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Thema: K.r.e.t.a. (2008) Spottys Erinnerungen (1)

  1. #1
    spotty Gast

    Standard K.r.e.t.a. (2008) Spottys Erinnerungen (1)

    So --- nicht nur für lange Wintertage oder regnerische Sommertage hatte ich auch in diesem Jahr den Laptop dabei und versucht, die einzelnen Tageserlebnisse in Worte zufassen.

    Garniert mir einer kleinen Auswahl an Bilderchen werden fortan - sofern ich nicht gerade mal im Spreewald oder Frankfurter Flughafen weitere Erlebnisse tanke - meine unzensierten Gedanken hier erscheinen.

    Alle Meinungsäußerung sind subjektiv und privat und erheben keinerlei Ansprüche.Jeder muss selbst sein Kretaerlebnis finden, wenn er es finden will. Aber vielleicht kann ich mit meinen Schilderungen den einen oder anderen Planungsanstoß geben. Auch ohne Excelurlaubszielerfassungstabellen - und nicht ohne Stolz kann ich dazu vermelden, dass der diesjährige *Abarbeitungsstand* wesentlich zufrieden stellender ist .. aber darum geht es nicht wirklich.

    Wer also Zeit hat und mit meiner Art der Schilderung klar kommt, der ist herzlich eingeladen, noch einmal 14 wunderbare Urlaubstage mit- und nachzuerleben ... und wer sich dafür nicht so sehr interessiert, kann ja in den Freßthread oder sonstwohin fliehen ...

    Wenn weitere Informationen oder Hilfe gebraucht werden, dann einfach mutig vor oder hinter den Kulissen anfragen. Und bitte keine Zeit damit vergeuden, um mich in die Geheimnisse irgendwelcher Rechtschreibungen einzuweihen
    oder Tippfehler zu registrieren ...

    Wir, also die Spottyfrau war natürlich stets mittendrin dabei, hatten unseren Spaß und einige Mitleser nun hoffentlich auch!

    Schönen Sonntag wünscht

    Spotty

  2. #2
    spotty Gast

    Standard AW: K.r.e.t.a. (2008) Spottys ...(2) Zurück in Agia Galini

    15.05.2008 Unruhige Tage vor der Anreise … endlich angekommen

    Na ja – ruhiges Urlaubsvorbereitungsfahrwasser hat anderes Aussehen … Wenn ich überlege, dass es noch nicht einmal 24 Stunden her ist, dass ich dem Wegbleiben des unruhigen Bauchgefühls und den ersten Positivnachrichten im Forum und im Internet (Sonja Kafetzakis hat geschrieben: kein Streik mehr!) gehorchend die Koffer doch noch aus dem Schrank geholt habe …

    Es ist ja nicht so, dass man ängstlich, verweichlicht und verwöhnt ist – schon weil man nicht mehr der Spezies *Heutige Jugend* angehört – aber wenn man mental auf Kreta und nicht auf MegaAdventure und Survivaldays programmiert ist, dann können einen Nachrichten über mangels Sprit unfreiwillig am Straßenrand parkende Autos, leere Supermarktregale (auch wenn ich nicht kochen möchte), geschlossene Apotheken (obwohl ich mich nicht krank fühle) schon in eine unbekannte Urlaubsvorfreudendepression treiben. Zumal es, den Regeln der Logik gehorchend, sicher so ein wird, dass wenn keine Laster rollen, dies auch jene mit dem Mythosgesöff und den Rohstoffen für unsere Lieblingskneipen betrifft. Vorfreude? Woher - auf diesen Basisdaten??? Da ist es nur eine mehr oder minder unbedeutende Beigabe, dass sich der Service eines bekannten deutschen Reiseanbieters (habe ich eigentlich schon berichtet, dass wir mit Neckermannreisen reisen?) als noch inkompetenter als der eines anderen renommierten Telefonunternehmens (Insider wissen: wir sind ArcorKunden) erweist.

    Obwohl es schon beinahe wieder erheiternde Züge trägt, wenn die sichtlich überforderten Servicetelefondamen aus ihrem emsig geübten Verhaltensschemata auszubrechen versuchen – und mit werbendender wärmender Stimme verkünden: Neckermann ist nichts Negatives bekannt --- und wenn da was wäre, dann hätten sich die Mitarbeiter auf Kreta doch längst gemeldet (abgesehen davon, dass ich dies für eine glasklare Lüge halte: da müsste man doch glatt Panikattacken bekommen, wenn man sich in derartig „kompetente Hände“ begibt, oder?)
    Aber bei allem Frust wäre ja natürlich auch mal ein Blick auf die tatsächliche Vertragslage hilfreich. So ist mir schon klar, dass meine süffisanten Bemerkungen bestenfalls der Auflockerung des Arbeitsalltages der Serviceneckermänner und –frauen dienen: die haben uns nach Iraklio zu fliegen (und im Normalfall, wenn ausreichend Kerosin an Bord ist, auch zurück), dort zu dem Hotel zu karren … und ein wenig Frühstück wird dann gewiss auch aufzutreiben sein. Also was soll man sich um Versorgungslücken und stehende Mietautos Gedanken machen? Dieser Begriff *höhere Gewalt* ist ein so herrlich dehnbarer, und natürlich kann man schlechtes Wetter, Streiks und alle anderen möglichen Urlaubsqualitätseinschränkungsfälle gut darunter ablegen.

    Also war ich Donnerstag in der Mittagszeit zur Überzeugung gelangt, dass ein Tausch der bezahlten Urlaubsreise gegen gesicherte Erholungserlebnisse im näheren Um- und Verwandtenkreis die bessere Alternative zur Hetzjagd nach Benzin, etwas Essbarem und der hohen Wahrscheinlichkeit, den Mythos (kein Schreibfehler) Kreta am Bröckeln zu sehen, wäre …
    Dann aber kam die Email von Sonja, und die ersten gute Hoffnung produzierenden Nachrichten im Forum.

    Also doch noch Koffer gepackt, Akkus (die technischen) aufgeladen, Filme gekauft und die berühmt berüchtigte Exceltabelle auf den letzten Stand gebracht, noch ein paar PMs mit paar netten Leuten ausgetauscht und die möglichen Treffen abgesteckt – kurzum, es war reichlich zu tun in den verbleibenden Stunden bis zum Abheben. Das jedoch sind doch Probleme, die man sich gern und öfters wünscht: Koffer packen für Kreta!

    Am Schalter des Superflughafens Leipzig-Halle (ein paar wenige Flugzeuge verlieren sich auf dem Vorfeld, und wenn nicht wenigstens ein paar quängelnde Kinder nebst ihren berechtigten Erziehern da wären, käme man nur schwerlich auf den Gedanken, dass hier tatsächlich Flugleben pulsiert – aber dieses Millionengrab ist ja nur eines von vielen im Osten … man denke nur an den Lausitzring, die Cargohalle und und und) erleben wir dann, dass die elektronische Sitzplatzreservierung perfekt funktioniert: die bestellten (und vorab bezahlten) Plätze sind schon auf dem Schirm bevor wir unsere am Limitgewicht schweren Koffer auf das Band gehievt haben.
    Und so langsam realisiert dann auch das Unterbewusstsein, dass nun wohl doch noch Alles in den sehnsüchtig herbei gesehnten Insel-Urlaubs-Bahnen ablaufen wird.

    Eine kleine Überraschung gibt es dann aber auch noch für den Flugzeugspotter: wenn Condor auf dem Buchungszettel steht, kann auch mal schnell Air Berlin drin sein – denn am Gate 24 steht unübersehbar ein Airbus dieser aufstrebenden, gierig mögliche Konkurrenten schluckenden Gesellschaft Und mir fällt ein, dass ja Condor auch auf dem Imperiumerweiterungswunschzettel von Herrn Hunold steht – was mir übrigens momentan völlig Wurscht ist, wenn´s denn nur nach Iraklio geht!

    Die fünfte Reihe ist bestens zum Guckloch positioniert, und so kann ich mich entspannt in den Sitz lehnen und auf den Überflug des Ägäischen Meeres freuen. Der Vorbeiflug an Santorini wird der fliegerische Sightseeingshöhepunkt sein, meiner zumindest.

    Der Pilot gönnt sich den kleinen Scherz, den Passagieren mit dem Ankündigen von einigen *Gewitterumflügen* ein wenig Respekt einzuflößen … und da er das mit großer Wahrscheinlichkeit souverän meistert, hat er sich schon mal den Nährboden für reichlich Beifall nach der Landung bereitet. So hat eben halt jeder seinen Spaß.
    Der Platzregen hat die Start- und Landebahn zusätzlich saubergespült, bevor die aufheulenden Turbinen suggerieren, dass wir in wenigen Augenblicken *airborne* sein werden. Zügig gewinnen wir an Höhe, durchstoßen ein paar Wolken und erreichen die Reiseflughöhe von gut 11.000 Meter.
    Die Flugroute ist bis zum Erreichen der Ägäis nicht wirklich spannend, denn aus solch einer Höhe sehen Rapsfelder und frühjahrsgrüne Felder nun einmal alle gleich aus.

    Gut, dass die Fliegerradarfalle von den zuständigen Ordnungsämtern noch nicht als Marktlücke erkannt wurde, kommt mir aus gutem Grund in den Sinn: der Airbus kommt, wenn die Computerangaben stimmen, mit 920 km/h und damit schneller als vom Hersteller vorgeschrieben daher ... das liegt aber wohl zum Gutteil auch an 110km/h Rückenwind, der uns voran bläst. Schön, dann sind wir eben eher da!
    Plötzlich also eine Häufung von Positivmeldungen nach all dem Unsicherheitsnachrichten der letzten Tage!

    Bereits im Sinkflug, also nur noch auf knapp 5000 Meter Höhe und eine Viertelstunde vom Aufsetzen in Iraklio entfernt, habe ich dann *mein* erstes erwartetes Urlaubsszenario: Santorini zieht unter uns vorbei ... Atemlos blickt man auf die weißen Häusern am Rand des erloschenen Kraters, verfolgt fasziniert den Farbspielen des Meerwassers, das hier von Blau ins Türkis und Grün und zurück wechselt … Knapp drei Minuten Zeit für ein paar Fotos und die Erinnerungen an eine tolle Woche. Wenn einem beim Aufstehen der Blick in die Caldera geboten wird, dann ist das äußerst einprägsam. (Auch wenn wohl in der Zwischenzeit der Kommerz die Insel fest in seinem Würgegriff hat und man einen gut dotierten Job oder reichlich bemessene Pension haben sollte, um diesen *Problemen* trotzen zu können.)

    Tja, und dann steigt der Adrenalinspiegel weiter: es beginnen die ersten fliegerischen Aktivitäten, um die lang geschwungene Kurve zum Eindrehen auf *Parallelkurs zur Küste* und in die Einflugschneise des Flugafens Iraklio zu meistern. Natürlich versteht der Pilot sein Handwerk, natürlich bleibt mir nur die Zuschauerrolle - und mit ein paar Flugsimulatorkenntnissen käme ich ja ohnehin nicht als Hilfe in Frage. Nur im Film läuft das immer anders.

    Es ist etwas dunstig, so dass sich die Bucht von Malia und die Berge von Selena Oros zunächst nur schemenhaft verschwommen abzeichnen.
    Je weiter wir aber an Höhe verlieren, desto freier werden auch wieder die vom Aufenthalt bei 60 Minusaußentemperaturgraden mit Eiskristallen besetzen Scheiben – das bekannte Anflugvideos meines Freundes Knuffelwurst ist nun nicht mehr im Kopf, sondern plötzlich *live* … und so ein Urlaubsbeginn ist natürlich ein ganz anderer, als auf der rechten Flugzeugseite ins Meer zu blicken.
    Das mag vielleicht beruhigend wirken, denn – ähnlich Faro – man sieht erst auch auf der linken Seite Meer UND Küstenpanorama, aber erst kurz vor dem Aufsetzen, dass da auch tatsächlich Etwas zum Ausrollen da ist.

    Der Pilot bekommt seinen Beifall (keiner der Klatschenden kann sich wahrscheinlich erinnern, jemals für seinen Job als Krankenschwester, Friseuse, Verkäuferin beklatscht worden zu sein – die typisch männlichen Berufe wie Pilot lasse ich da mal weg!), und das Flugzeug auch sofort seinen Standplatz inklusive zweier Gangways.

    Dieses Mal wird sehr genau kontrolliert (das macht die Spottyfrau), ob da auch wirklich alles aus dem Gepäckfach entnommen wird, bevor wir die Gangway in angenehmen 26 Abendtemperaturgraden hinunter steigen. Das ist noch richtig aussteigen, nicht durch irgendeinen dämmrigen Röhrenfinger uns Irgendwo laufen und nichts sehen ...

    Das Gewusel im *Baggage Room* erscheint mir größer als sonst erlebt, und man muss halt ein wenig geduldiger sein – aber kein Problem, denn wenn fünf Flieger gleichzeitig entladen werden, da kommt schon ein wenig Staugut zusammen.
    Und wenn zwei Flieger aus Leipzig kommen, macht es sich gut, genau auf die Anzeige zu schauen, wo denn nun welcher Koffer auf das Band gelegt wird. Mit diesem Wissen rette ich einige sicht- und hörbar Gestresste vor dem drohenden Nervenzusammenbruch - und habe auch noch Zeit, einen Gepäckwagen am äußersten Hallenende zu organisieren.
    Nach einer reichlichen halben Stunden sind wir samt wieder erkämpften Gepäck abfahrbereit.

    Wären wir abfahrbereit, wenn wir den Vermieter unseres Vertrauens vor dem Gebäude sehen würden. Machen wir aber nicht. Aber ein wenig wissen wir ja nun auch, wie kretische Seelen funktionieren ... also überlege ich: 26° schwülwarm, Sonne … da suche ich mir doch eher ein schattiges Plätzchen als den schwitzenden Urlauber. Der wird sich schon melden!
    Also bleiben der Trolly und Spottyfrau erst einmal zurück. Mittendrin in der lauten Hektik der neugierig aus dem Gebäude quellenden Urlauber und der großen und bunten Schar der Serviceleute von Reiseveranstaltern und Autovermietern, die dieses Treiben gelassen meistern.

    Der Parkplatz von Kafetzakis ist in paar Schritte gegenüber dem Ausgang, und meine Vermutung ist richtig: unter einem großen Sonnenschirm sitzt Sonja höchstpersönlich und strahlt mit der Abendsonne um die Wette. Die Begrüßung ist herzlich, sehr herzlich – ich komme kaum zu Wort und registriere erfreut, dass wohl ein blank geputzter feurig roter Koreaner unser mobiler Begleiter sein wird.

    Während des Kofferverladens, der Vertragsunterzeichnung und der Übergabe der unregelmäßig nummerierten Geldscheinen ist noch Zeit, sich kurz allgemein interessierenden Problemen zu widmen: es gibt Benzin, die Tochter ist in England, um 22:30 kommt heute der letzte Kunde und der Tank ist ziemlich voll. Eigentlich muss man nur Zuhören können ... Wir fallen uns noch einmal um den Hals und dann in die Autositze - schon sind wir auf der ewig neuen Straße und bekommen die Anpassung an kretische Verkehrsverhältnisse schnellstens hin.

    Die Tankstellen am Rande der Stadt und der Strecke werden anfangs noch neugierig gemustert, doch bald schon ist klar, dass es ein Benzinproblem nicht geben wird.
    Also kann man die Aufmerksamkeit gut der vorüber ziehenden Landschaft widmen (die Eindrücke sind nicht anders als im letzten Jahr, deshalb empfehle ich den Interessierten die Einblicknahme in diesen Thread), zumal der Verkehr keine erfordert. Für Freitagabend ist erstaunlich wenig los, und zudem auch noch so gesittet, dass ich mich schon ein wenig einsam fühle.

    Endlich – wir durchfahren gerade Mires - bekomme ich das typische Kreta-Fahr-Gefühl: von einem entgegen kommenden Pickup und einem Motorrad werden wir in die Zange genommen - einfach deshalb, weil der natürlich unbehelmte Zweiradpilot irgendetwas Wichtiges auf *unserer Seite* entdeckt hat und deshalb mal schnell unsere Ideallinie quert. Man schont als Fußgänger die Fußwege und verengt statt dessen das Durchlassvermögen der Straße – ja, das ist es. Ich bin mal wieder auf Kreta unterwegs (manche mögen sich da an den Kopf fassen: eine meiner Macken ist der Spaß an diesen so speziellen kretischen Verhältnissen, und ich mache daraus kein Geheimnis)

    Endlich liegt auch die Gewächshauslandschaft von Tymbaki hinter uns und wir nehmen die letzten Kurven in Richtung Agia Galini.
    Auf Wunsch meiner Liebsten bleibe ich brav hinter einem Polizeiauto, dass mich irgendwie zum Überholen reizen möchte. Behauptet sie. Aber Doppelstrich auf der Straße, und das Fahren knapp am Geschwindigkeitslimit könnten sich schon als böse Falle herausstellen, und so wähle ich das kleinere Übel. Das biegt endlich rechts ab.

    Nun sind wir aber bereits auf der Zielgeraden – und wer das ehemals beschauliche Fischerdörfchen kennt, kann nachvollziehen, dass sich auf dem letzten Kilometer Beschleunigungsversuche von selbst erledigen.

    Hinter der letzten Spitzkehre lockt rechter Hand die Taverne Horiatis, und an dem vorbei sind es nur noch ein paar Meter bis zum Hotel *Neos Ikaros*, einer typisch kretischen Hangbebauung mit viel Grün davor und Katarina, die uns herzlich in diesem Hause begrüßt.
    Das per Email gewünscht Zimmer im oberen Bereich ist eine kleine und äußerst angenehme Überraschung: in hell getünchte Wände harmonieren gut mit dem grauen Plattenbelag, der Balkon ist geräumig und der Blick in die Bucht kaum steigerungsfähig - und selbst das Bad ist größer dimensioniert und raumhoch gefliest und perfekter ausgerüstet als allgemein zu erleben. Bestens also, und wenn es dann auch noch einigermaßen Frühstück gibt …

    Irgendwie hat sich in mir das Bild von einem Schaum gekrönten Mythosbier festgesetzt (das ist aber auch nicht schwer nach 7wöchiger Alkoholabstinenz) ... außerdem ist es mittlerweile schon nach neun Uhr Ortszeit ... und dann soll man eigentlich Jedem eine zweite Chance lassen – also, trotz der unbefriedigenden letztjährigen Erfahrung versuchen wir es noch einmal bei Horiatis. Das sind weniger als hundert Schritte von unserer Bleibe, und das Mythos ist – wenn auch nur aus der Flasche - ,wie soll man anders sagen: jeder Schluck ein Genuss.

    Am Essen gibt es überhaupt nichts zu mäkeln (Tsatziki/Gemiste/Zucchini/Bauernsalat), also auch da eine deutliche Steigerung, Der Wirt ist gut drauf und zudem – wie wir bei der Abrechnung bemerken - ein begnadeter Rechenkünstler (ich käme bei meinem Grundwissen im Kopfrechnen nicht in Sekundenschnelle auf 8€ für 3 Biere …) Unseren Vorschlag, aus den verlangten 22€ vierundzwanzig zu machen, kontert er mit gewinnendem Lächeln und entscheidet, uns 5€ auf die überreichten 30€ heraus zugeben. Nicht ganz in Ordnung, aber wir sind nun in positiver Urlaubsgrundmentalhaltung angelangt und genießen den Gratisraki und die laue Abendluft.

    Essen gut, Unterkunft gut, Benzin gut ... also alles in Ordnung hier unten!
    Mit diesem beruhigenden Gefühl steigen wir in den Fahrstuhl (ja, diesmal keine Treppen!!!) und kurz darauf in die Betten (immerhin hatte ich meinen Tag um 02:45 Uhr beendet, weil ja auch noch das Internet bedient und beachtet werden musste) , nicht ohne uns mit einem letzten BalkonBlick in die Bucht von Agia Galini noch einmal versichert zu haben: endlich angekommen. Zu Hause.
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  3. #3
    Sabinara Gast

    Standard AW: K.r.e.t.a. (2008) Spottys Erinnerungen (1)

    Spotty, schön, daß du zurück bist und uns sogleich am vergangenen Urlaub teilhaben lässt. Für uns eine Einstimmung, am Freitag, 6.6.08 geht es nach AG, aber du wirst jetzt nicht neidisch, oder :biggthump

    Die Schilderung des ersten Abends versprach Großes und machte Appetit auf mehr, in diesem Sinne,

    shönen Sonntag
    lG
    Sabinara

  4. #4
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    Standard AW: K.r.e.t.a. (2008) Spottys Erinnerungen (1)

    Ja Spotty, der Blick nach Santorin ist immer wieder atemberaubend, ich freue mich jedesmal drauf und sitze deswegen immer nur links!

    Dorli
    Und gingest Du bis ans Ende der Welt, Du findest keine Insel wie diese!

    N.Kazantzakis

  5. #5
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    Daumen hoch AW: K.r.e.t.a. (2008) Spottys Erinnerungen (1)

    Weiter so.........ich bin hungrig nach dem STOFF aus dem die Kretaträume sind :biggthump
    Ich kam an deine Küste als ein Fremdling, ich wohnte in deinem Haus als ein Gast, ich verlasse deine Schwelle als ein Freund, meine Erde.
    (Verfasser: Rabindranath Tagore)

  6. #6
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    Standard AW: K.r.e.t.a. (2008) Spottys Erinnerungen (1)

    Ja, genau das habe ich gebraucht, um mich ein bisserl über meinen entfallenen Frühlings-Kreta-Urlaub trösten zu können. Tausend Dank, lieber Spotty! Wahrhaft meisterlich und interessant.
    Euren Spuren folgend, bin auch ich im Geiste auf Kreta gelandet ... nur wäre ich in Agia Varvara ausgestiegen!

    Weitermachen, bitte

    P.S. Eine Frage ... hast Du seit Deiner Rückkehr eigentlich schon mal geschlafen oder bist Du nur am PC gesessen :grin:

    LG Reinhilde

    Wenn du nicht kämpfst, dich nicht bemühst, hast du nicht das Recht zu hoffen.

  7. #7
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    ein Katzensprung bis zur Niederlande
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    Lächeln AW: K.r.e.t.a. (2008) Spottys Erinnerungen (1)

    Zitat Zitat von Reinhilde Beitrag anzeigen


    P.S. Eine Frage ... hast Du seit Deiner Rückkehr eigentlich schon mal geschlafen oder bist Du nur am PC gesessen :grin:

    Hallo Reinhilde :Knuddel:
    Ja,ja der Spotty kann gaaanz viel - der hat sogar in dieser Zeit schon mit mir telefoniert
    LG von SCHNEGGE
    Ich kam an deine Küste als ein Fremdling, ich wohnte in deinem Haus als ein Gast, ich verlasse deine Schwelle als ein Freund, meine Erde.
    (Verfasser: Rabindranath Tagore)

  8. #8
    spotty Gast

    Standard AW: K.r.e.t.a. (2008) Spottys Erinnerungen (1)

    Na ich habe doch im Urlaub genug geschlafen ... nachdem ich mich an Hahn und Hund gewöhnt hatte. Und was hier geschrieben steht, ist ja die unverdorbene (*grins*: unlektorierte ...) Rohfassung meiner alltäglichen Beschäftigung mit dem Laptop.
    Nur die Bilderauswahl und deren Bearbeitung ist schon ein wenig zeitraubend. Mich hat ja aber auch keiner gezwungen, 1868 Mal den Auslöser zu drücken - nun löffle ich halt die Suppe aus, die ich selbst angerichtet habe.
    So, nun gehe ich mal wieder in den Photoshop ... also, ins Programm!
    Ach so, und ehe ich es vergesse: Danke für die motivierenden Worte!

    Gruss
    Spotty

    Und dann muss ich auch noch die Filme bearbeiten - vielleicht erst einmal die vom vergangenen Jahr?!?

  9. #9
    taznette Gast

    Standard AW: K.r.e.t.a. (2008) Spottys Erinnerungen (1)

    Hallo Spotty,
    meine Güte bist Du schnell! Fühl mich fast unter Druck gesetzt...:-) Von mir kommt auch bald was, versprochen. Freu mich schon auf Deinen Bericht über den 18.05...
    Liebe Grüße,
    taznette

  10. #10
    CiaoCreta Gast

    Blinzeln AW: K.r.e.t.a. (2008) Spottys Erinnerungen (1)

    Soooo kurz erst zurück und sooooo schnell schon wieder im Forum!!! Das muss dir erst mal einer nachmachen! :biggthump

    Kompliment für den 1. Teil deines Reiseberichts und die ersten tollen Bilder, habe alles, wie immer, genüsslich "verschlungen" (und so kalorienarm!). :ANGEL:

    Siehst du, man sollte sich vor dem Urlaub nicht so viele Gedanken machen über Benzinknappheit etc., vieles erledigt sich (gerade auf Kreta) wie von selbst.

    LG aus dem Saarland!

    Barbara :)

  11. #11
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    Standard AW: K.r.e.t.a. (2008) Spottys Erinnerungen (1)

    Hallo Spotty,
    vielen Dank für die schönen Eindrücke. Da möchte man doch gleich noch Last-Minute buchen. Leider müssen wir bis nächstes Jahr warten...
    Deshalb hoffe ich noch auf einige tolle Berichte. (Sabinara, halt Dich ran :icon_lol::icon_lol:, schneller als Spotty war hier bis jetzt kaum noch jemand)
    Vielleicht kann ich dann im nächsten Jahr was beisteuern, besonders Kinder-Fotos, haha.
    Sehnsüchtige Grüße von Anne
    Wenigstens Selbstironie sollte der Sünder haben - also jedermann...Wilhelm Busch

  12. #12
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    Standard AW: K.r.e.t.a. (2008) Spottys Erinnerungen (1)

    Hallo mein lieber Spotty,

    schön von Deinen ersten Erlebnissen zu lesen, die wie immer sehr mitreis(s)end sind.

    Ich freue mich schon darauf, auf einem Teil Deiner Wege in 38 Tagen wandeln zu dürfen.

    Grüßchen Ilona

  13. #13
    Heidi Gast

    Standard AW: K.r.e.t.a. (2008) Spottys Erinnerungen (1)

    Danke lieber Spotty für den schönen Reisebericht.

    Noch 98 Tage bist Kreta :chef:

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