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Wirklich schwierig zu entscheiden gerade.

Sfakia
Meines Erachtens ist es nicht schwierig zu entscheiden. Jeder, der reist, ist ein potentielles Risiko, darum: nicht reisen.

Natürlich spürt man hier die unterschwellige Panik ob der wahrscheinlich ausbleibenden Touristen.
Aber was bringt es, dass öffentliche Leben mehr oder weniger lahmzulegen ... und dann kommen die Touristen und reisen (unkontrolliert) durch die Lande.

Ziel muss es einzig und allein sein, das Virus so schnell wie möglich unter Kontrolle zu bekommen, mit allen drastischen Maßnahmen, die dafür notwendig sind.

Schauen wir nach China, ist ganz klar, was unternommen werden muss.
Ein Freund von mir aus China, der bereits über einen Monat Quarantäne hinter sich hat, schrieb mir folgendes:

Die individuelle Wahrscheinlichkeit, den Virus zu tragen und zu verbreiten, ist sehr gering. Aber kollektiv gibt es tausende Träger.

Deswegen müssen sich alle so verhalten, als wären sie infiziert.

WAS HEISST DAS FÜR JEDEN EINZELNEN?
SOZIALE KONTAKTE SO WEIT WIE IRGENDWIE MÖGLICH VERMEIDEN!

Der Virus kann unter Kontrolle gebracht werden, indem soziale Kontakte so weit wie möglich reduziert werden.
Das die Lektion aus China: nachdem in Wuhan am 23. Januar und dann in ganz China zwei Tage später die Quarantänemaßnahmen effektive geworden sind, wurde die Wende bereits am 5. Februar erreicht. An dem Tag fielen zum ersten Mal die Neuzahlen, auch wenn das damals keiner richtig gemerkt hat. Heute, keine sieben Wochen später ist ganz China, mit Ausnahme von Wuhan, frei von Neufällen, in Wuhan gab es nur 17 neue Fälle, heute hat keine Region von China (ausser Hubei) noch mehr als 100 Fälle in Behandlung.