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Thema: Plakias verändert sich....und trotzdem

  1. #1
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    Standard Plakias verändert sich....und trotzdem

    Wir sind jetzt nach knapp 3 Wochen Plakias wieder zuhause und ich möchte gerne einige Eindrücke mit euch teilen.

    Wir waren 2021 in Paleochora und Mirtos und in Plakias zuletzt im Herbst 2020 und damals schon haben wir den wachsenden Bauboom und die veränderte Tavernenlandschaft bedauert.
    Auch waren wir unzufrieden mit unserer Unterkunft, zu unpersönlich, zu nah am Sandstrand.

    Wir hatten damals schon Kontakt mit einem anderen Vermieter aufgenommen und bei ihm den diesjährigen Mai Urlaub gebucht.

    Aber warum überhaupt wieder Plakias?

    Es gibt doch noch so viele interessante Orte auf Kreta?
    Ja, das stimmt auch so für uns, aber weil es unser erster Ferienort auf Kreta war, haben uns unsere nostalgischen Gefühle doch immer wieder nach Plakias gezogen.

    Auch dieses Mal haben wir natürlich registriert, dass sich Vieles in dem og Sinne verändert, zusätzlich auch noch die drohende Bebauung der Gonates Klippe.

    Und trotzdem....

    Wir hatten eine wunderschöne Zeit in Plakias,wir haben halt die Realitäten akzeptiert und haben unsere Aktivitäten entsprechend angepasst und tolle Alternativen entdeckt.
    Wir waren kein einziges Mal am grossen Sandstrand, sondern oft am Souda Beach und haben für uns westlich die kleinen Strände Polyrizos und den Peristeres Strand entdeckt. Selbst am Wochenende waren diese Strände noch nicht überfüllt. Eine tolle Strecke dorthin ist die jetzt auch gut befahrbare Küstenstrasse von Souda aus.

    Auch waren wir mehrmals am Triopetra, am Ligres Beach und natürlich auch bei unser Wanderung von Sfakia aus am Glyka Nera.
    Den Weg nach Loutro haben wir uns diesmal geschenkt, ich finde diesen Ort nur noch befremdlich, da ist für mich nichts "Kretisches" mehr.

    Wir haben einige Wanderungen direkt von Plakias aus gemacht, beschaulich und wenig frequentiert ( ums Kap Kakomouri, Fussweg nach Mirthios an der JH vorbei, entlang der Wasserkanäle > sehr zu empfehlen der kleine Wanderführer „Entdecke Plakias zu Fuss“.

    Ansonsten waren die Aradena Schlucht, Askifou und Kallikratis Hochebene von Plakias aus gut zu erreichen und wunderbar einsam und ruhig ( mit Zwischenstopp bei Janina für eine leckere Zitronenlimonade und drei Gläser Thymianhonig für den Rucksack )

    Zum Wohlfühlgefühl in diesem Urlaubs hat auch sehr wesentlich unsere neue Unterkunft beigetragen, sehr familiär, sehr ruhig, für uns ideal zwischen Plakias und Souda gelegen, nach Souda zum Schwimmen, abends nach Plakias, beides fussläufig gut zu erreichen, aber weit weg genug vom Trubel.

    Wir haben auch nach Empfehlung unserer Gastgeber neue Tavernen entdeckt und z.B. eine von uns in den Vorjahren oft besuchte in Mirthios nur noch einmal aufgesucht, weil wir die Ruhe und Originalität von früher vermisst haben.

    Ja, wir hatten ( mal wieder) eine tolle Zeit in Plakias, nicht zuletzt wegen unseren netten Vermietern..... und wir haben bei „unserer Familie“ für Oktober 2023 schon wieder gebucht

    LG Ele
    "Kreta", murmelte ich, "Kreta", und mein Herz schlug rascher
    Nikos Kazantzakis

  2. #2
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    Hallo Ele
    Schön, das Euch Euer Urlaub gefallen hat.
    In Mirthios haben wir auch schon desöfteren gut gegessen, vieleicht verräts Du uns ein oder zwei gute Tavernen ?

  3. #3
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    Hallo warspite,

    Wir haben früher immer sehr gerne in Mirthios im Dionysos gegessen, dieses Jahr fanden wir die Atmosphäre zu hektisch und ungemütlich, weil auch die Tische viel enger standen als früher.
    In Plakias waren wir gerne im Throubi und im Minoiki Tavernaki ( an der Apotheke die Seitengasse rein), auch noch im Lysseos.
    In Souda haben wir gut und gerne im Delfini und auch im Galini gegessen, wo es zudem Dienstags immer kretische
    Livemusik gibt ��
    Unsere Lieblingstaverne war Antonis Place am Sandstrand in Plakias, urgemütliche Atmosphäre und gute kretische Hausmannskost.
    Von Einheimischen ist uns noch das Vrisi in Mirthios am alten Waschplatz empfohlen worden, das werden wir beim
    nächstenmal ausprobieren ��
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    Nikos Kazantzakis

  4. #4
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    Antonis Place ist auch meine Lieblingstaverne in Plakias. Gemütlich, leckere Hausmannskost und familiär.

    Ausserdem das Alianthos ( wirklich gut dort und man muss kein Hotelgast sein) und wenn man Souvlaki mag , 100 m weiter das Xechoristo Souvlaki .
    Η Κρήτη βρίσκεται στην καρδιά μου

  5. #5
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    Waren heute im Antonis Place, kiki. Meine Frau hatte geschmortes Lamm aus dem Ofen. Alles sehr lecker und sehr freundlicher Service dort.

    Hatten uns vorgestern was vom Xechoristo geholt. Leider waren die Pommes innen noch roh, ebenso das Chicken Souvlaki nicht ganz durch. Das geht besser!

  6. #6
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    Schön, dass es euch im Antonis Place gefallen hat. Es hätte mich auch gewundert, wenn nicht.

    Hoffentlich war die schlechte Erfahrung im Xechoristo nur eine Ausnahme, letztes Jahr wars immer lecker dort.
    Η Κρήτη βρίσκεται στην καρδιά μου

  7. #7
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    Hallo,

    Plakias verändert sich, ja, - aber wie !

    Ich habe gestern auf fb ein Foto gesehen, das Plakias im Jahr 1970 zeigt, das haut einem um, da war ja tatsächlich noch gar nichts, die riesige Badebucht, dahinter grün, und auch dort, wo der heutige Ort steht, ist auf dem Foto, das wohl von Sellia aus aufgenommen wurde, nichts zu sehen.
    Schier unglaublich.

    Andere Orte verändern sich natürlich auch, ich weiß, aber bei Plakias ist es mir besonders krass aufgefallen.

    Leider kriege ich das Bild nicht hier hinein, wer fb hat, kann ja mal danach suchen, dort gibt es eine "Plakias-Gruppe", in der es gepostet wurde.

    Schönen Tag hermann
    Ist noch λ ? Ja, aber das φ ist noch ρ !

    Alle Infos über Frangokastello:http://www.Frangokastello-und-Meehr.de
    Unser aktueller Reiseblog:http://www.HerrMANaufReisen.wordpress.com

  8. #8
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    Standard Plakias 1970

    Hallo Hermann, hier kommt Plakias 1970 Klicke auf die Grafik für eine größere Ansicht

Name:	2Plakias 1970.jpg
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ID:	100001L.G. Wolfgang
    Gruß, Wolfgang.

    Wer den Blick nur in die Ferne richtet, übersieht leicht die Blumen, die zu seinen Füßen wachsen.

  9. #9
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    Hier ein Bild Plakias 2015
    Miniaturansichten angehängter Grafiken Miniaturansichten angehängter Grafiken Klicke auf die Grafik für eine größere Ansicht

Name:	DSC06281 kl.jpg
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    Gruß, Wolfgang.

    Wer den Blick nur in die Ferne richtet, übersieht leicht die Blumen, die zu seinen Füßen wachsen.

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