Mathes
Otto war bereits in den frühen Morgenstunden an der Villa um den Pool und Außenbereich zu reinigen. Als wir gegen 08:45 Uhr zum Frühstücken gekommen waren, war er schon lange fertig. Nachher kam er dann noch mal um uns frische Früchte aus seinem Garten und eine Flasche Wein zu bringen. Wahnsinnig nett.
Aber wir hatten diesmal auch ein Geschenk für ihn. Eine Flasche Killepitsch haben wir extra aus Düsseldorf für ihn und seine Frau mitgebracht. Er hatte sich jedenfalls darüber gefreut. Für unser Abendessen haben wir dann die aus dem Kretaforum empfohlene Taverne in Mathes angefahren. Relativ leicht zu finden. Entweder fährt man von Geo aus in Richtung Kournas. Auf diesem Wege gibt es dann eine Abzweigung rechts nach Mathes. Die Taverne ist dann direkt gegenüber einem kleinen Friedhof mit Kapelle. Alternativ kann man auch aus Geo kommend direkt die Hauptstraße überqueren und dann geradeaus fahren. Hier weist bereits ein Schild auf die Taverne hin.
Ein kurzer Besuch der „Einkaufsmeile“ vor den Hotels am langen Sandstrand von Geo ergab wieder eher das Bild eines massiv eingebrochenen Tourismus. Kaum was los hier. Den Nachmittag verbrachten wir mit Müßiggang auf der Terrasse oder am Pool und abends fuhren wir dann in die Taverne nach Mathes.
Die Taverne mit wunderschönem Blick auf Geo und die Küste wird von Anke und ??? betrieben. Wir wurden nett begrüßt und bekamen leckeres Essen. Die Empfehlung hier zum Essen zu gehen war jedenfalls berechtigt. Der Restabend klang dann wieder auf unserer Terrasse aus auf der wir uns noch beraten haben, was wir am Folgetag so unternehmen wollen.
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??? = Fragios
Gruß Michael
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Zitat:
Zitat von
kretamichel
??? = Fragios
Gruß Michael
Herzlichen Dank, Michael!
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..und nun wieder ein Bild zum Raten. Wo findet man den dieses Gebilde?
Ich glaube ganz so schwer ist es doch nicht :smiley1:
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Ich hab ihn!!!
Gruß Marion
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...und Marion, weist Du noch, wo Du ihn fotografiert hast?
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Erinnert mich irgendwie an die Antonius-Schlucht bei Patsos...
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Zitat:
Zitat von
Frank Joachim
...und Marion, weist Du noch, wo Du ihn fotografiert hast?
Na klar...im Oktober 2007 wars: ich bin mit Thomas (meinem derzeit noch lebenden Mann) durch die Aradenaschlucht, dann nach Livaniana ausgestiegen und nach Loutro zurück...ohne Stopp bei Tilman...wie man sieht...der Grund liegt nahe!! Das Bild ist kurz nach dem Ausstieg aus der Schlucht entstanden, so bei Azighores...
Gruß Marion
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...mit 2007 kann ich nicht dienen -dafür aber mit 2006! Da habe wir die Tour auch so gemacht.
Tilman gab es da noch nicht, dafür aber eine alte Dame die die "Taverne" noch bewirtschaftete, nachdem sie den Esel von der Terrasse geschoben hatte :smiley1: